Burnout-Prävention auf öffentlichen Sozialdiensten

Eine salutogenetische Betrachtung


ISBN-Nr.:
978-3-03796-532-0
Produkttyp:
Elektronisches Buch
Kategorie:
Bachelor-Thesen (BSc)
Seitenzahl:
73
Erscheinungsjahr:
2015
Publikationsdatum:
30.04.2015
Verlag
Edition Soziothek
Kostenlos
Das heute mit dem Begriff Burnout bezeichnete Krankheitsbild wurde 1974 von Herbert J. Freudenberger erstmals als solches betitelt. Burnout ist ein vielschichtiges Krankheits- und Symptombild, welches sich individuell manifestiert und alle Lebensbereiche der Betroffenen tangiert. Seit den 1970er Jahren hat die Thematik deutlich an Aktualität gewonnen. Aufgrund der globalen Vernetzung und der immer schneller voranschreitenden Veränderungen steigt der Arbeits- und Leistungsdruck, was gleichzeitig bedeutet, dass die Konkurrenz zwischen Arbeitnehmenden zunimmt. Immer wieder scheitern Menschen an den gestiegenen Anforderungen und erleiden einen Zusammenbruch – ein Burnout.

Da die Arbeitsbelastung auf öffentlichen Sozialdiensten sehr hoch ist, besteht in diesem Arbeitsbereich ein besonders hohes Risiko, an einem Burnout zu erkranken. Die vorliegende Bachelorthesis geht der Frage nach, welche Präventionsmassnahmen gegen Burnout auf öffentlichen Sozialdiensten ergriffen werden können – sowohl durch die Organisation als auch durch die Sozialarbeitenden selbst. Um die Prävention von Burnout aus gesundheitsfördernder Perspektive betrachten zu können, wird im Anschluss an die Auseinandersetzung mit der Theorie des Burnouts das Konzept der Salutogenese von Aaron Antonovsky vorgestellt. Dieses Konzept eröffnet einen neuen Blick auf Gesundheit und Krankheit und stellt den Ausgangspunkt für die Erörterung präventiver Massnahmen dar.

In der vorliegenden Bachelor-Thesis wird aufgezeigt, dass Burnout-Prävention nicht nur auf individueller Ebene von den Sozialarbeitenden aktiv angegangen werden sollte. Massnahmen, welche auf der Ebene der Organisation – dem öffentlichen Sozialdienst – oder auf der Ebene des Teams ergriffen werden, sind ebenso wertvoll. Um Sozialarbeitende öffentlicher Sozialdienste vor Burnout schützen zu können, sind Organisationen in der Verantwortung, das Thema aufzugreifen und ernst zu nehmen.
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