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jugendliche Ohnmacht? |
Die Diplomarbeit gibt eine umfassende Bestandesaufnahme vieler Bereiche die zu Gewalt im Kontext Schule führen können. Das System Schule wird durchleuchtet und Schwachstellen aufgezeigt. Zudem stellen wir die heutige Situation der Jugend in der immer komplexer werdenden Lebenswelt dar und zeigen auf, wie komplex das Phänomen Gewalt in unserer Gesellschaft ist. Zusammenhänge in und ausserhalb der Schule werden analysiert und deren Komplexität reduziert, um dem Leser die gesamte Bandbreite der Ursachen näher bringen zu können und aufzuzeigen, dass die Jugendlichen aus ihrer Ohnmacht als letzte Alternative mit Gewalt reagieren und nicht aus Spass an der Sache.
Abstract (pdf)Erklärungsansätze |
...und gesellschaftlichem Wandel sowie Schlussfolgerungen für die Soziokulturelle Animation
Das Thema Rauschtrinken, das vor allem Jugendliche in Gruppen betrifft, beschäftigt die Öffentlichkeit stark. Die vorliegende Literaturarbeit wird nicht nur Personen interessieren, die mit Jugendlichen arbeiten; das Phänomen betrifft die ganze Gesellschaft.
- Was ist unter dem Phänomen «Rauschtrinken bei Jugendlichen» zu verstehen?
- Warum ist das Phänomen «Rauschtrinken» vermehrt in der Lebensphase der Adoleszenz zu beobachten und in den letzten Jahren in der Schweiz häufiger anzutreffen?
- Welche Schlussfolgerungen lassen sich daraus für die Praxis der Soziokulturellen Animation ableiten?
Die Arbeit nimmt immer wieder Bezug auf konkrete und praxisbezogene Beispiele, was die Verständlichkeit und die Anwendung in der Praxis erleichtert.
Abstiegserfahrung und Identität |
Die Arbeit befasst sich mit den Auswirkungen von Abstiegserfahrungen auf die Identität und die Bewältigungsmöglichkeiten der betroffenen Menschen.
Der soziale Abstieg wird in seiner Vielschichtigkeit dargestellt, indem Aspekte der Identitätsbildung, sowie gesellschaftliche Rahmenbedingungen miteinander verknüpft werden. Es werden bewältigungsorientierte Handlungsansätze aufgezeigt, die an den biografischen Rekonstruktionen der Betroffenen ansetzen. Dadurch wird ein Verständnis für Identitätsbrüche und -krisen der betroffenen Menschen, sowie die komplexe Problemlage des sozialen Abstiegs geschaffen.
Die Autorin zeigt Möglichkeiten auf, wie die Soziale Arbeit Menschen mit Abstiegserfahrungen über die materielle Existenzsicherung hinaus unterstützen und begleiten kann.
Langzeitbezüger |
Die Einzelfallstudie erforscht die Situation von Langzeitbezügern im Rahmen des Sozialdienstes. Es werden biografisch-narrative Interviews mit Betroffenen durchgeführt und nach der Narra-tionsanalyse von Fritz Schütze analysiert. Das Ziel dieser Arbeit ist einerseits das Phänomen des Langzeitbezugs transparent zu machen. Andererseits prüft die Einzelfallstudie exemplarisch die methodische Option einer biografischen Orientierung in der Bera-tung mit Langzeitbezügern beim
Sozialdienst.
neue Medien verändern die Kommunikation |
In der Sozialarbeit ist die Beratung von hoher Wichtigkeit. Neue Medien wie Telefon und Internet verändern die Kommunikation und werden immer häufiger für die Beratung genutzt. In dieser Arbeit findet eine Auseinandersetzung mit der Kurzberatung des systemisch-lösungsorientierten Ansatzes in der Face-to-Face, Telefon- und Internetberatung statt. Sie stellt das Potential der einzelnen Beratungsformen dar und zeigt damit Anwendungen des systemisch-lösungsorientierten Beratungsansatzes auf.
Die Autorinnen setzten sich anhand verschiedener Literatur mit der systemisch-lösungsorientierten Kurzberatung auseinander. Die drei Beratungsformen - Face-to-Face-, Telefon und Internet - werden beschrieben sowie anhand der erläuterten Theoriebezüge verglichen. Es wird ein Fazit gezogen und die Relevanz für die Sozialarbeit wird abgeleitet.
Unterstützung und Stärkung |
Trotz des hohen Frauenanteils in der Sozialen Arbeit sind auch hier die Frauen in Führungspositionen keine Selbstverständlichkeit.
Anhand von Interviews wird beschrieben, wie Frauen der Sozialen Arbeit ihre Führungsposition erleben. Die Auswertung der Interviews führt zu einer Konzentration auf vier Kernthemen, welche mit Theorien aus verschiedenen Fachbereichen verknüpft werden. Als Ergebnis wird aufgezeigt, wie Frauen im Allgemeinen mit diesen Kernthemen umgehen.
Aus dem theoretischen Kontext werden Schlussfolgerungen und Erkenntnisse abgeleitet, die Frauen in Führungspositionen oder Frauen, die eine Führungsposition anstreben, unterstützen und bestärken sollen.
Drogenabhängige im Altersheim? |
Die Autorin geht in ihrer Arbeit der Frage auf den Grund, warum Drogenabhängige heute immer älter werden und wie der Umgang mit dieser Thematik aussieht.
Das Thema wird aus drei Blickwinkeln beleuchtet: aus Sicht der Gesellschaft, den Institutionen und dem Individuum. Auf jeder Ebene werden Auswirkungen und mögliche Reaktionen erläutert. Die Autorin hat sich zum Ziel gesetzt, am Ende zu wissen, ob Drogenkonsumenten passende Klienten und Klientinnen für bestehende Altersheime sind und wie allenfalls Alternativen auszusehen hätten.
Die Arbeit schafft ein Grundwissen über eine Thematik, mit der sich in absehbarer Zeit Fachpersonen der sozialen Arbeit zu beschäftigen haben und gibt spannende Anregungen für eine Diskussion.
Funktionen der Selbstverletzung |
Thema der vorliegenden Diplomarbeit ist das Phänomen der Selbstverletzung bei Mädchen und jungen Frauen in der Adoleszenz.
Im Vordergrund steht die Beantwortung der beiden zentralen Forschungsfragen nach den Funktionen selbstverletzenden Verhaltens und den sich daraus ableitenden Konsequenzen für die Soziale Arbeit.
Die Autorin bearbeitet die Fragestellung indem sie sich auf Grundlagen der aktuellen Fachdiskussion aus der Psychologie, Soziologie, Psychiatrie und Medizin sowie auf Theorien der Sozialen Arbeit stützt.
Die Arbeit richtet sich an Personen, die in Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe, der Erziehungs- und Familienhilfe, des Schul- und Gesundheitswesens und in Frauen- und Mädchenprojekten tätig sind; sie vermittelt Wissen und Handlungsmöglichkeiten an Hand von konkreten Beispielen.
Evaluation |
Diese Arbeit befasst sich mit dem neuen finanziellen Anreizmodell in der Sozialhilfe der Stadt Zürich - dem Chancenmodell.
Durch eine Befragung von Mitarbeitenden wird die Einführung dieses Modells formativ evaluiert: Die Autorin lokalisiert den Handlungsbedarf und formuliert konkrete Änderungsvorschläge für die Praxis.
Die Arbeit gibt ausserdem einen differenzierten Überblick zur Wirksamkeit von finanziellen Anreizmodellen in der Sozialhilfe. Sie bespricht Chancen und Gefahren, welche mit der Einführung von solchen Modellen verbunden sind und vermittelt Hintergrundwissen zu verschiedenen Studien insbesondere aus den USA.
Die Autorin fordert, dass Anreizelemente nur ein Element einer ganzheitlichen Strategie sind und mit anderen Instrumenten wie Bildung und Qualifizierung kombiniert werden sollten.
LehrerInnen-Supervision |
In der vorliegenden Arbeit wird der Versuch unternommen, Supervision als Fortbildungsmassnahme für LehrerInnen konsequent einzubauen.
Bei diesem Modell handelt es sich um einen innovativen Beitrag zu einer Supervisionsform, deren Konzeption Körper- und Leiblichkeit in ein spe-zifisches Berufsfeld mit einbezieht.
Durch diese ganzheitliche Ausrichtung wird auch die Möglichkeit einer Rückwirkung auf pädagogische Handlungsformen der LehrerInnen gesehen und damit zum Ausdruck gebracht, dass Supervision auch einen zentralen Beitrag darin sieht, den Gedanken einer "Humanisierung der Schule" mit in die Praxis umzusetzen.
Sekten |
Ziel dieser Arbeit ist es, durch Sensibilisierung und Aneignung von Hintergrundwissen in der Beratung von Jugendlichen aus einer Sektenfamilie, die Handlungskompetenz zu erhöhen. Dabei handelt es sich um Kinder, die in einer Sektenfamilie aufwachsen und als Jugendliche aussteigen möchten.
Ein Schwerpunkt dieser Arbeit befasst sich zwangsläufig mit der Pubertät und somit mit der Fragestellung: “Was veranlasst Jugendliche, sich den rigiden Regeln einer Sekte unterzuordnen, ohne, wie in dieser Lebensphase üblich, sich gegen die Werte und Normen der Eltern aufzulehnen?“
neue Perspektiven |
!!! Vergriffen !!!
Gemeinwesenarbeit |
Im Gegensatz zur Einzelfallhilfe und zur Gruppenarbeit wird die Gemeinwesenarbeit innerhalb der Sozialarbeit stiefmütterlich behandelt. Die Sozialarbeit konzentriert ihre Tätigkeiten auf notlindernde Beratung, Betreuung, Pädagogisierung und Therapeutisierung und individualisiert so persönliche Not.
Die AutorInnen der vorliegenden Diplomarbeit sind der Meinung, dass eine adäquate Bearbeitung von sozialen Problemen nur möglich ist, wenn auch Gemeinwesenarbeit in das sozialarbeiterische Handeln integriert wird.
Sie stellen in ihrer Arbeit dar, auf Grund welcher Prinzipien, Ziele und methodischen Vorgehensweisen sie Gemeinwesenarbeit als Vermittlerin zwischen Individuum und Gesellschaft sowie als adäquates Instrument zur Lösung von aktuellen gesellschaftlichen Problemen betrachten.
Hintergründe zur Debatte |
Wie kam es dazu, dass das Kopftuch muslimischer Einwanderinnen in einigen Ländern Europas zu einem massiven Konfliktstoff geworden ist, der sich insbesondere in den Schulen entzündet?
Die Autorin zeigt juristische, religiöse, politische und historische Hintergründe auf und bearbeitet gleichzeitig die Themen von Rassismus, Integration, Frauendiskriminierung und Fundamentalismus. Verschiedenste Quellen - insbesondere auch zahlreiche muslimische Stimmen - kommen dabei zu Wort.
Die Arbeit dokumentiert, wie sowohl unter den Muslimen und Muslima, als auch unter den europäischen DiskussionspartnerInnen die Meinungen weit auseinander gehen, und dies interessanterweise quer durch verschiedenste Parteien, Ideologien und Bevölkerungsgruppierungen.
Die unterschiedlichen Positionen werden einander gegenüber gestellt und auf ihre Vertretbarkeit in einem modernen Rechtsstaat hin diskutiert.
Kommunikation in der Familie |
!!! Vergriffen !!!
Sans-Papières |
In der Schweiz lebt und arbeitet eine schwer schätzbare Anzahl Sans-Papières (Sans-Papiers-Frauen) in prekären Verhältnissen. Ohne Aufenthaltsbewilligung sind sie zur Arbeit im informellen Sektor gezwungen, beispielsweise als private Haushaltshilfen. Ziel dieser empirischen Studie ist es, die Arbeitssituation von Sans-Papières und ihre Bewältigungsstrategien im Umgang mit Prekarität zu erfassen. Dabei steht die subjektive Sicht der Befragten im Zentrum dieser Bachelorarbeit.
Die entwickelten Strategien lassen sich in drei Idealtypen unterteilen: Die Arbeitsmanagerin/politische Aktivistin, die Familienmanagerin und die Pragmatikerin.
Auf Grundlage der Forschungsergebnisse leiten wir neun konkrete Interventionsmöglichkeiten für die Sozialarbeit und Sozialpolitik in der Schweiz ab.
Bildungspolitik |
!!! Vergriffen !!!
Sensibilisierung |
...und wie kann in der Sozialberatung Unterstützung geboten werden?
Diese Bachelorarbeit beschäftigt sich mit Traumata, welche im (Beratungs-) Alltag nicht bewusst wahrgenommen werden und trotzdem den Beratungsprozess nachhaltig beeinflussen. Mit Hilfe von Fachliteratur und konstruierten Praxisbeispielen wird aufgezeigt, dass objektive und subjektive Faktoren ausschlaggebend sind für die Entstehung eines Traumas und dass solche immer auch Einfluss auf die Identität eines Menschen haben. Es wird erörtert, welche weiterführende Ansätze und Haltungen für Sozialarbeitende möglich und nötig sind, um Menschen mit einem Trauma und den daraus resultierenden Identitäts- / Biografiebrüchen professionell beraten zu können. Das Ziel dieser Arbeit ist es, Sozialarbeitende hinsichtlich der Symptome einer Posttraumatischen Belastungsstörung zu sensibilisieren.
effiziente Leistungserbringung |
Im Bereich der psychosozialen Versorgung mit seinen zunehmenden teilautonomen Systemen, den auferlegten Sparmassnahmen und der Forderung nach effizienter Leistungserbringung ist die Sozialarbeit herausgefordert. Die Zunahme von psychiatrieerfahrenen KlientInnen und die dringende Notwendigkeit deren Exklusion zu verhindern, stellt grosse Anforderungen. Im Rahmen dieser qualitativen Forschungsarbeit wurde in einer theoretischen Auseinandersetzung Spuren nachgegangen in Richtung gelingender sozialarbeiterischer Zusammenarbeit und vor dem Hintergrund einer systemtheoretischen Perspektive relevante Konzeptionen und Konzepte vorgefunden.
Anhand einer Befragung von ExpertInnen der stationaeren und der ambulanten Sozialarbeit, konnte Einblick in die gegenwaertig praktizierte Zusammenarbeit gewonnen werden.
Auf Grund der theoretischen und empirischen Ergebnisse formuliert die Autorin relevante Empfehlungen für die Realisierung von konzertierter Zusammenarbeit in intermediaeren Praxisfeldern zu Gunsten aller Beteiligten und einer nachhaltigen Vernetzung der Unterstuetzungsbeduerftigen.
paradoxe Funktion der Sozialen Arbeit |
Welche Funktionen erfüllt Soziale Arbeit für ihre Klientel und für die Gesellschaft? Die Autorin erforscht dies mittels einer Literaturanalyse am Beispiel der Sozialen Arbeit im Kontext psychischer Behinderung.
Anhand zweier Modelle von psychischer Behinderung können die Funktionen der Sozialen Arbeit in diesem Feld differenziert aufgezeigt werden. Daraus wird deutlich, dass Soziale Arbeit paradoxe Funktionen erfüllt: Auf der einen Seite bietet sie Entlastung, Schonräume und alltagspraktische Hilfen, auf der anderen Seite trägt sie zur Aufrechterhaltung behindernder gesellschaftlicher Strukturen bei.
Die Arbeit richtet sich an Interessierte sowie an Fachleute in den Bereichen Soziale Arbeit und Psychiatrie.
Programm-Übersicht
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