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interkulturelles New Public Management |
Die Verwaltung hat einen impliziten Integrationsauftrag, erreicht aber die ausländische Wohnbevölkerung mit ihren Dienstleistungen oft nur unzureichend. Die Kundenorientierung und Servicequalität gegenüber dieser Bevölkerungsgruppe ist allgemein verbesserungswürdig.
Der Autor verifiziert in der vorliegenden Arbeit diese Problematik, beschreibt die interkulturelle Öffnung als einen Lösungsansatz und überprüft dessen Vereinbarkeit mit dem New Public Management. Im Weitern beschreibt er vier realisierte Projekte der interkulturellen Öffnung und leitet daraus wichtige Handlungsleitlinien für die Praxis ab.
Empfehlenswert ist die Arbeit für Mitarbeitende der Verwaltung und von NGO’s, welche die Erreichbarkeit der ausländischen Wohnbevölkerung verbessern wollen bzw. müssen.
Umgang mit Angsstörungen |
Angststörungen haben Auswirkungen auf körperlicher, psychischer, sozialer und materieller Ebene und beeinflussen damit verschiedene Lebensbereiche.
In dieser Diplomarbeit wird der Frage nachgegangen, was Sozialarbeitende auf einem polyvalenten Gemeindesozialdienst im Umgang und in der Beratung von Menschen mit Angststörungen beachten sollen. Die Arbeit soll den betreffenden Sozialarbeitenden fachliches und methodisches Wissen vermitteln, Möglichkeiten und Grenzen aufzeigen, die einen adäquaten Umgang mit angstkranken Menschen ermöglicht.
Gestützt auf verschiedene Literaturquellen werden in den Schlussfolgerungen, das spezielle Fachwissen und die wichtigsten Hinweise zum Umgang mit Menschen mit Angststörungen zusammengefasst.
Stigmatisierung |
Ausgehend von der Leitfrage - was ist der Beitrag der Sozialarbeit in der stationären Behandlung psychisch kranker Menschen? - wird die Bedeutung der Sozialarbeit in der stationären Psychiatrie für den betroffenen Menschen und die Gesellschaft verdeutlicht.
Dies geschieht durch die Auseinandersetzung mit der systemischen Sozialarbeitstheorie und den vielfältigen handlungsrelevanten Methoden der Sozialarbeit.
Durch die dargelegte systemische Sichtweise von sozialen und gesundheitlichen Problemen kann der bestehenden Stigmatisierung von psychisch kranken Menschen entgegengewirkt werden. Es gilt den Problemblickpunkt weg vom einzelnen betroffenen Menschen auf die Interaktion in sozialen Systemen zu lenken. Systemische Sozialarbeit in der Psychiatrischen Klinik ist deshalb nicht nur klientinnen- und klientenbezogen, sondern sie engagiert sich immer auch auf gesellschaftlicher Ebene
Kooperationsmodell Sozialarbeit - Schule |
... mittels Kooperation von Schule und Sozialer Arbeit.
Die Lizentiatarbeit thematisiert in einer theoretischen Review-Arbeit die Möglichkeiten der Vorbeugung sexuellen Kindesmissbrauchs in der Schweiz. Definitionen, Folgen und Ursachen sexueller Ausbeutung werden verortet und Ziele, AkteurInnen und der Stand der Primärprävention beschrieben.
Die Autorin erarbeitet - mit feministischem Fokus - Aspekte, die (verstärkt) in der Vorbeugungsarbeit zu berücksichtigen sind. Abschliessend wird ein Modell zur engeren Kooperation zwischen Schule und Sozialer Arbeit entwickelt.
Die Arbeit liefert Fachleuten wie SozialarbeiterInnen und LehrerInnen sowie Eltern eine Übersicht zum Thema Missbrauch und stellt wichtige Aspekte der konkreten Präventionsarbeit an Schulen vor.
Kinderarmut |
Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit dem Thema Kinderarmut. Sie geht im ersten Teil den Fragen nach, wie Armut auf Kinder ´vererbt´ werden kann und welche Auswirkungen Armut auf die Lebensbereiche von Kindern hat. Im zweiten Teil wird der Auftrag der Sozialarbeit zum Thema Kinderarmut aufgezeigt - als Hinführung zum dritten Teil, in dem Handlungsansätze der Sozialarbeit auf der strategischen sowie auf der operativen Ebene beleuchtet werden.
Die Autorin möchte mit der vorliegenden Arbeit einerseits theoretisches Grundlagewissen zum Thema Kinderarmut, andererseits konkrete Handlungsansätze, deren sich die Sozialarbeit bedienen kann, aufzeigen.
Pro-Aging |
Jung und fit bis ins hohe Alter hat der Mensch heute zu sein. Die Autorin fragt nach dem Einfluss des propagierten Jugendkults auf den Umgang mit körperlichen Veränderungen des Alterns. Sie analysiert die Haltung der Schönheits- und Anti-Aging-Medizin und legt dar, was Jung-Sein beinhaltet. Interviews mit älteren Frauen und Männern zeigen, dass den Forderungen nach Jugendlichkeit je nach Lebensstil unterschiedlich begegnet wird.
Die qualitative Untersuchung enthüllt körperliche, geistige, materielle und soziale Strategien, deren ältere Menschen sich bedienen, um mit dem Alterungsprozess des Körpers umzugehen.
Basierend auf der festgestellten hohen Bedeutung, die ein funktionstüchtiger Körper und ein gut aussehendes Äusseres für Wohlbefinden und Selbstwertgefühl haben, wird aufgezeigt, wie körperliche Aspekte des Alterns von Fachpersonen im Bereich Alter im Sinne von Pro-Aging vermehrt berücksichtigt werden können
geschlechtsstereotype Bedürfniseinschätzung |
Die Resultate der vorliegenden Studie belegen, dass Berner Sozialarbeiter die Bedürfnisse ihrer Klienten geschlechtsstereotyp einschätzen.
Wie kommt es zu einer solchen Fehleinschätzung? Weshalb gerade in der Sozialen Arbeit, einem Beruf, der die Gleichbehandlung aller Klienten postuliert?
Anhand attributionstheoretischer Erkenntnisse wird gezeigt, welchen Einfluss das Geschlecht auf die Attribution hat, wie Attributionsfehler entstehen und dass insbesondere Frauen durch sie benachteiligt werden.
Es werden Empfehlungen gegeben, geschlechtsspezifische Fragestellungen stärker in Aus- und Weiterbildung der Sozialen Arbeit zu integrieren, damit auch in der Sozialen Arbeit Geschlechterdemokratie verwirklicht werden kann.
Beratung ohne Vorurteile |
Hauptziel der Untersuchung ist es, diese Mutterschaften auch aus der Perspektive der jungen Mütter zu beleuchten.
Die theoretische Aufarbeitung (u.a. Jugendalter, Ursachen und Folgen der frühen Mutterschaft) mündet in vier Leitfragen nach der Veränderung, dem dabei Erlebten, den möglichen Bewältigungsformen und den konkreten Unterstützungs-Leistungen. Anhand sieben ausführlich dargestellter Praxisfälle werden die Fragen bearbeitet.
Die Schlussfolgerungen unterstreichen die Wichtigkeit vorurteilsloser Beratungsleistungen. Hier sind auch Anregungen für den Umgang mit der betroffenen Zielgruppe zu finden.
Die vorliegende Arbeit ist ein praktischer Leitfaden für die professionelle Beratung junger Mütter.
Berufliches Selbstbild |
Der Autor untersucht in dieser Studie das berufliche Selbstbild von Straßensozialarbeiter/-innen unter den Aspekten Motivation, Rolle und Qualität, indem er den entsprechenden Befund der Fachliteratur den Ergebnissen einer eigenen qualitativen Explorationsstudie gegenüberstellt.
Dabei kann er aufzeigen, dass die Affinität von Straßensozialarbeiter/-innen zu ihrer Klientel ein wesentlicher Aspekt des beruflichen Selbstverständnisses von Streetworkern darstellt. Die Arbeit bietet Hintergrundwissen zum Berufsbild und zum beruflichen Selbstverständnis von Straßensozialarbeiter/-innen und stellt zudem ein Beispiel qualitativer empirischer Sozialforschung in einem aktuellen Handlungsfeld Sozialer Arbeit dar. Die Untersuchung ist damit nicht nur für Streetworker lesenswert, sondern für alle, die am Berufsbild von Sozialarbeitern/-innen interessiert sind.
Konfliktberatung |
Die Autorinnen prüfen die systemisch-lösungsorientierte Methode bei der Bewältigung von pupertäts- und ablösungsbedingten Konflikten zwischen Eltern und Jugendlichen. Wird in der speziellen Phase zwischen Pubertät und Adoleszenz weiteres Werkzeug benötigt oder ist ausschliesslich die systemisch-lösungsorientierte Methode sinnvoll?
Um die komplexen Zusammenhänge in der Konfliktberatung zu erfassen, wird aufgezeigt, was beachtet werden muss, um lösungsorientiert handeln zu können.
Anhand eines Praxisbeispiels wird geprüft, welche Chancen und Grenzen die systemisch-lösungsorientierte Methode bietet.
Die Autorinnen kommen zu der Erkenntnis, dass kombinierte Methoden in diesem Kontext zweckmässig sind.
eine fachliche Definition |
Der Missbrauch von Sozialhilfe-Leistungen wird in den letzten Monaten breit, schlagzeilenfüllend und emotional diskutiert. Solche Debatten haben – sofern sie in einem fairen Rahmen stattfinden – durchaus positive und allseits sensibilisierende Auswirkungen.
Der Begriff Sozialhilfe-Missbrauch erscheint nur auf den ersten Blick eindeutig. Die vorliegende Arbeit definiert aus fachlicher Sicht den Missbrauchsbegriffs, sowie aufbauend auf einem Management- und Qualitätsmodell empfohlene Massnahmen und Instrumente.
Die Lektüre sei all jenen empfohlen, die sich umsichtig – auf normativer, strategischer oder operativer Ebene - mit dem Thema auseinandersetzen und adäquate, qualitätsbewusste und nachhaltige Konzepte und Instrumente zur Bekämpfung des Sozialhilfe-Missbrauchs entwickeln möchten.
Prävention |
Die Autorin befasst sich mit der Frage von Möglichkeiten der Prävention sexueller Ausbeutung bei Kindern und Jugendlichen. Vorerst geht sie der Frage nach was sexuelle Ausbeutung ist. Sie sucht nach verbreiteten Erklärungsansätzen für die Ursachen der Ausbeutung und fragt anschliessend nach den Präventionsmassnahmen in sozialpädagogischen Organisationen.
Dieser Text bietet konkrete und innovative Ansatzpunkte zu einer nachhaltigen Prävention von sexueller Ausbeutung, in der auch gesellschaftspolitische Bedingungen mitgedacht und einbezogen werden.
Die Arbeit richtet sich an Privat-, Fachpersonen und Organisationen, die mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben.
Altersheim |
Die Repräsentativbefragung der BewohnerInnen der Alters- und Pflegeheime des Kantons Schaffhausen beschreibt die Lebensbedingungen in den Alterswohneinrichtungen aus der Sicht der Bewohnerinnen und Bewohner sowie aus der Sicht der Heimleitungen. Die Themen reichten vom Heimeintritt über die Wohnsituation, den Belastungen und Bewältigungsstrategien bis zu den sozialen Kontakten. Ein besonderer Akzent galt der Selbständigkeit und der Selbstbestimmung der befragten Menschen. Die BewohnerInnen führen gemäss ihrer eigenen Einschätzung ein relativ selbständiges Leben. Für eine positive Einstellung zum Leben im Heim ist besonders die Eintrittsphase wichtig. In der im Auftrag der Pro Senectute Schaffhausen durchgeführten Studie kommen aber auch Zwischentöne zum Ausdruck. Das Ziel der Befragung war, die aktuelle Situation der HeimbewohnerInnen im Kanton zu beschreiben und allfällige Problembereiche aufzudecken. Die Studie soll in erster Linie als Grundlage für die Altersplanung und Altersarbeit dienen.
Abstract (pdf)pflegende Angehörige |
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Schulsozialarbeit |
Die Themen Gewalt, Prävention und Schulsozialarbeit werden in der vorliegenden Arbeit im ersten Teil anhand der aktuellen wissenschaftlichen Literatur referiert. Die drei Themen werden in engen Bezug zur Schule gesetzt.
Im zweiten Teil wird die Forschungsarbeit des Pioniers in der Gewaltforschung, Dan Olweus, vorgestellt.
In Verbindung der zwei ersten Teile wird in einem dritten Teil ein konkreter Handlungsvorschlag für die Soziale Arbeit dargestellt. Welche Aufgaben der Schulsozialarbeit dabei zufallen, wird detailliert beschrieben.
Der Anhang besteht aus einer ergänzenden Literaturliste, einem Fragebogen zum Thema Gewalt und einem Vorschlag, wie die ´Sanktion´ bei Vorkommen von Gewalt konkret aussehen könnte.
vom Sozialstaat zum strafenden Staat |
Die Arbeit befasst sich mit dem aus den USA kommenden Konzept von ´Null-Toleranz´ und stellt die Frage, inwiefern sich solche Tendenzen auch in der Schweiz abzeichnen. Es wird dabei gezeigt, dass in der schweizerischen Sozialpolitik und insbesondere auch in Schulen und im Strafvollzug Logiken ähnlicher Ausrichtung durchaus nachweisbar sind.
Als Fallstudie wird die im Kanton St. Gallen vorgenommene Verschärfung des Volksschulgesetzes und seine institutionelle Ausprägung in der Form des Platanenhofs (eines Heims zur Internierung von devianten Jugendlichen) dargestellt und analysiert. Unter der Berücksichtung von Theorien zu sozial abweichendem Verhalten - insbesondere der Etikettierungstheorie - wird gezeigt, in welche Widersprüche und Ausweglosigkeiten sich eine stark repressive Sozialpolitik verstricken muss. Die Wirkungen sind insbesondere auch für die Sozialarbeit zwiespältig. Obwohl auf der einen Seite die Soziale Arbeit neue Instrumente in die Hand bekommt, entstehen auch neue Probleme.
Im Abschlusskapitel ziehen die Autorin und der Autor entsprechende Schluss-folgerungen für die Schulsozialarbeit. Insbesondere gemahnen sie zur Vorsicht gegenüber allzu einfachen Rezepturen.
Qualitätsdebatte |
Diese Literaturstudie ist ein Beitrag zur Qualitätsdebatte in Kindertageseinrichtungen.
Sie beschäftigt sich mit dem Konzept der flexibel gestalteten Erzieherin-Kind-Relation und der flexiblen Gruppenzusammensetzung. Dieses Konzept unterscheidet sich damit von anderen, deren Qualitätsstandards auf einem stabilen Betreuungsverhältnis sowie auf einer stabilen Gruppenzusammensetzung beruhen.
Das Erkenntnisinteresse besteht darin, die Qualitätsdebatte mit einem system-theoretischen Fokus zu bereichern und die Professionalisierung in der Arbeit mit Kindern mit einem fundierten Argumentarium zu unterstützen.
Ferner werden handlungstheoretische Folgen aufgezeigt und Handlungsempfehlungen abgegeben, die sich aus den erarbeiteten Prämissen für eine auf kindliche Bedürfnisse fokussierte Kinderbetreuung ergeben.
Alterskonzept der Stadt Bern |
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Programm-Übersicht
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