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Berufsintegrationsprogramme |
Zentrales Thema dieser Arbeit ist die Bedeutung von Erwerbsarbeit für das Bedürfnis nach sozialer Zugehörigkeit von Jugendlichen nach beendeter Schulpflicht.
In einem ersten Teil werden dazu die theoretischen Grundlagen aufgezeigt. Mittels einer Befragung werden dann in einem empirischen Teil reguläre Lehrlinge eines Detailhandelsunternehmens mit Teilnehmenden eines Berufsintegrationsprogramms auf ihre subjektive soziale Zugehörigkeit hin verglichen.
Das Resultat, zu dem die Auswertung der Befragung führt, und die Schlussfolgerungen, die daraus gezogen werden, bieten insbesondere für die Entwicklung zukünftiger Berufs- und Arbeitsintegrationsprogramme eine qualifizierte Hilfestellung.
Implikationen für Pädagogik und Politik |
Die vorliegende Diplomarbeit bietet umfassende Informationen zum Thema Transsexualität und Geschlechtswechsel in der Schweiz.
Nach der Beschreibung und Erklärung von Transsexualität analysiert die Autorin im Rahmen ihrer Fragestellung die problematische Identitätsfindung transsexueller Menschen in der binären Geschlechterordnung. Hierzu werden verschiedene Theorien zur männlichen und weiblichen Geschlechterkonstruktion vorgestellt und mit dem Phänomen Transsexualität verknüpft. Aus den Erkenntnissen zieht die Autorin Schlussfolgerungen für die Lebensrealität der Betroffenen.
Der Schlussteil verweist anhand konkreter Vorschläge auf den Einsatzbedarf der Sozialen Arbeit in der psychosozialen Unterstützung transsexueller Menschen sowie auf Implikationen für die Handlungsfelder Pädagogik und Politik.
methodische Denkanstösse |
"Frauen sind nicht nur Opfer, Frauen sind vor allem auch Überlebende und Frauen sind stark."
In kriegstraumatisierten Frauen ist oft trotz allem erfahrenen Leid eine ungeheure Kraft vorhanden. Die Autorinnen zeigen in ihrer Arbeit auf, wie Sozialarbeitende betroffene Frauen auf ihrem Weg zurück in ein hoffnungsvolleres Leben begleiten können.
Die Arbeit gibt Sozialarbeitenden Denkanstösse für die methodische Arbeit mit traumatisierten Frauen, sie bringt Fachpersonen anderer Fachrichtungen Anliegen und Methoden der Sozialarbeit näher und zeigt wichtige Aspekte bei der Begegnung mit traumatisierten Frauen auf.
Arbeitslosigkeit |
!!! Vergriffen !!!
Schlüsselrolle des Gesundheitswesens |
Wie häufig ist ein Spital mit Frauen konfrontiert, die im Erwachsenenalter von ihren Nächsten - Partner, Expartner, Verwandte - Gewalt erleben oder erlebt haben?
Die Befragung von 1772 Frauen zeigt erstmals auf: Je mehr Gewalt erlitten wird, desto belasteter ist die gesundheitliche Situation.
Die Ergebnisse weisen auf eine hohe Betroffenheit hin und bestätigen bisherige Untersuchungen über häusliche Gewalt gegen Frauen. Speziell wird in der vorliegenden Studie ausgewiesen, dass Frauen während der Schwangerschaft ebenso von Gewalt betroffen sind wie in andern Lebensphasen.
Die Studie bietet Grundlagen, um die Schlüsselrolle zu erkennen, die das Gesundheits-wesen - Ärzte, Ärztinnen und Pflegefachpersonen - für gewaltbetroffene Frauen hat.
Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann der Stadt Zürich und Maternité Inselhof Triemli (Hg.)
Qualitätsanforderung |
Die Vormundschaftsbehörden sind durch die eidgenössische Pflegekinderverordnung beauftragt, alle zwei Jahre die Bewilligungs- und Aufsichtspflicht in Kindertagesstätten, Pflegefamilien und Heimen wahrzunehmen.
Die Qualitätsüberprüfung in Kindertagesstätten im Kanton Luzern ist Gegenstand dieser Arbeit. In sieben Gemeinden wurden fokussierte Interviews mit den Personen, welche die Aufsichtspflicht in Kindertagesstätten umsetzten, durchgeführt. Durch die qualitative Praxisforschung konnten Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Umsetzung des Verordnungsauftrages herausgearbeitet werden.
Die Verknüpfung mit dem Professionsverständnis in der Sozialarbeit und der aktuellen Qualitätsdiskussion zeigt auf, wie wichtig eine professionelle Umsetzung der Bewilligungs- und Aufsichtspflicht und somit ein differenziertes Verständnis von Qualität ist, weil nur so das Ziel des Auftrages, das Wohl des Kindes zu gewährleisten, erreicht werden kann.
Soziale Arbeit im Ausland |
Anhand eines Literaturvergleichs geht die Arbeit der Frage nach, welche Kompetenzen im Bereich der interkulturellen Kommunikation von Professionellen der Sozialen Arbeit, die im Ausland tätig sind, verlangt werden. Als Grundlage für die Diskussion um Konzepte der interkulturellen Kommunikationskompetenz werden Kommunikationstheorien, Kulturmodelle und Begriffe wie Inter-/Transkulturalität thematisiert. Darauf aufbauend werden die geforderten Kompetenzen dargestellt.
Die Arbeit zeigt die Komplexität der interkulturellen Kommunikation auf und beschreibt die notwendigen Voraussetzungen, um interkulturelle Interaktionen gelingender zu gestalten.
"Scheininvalidität" |
In der aktuellen vom neoliberalen Diskurs beherrschten politischen Auseinandersetzung werden Errungenschaften des Sozialstaats grundlegend zur Disposition gestellt und die Anzahl der Menschen, die sich in prekären Arbeitsverhältnissen befinden den, ist am Wachsen.
Davon sind insbesondere mit der 5. IVG-Revision Menschen mit Behinderung stark betroffen.
Die unmenschliche Polemik um die so genannte «Scheininvalidität» hat sie vor teilweise unzumutbare Zustände und in unhaltbare Umstände gebracht. Der Band leistet multiperspektivisch einen Beitrag zur Diskussion über die Schwierigkeiten in und an der Arbeitsgesellschaft.
Mit Beiträgen von: Stefan Doose, Anni Lanz, Joel Thurneysen, Jan Weisser und Kurt Wyss.
Wie man behindert wird |
Behinderung ist die Restriktion, die Menschen durch die institutionelle Verfassung einer Gesellschaft erfahren. Die im Band «Die Welt als Barriere» versammelten Beiträge sind von Menschen mit und ohne Behinderung an der Zurich Summer School in Disability Studies im Sommer 2006 präsentiert worden.
Die Beiträge zeigen aus unmittelbarer oder durch Forschung rekonstruierter Erfahrung, wie Behinderung Personen unterschiedlicher Herkunft, jeden Alters und Geschlechts betrifft.
An konkreten Beispielen wie dem Assistenzbudget, alten und neuen Bildern von Menschen mit Behinderung, schulischen und ausserschulischen Problemlagen oder der internationalen Zusammenarbeit wird gezeigt, wie man behindert wird. Und es wird thematisiert, was dagegen unternommen werden kann.
sonderpädagogische Identität |
Das vorliegende Forschungsprojekt nimmt Ausgang von einer starken Irritation: Der gesellschaftliche Bedarf an sonderpädagogischen Leistungen und entsprechenden Qualifikationen steigt, gleichzeitig befindet sich das Fachgebiet in einem Legitimations- und Identitätsengpass, der sich als Krise der Sonderpädagogik äussert. Offensichtlich ist es schwierig geworden, eine sonderpädagogische Identität zu behaupten, obwohl sie in einem Mass abgefragt wird, wie nie zuvor. Diese Diskrepanz muss sich in besonderer Weise an der Schnittstelle zwischen Ausbildung und Berufspraxis zeigen.
Wir führten 13 Gruppeninterviews in Ausbildungsinstitutionen durch, die Zugang zum sonderpädagogischen Berufsfeld in verschiedenen Spezialisierungen und auf unterschiedlichen formalen Bildungsniveaus geben. Wir fragten dabei nach dem Gebrauch sonderpädagogischen Wissens in der Ausbildung, nach seinen inhaltlichen und formalen Merkmalen. Die Forschungsergebnisse leisten einen Beitrag zur empirischen Aufklärung sonderpädagogischer Disziplin und Profession.
Qualifikationsprozesse |
..Fachmann Betreuung
Soziale Kompetenzen werden in der Dienstleistungsgesellschaft immer wichtiger - in den sozialen Berufen kommt ihnen schon lange grosse Bedeutung zu. Der Forschungsbericht analysiert, wie Sozialkompetenzen in praktischen Situationen von agogischen Fachpersonen beurteilt werden und zeigt die Probleme, Gefahren und Gestaltungsmöglichkeiten auf. Im Unterschied zum Mainstream der Kompetenzforschung geht die Arbeit von der Deutungs- und Wahrnehmungspraxis der Handelnden aus und kontextualisiert diese in der sozialen Struktur der Arbeit von Menschen mit Menschen. Dabei wird gezeigt, wie Sozialkompetenzen als Folge von Qualifikationsprozessen hergestellt werden und wie dieser Prozess strukturelle Widersprüche in der Praxis bearbeitet.
Normalitätsvorstellungen |
Der Band «Die Unausweichlichkeit von Behinderung in der Kultur» versammelt sechs eigenständige Beiträge, die sich mit unterschiedlichen Aspekten von Behinderung in alltäglichen Kontexten beschäftigen, namentlich auch in den Bereichen der Pädagogik, Sonderpädagogik und Sozialen Arbeit.
Gemeinsam ist den Beiträgen, dass sie versuchen, sich von medizinischen Vorstellungen von Behinderung zu lösen und beabsichtigen, den Prozess der wechselseitigen Behinderung von Menschen in konfliktreichen Situationen nachzuzeichnen.
Dies erfolgt am Beispiel von Normalitätsvorstellungen und ihrer gesellschaftlichen Entstehung, von ethnologischen Studien und interkulturellen Kommunikationssituationen sowie anhand einer Bildbetrachtung aus dem Kontext von Sport und Behinderung sowie aus der Begegnung von Menschen mit und ohne so genannter «geistiger Behinderung».
Lernen durch Fehler (2) |
!!! Vergriffen !!!
Recht und Menschenbild |
Die Durchführung vormundschaftlicher Abklärungen gehört zum Kernbereich der Sozia-en Arbeit, dem Gewicht verliehen und der nicht vernachlässigt werden sollte.
Die Arbeit befasst sich mit der vormundschaftlichen Abklärungstätigkeit bei Erwachsenen. Der Blick richtet sich dabei auf rechtliche, methodische und qualitative Aspekte sowie Überlegungen zum Menschenbild. Diese werden theoretisch erläutert und in einem zweiten Teil mit Ergebnissen aus der empirischen Untersuchung verknüpft.
Die Autorinnen zeigen in den Schlussfolgerungen auf, dass Handlungsbedarf besteht und formulieren darauf aufbauend pointierte Forderungen.
Die Arbeit bietet theoretische wie auch praktische Hinweise und Anregungen für Fachleute des Vormundschaftsbereichs.
Identität bei Migrationsjugendlichen |
Im Zentrum dieser Arbeit steht der Aufbau einer mehrkulturellen Identität bei MigrantInnen.
Der Autor bedient sich eines kritisch durchdachten und empirisch reflektierten Kulturbegriffs. Danach werden die auch in der professionellen Sozialen Arbeit nicht selten vorkommenden ethnozentrischen und konfliktorientierten Kulturkonzepte überwunden und zu komplexeren, ´hybriden´ und dynamischen - und deshalb für die Praxis weit nützlicheren - Konzepten überführt.
Dabei ergibt sich eine fugenlose Anknüpfung an die Strukturtransformationen im Bereiche des Identitätsaufbaus bei Migrationsjugendlichen.
für eine gelingende Kooperation |
Die Autorinnen gehen der Frage nach dem Bild von sieben JournalistInnen über die Soziale Arbeit nach. Berücksichtigt werden dabei die drei Tageszeitungen NZZ, Tages-Anzeiger und Landbote. In der qualitativen Studie werden JournalistInnen interviewt, die über sozialarbeitsbezogene Themen berichten und dadurch das Bild über die soziale Arbeit in der Öffentlichkeit mitbestimmen.
Das erfasste Bild wird anschliessend unter Berücksichtigung weiterer Einflussfaktoren auf die Berichterstattung analysiert.
Im Schlussteil bewerten die Autorinnen die erfassten Daten und formulieren Lösungsansätze für eine gelingende Kooperation zwischen Sozialtätigen und JournalistInnen.
Verhütung von Armut |
Die Lebenslage der von Armut betroffenen Familien und der zivilrechtliche Kindesschutz stehen im Zentrum dieser Arbeit.
Anhand einer Literaturanalyse soll die Frage beantwortet werden, ob Armut zu spezifischen Kindeswohlgefährdungen führen kann, die in der Folge Kindesschutzmassnahmen notwendig machen können. Der historische Zusammenhang von Armut und Kindesschutz zeigt sich in der gemeinsamen Entwicklung der Armenfürsorge mit der Kinder- und Jugendfürsorge. Der inhaltliche Zusammenhang wird an den indirekten Auswirkungen von Armut auf die Lebenslage der Kinder festgemacht.
Die Autorinnen kommen unter anderem zum Schluss, dass Kindesschutz auch bei der Verhütung von Armut ansetzen sollte.
wissenschaftliche Grundlagen |
Im Zusammenhang mit Rassismus werden häufig die Täterperspektive sowie Präventions- und Bekämpfungsbemühungen in den Vordergrund gerückt. Doch was ist mit den Menschen, die rassistische Übergriffe erfahren müssen?
Diese Diplomarbeit befasst sich genau mit dieser Fragestellung und hat zum Ziel, die Perspektive der Betroffenen umfassend aufzuzeigen und Grundlagen für die Beratung zu schaffen. Dabei werden rechtliche Aspekte genauso berücksichtigt wie psychologische und soziologische. Der theoretische Teil wird ergänzt durch die Befragung vier spezialisierter Fachstellen. Die Diplomarbeit wird durch ein Merkblatt ergänzt, welches sich an soziale Institutionen und interessierte Personen richtet, die mehr über die Arbeit mit Rassismusopfern wissen möchten.
wirtschaftliche und soziale Integration |
Die steigende Zahl junger Erwachsener, welche Unterstützungsleistungen der öffentlichen Sozialhilfe beanspruchen, gibt erneut Anlass zur Frage, worin diese Entwicklungen gründen und mit welchen Handlungskonzepten das Ziel einer wirtschaftlichen und sozialen Integration der 18-25-Jährigen erreicht werden kann.
Die Arbeit leistet eine sozialisationstheoretische Analyse der Situation junger Erwachsener in der Sozialhilfe und prüft die Reichweite von Coaching, als einem möglichen Handlungskonzept.
Koedukation / Bubenarbeit |
Diese Arbeit bietet allen die sich für einen geschlechterbezogenen Umgang mit Jungen in der Schule interessieren, wichtige Ressourcen an. Schulische Bubenarbeit wurde seit 1993 in der Schweiz hauptsächlich als Ergänzung zur Arbeit mit Mödchen entwickelt. Basierend auf eine knabenorientierte Betrachtung der feministischen Bildungskritik wird ein Modell der Gendersozialisation entworfen, um die Probleme der Buben unter Berücksichtigung ihrer Erlebniswelt neu zu deuten. Als Kriterien für die geschlechtsbezogene Schulentwicklung werden Prinzipien für eine knabengerechte Koedukation vorgeschlagen. Anhand Befragungen ausgewählter Informanden und Berichten über Modellprojekte in der Schweiz und im Ausland werden Bedürfnisse, Hilfsmittel und Hindernisse für die Weiterentwicklung der schulischen Bubenarbeit erfasst.
Programm-Übersicht
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