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Entwicklungsschwierigkeiten Hochbegabter |
Wie lassen sich hoch begabte Kinder, die eine besondere Förderung erhalten, charakterisieren? Dazu werden 66 hoch begabte Kinder in drei teil- und vollzeitlichen sonderpädagogischen Förderprogrammen befragt, sie geben in standardisierten Selbstbeschreibungen Auskunft hinsichtlich verschiedener Persönlichkeitsmerkmale und Aspekten des sozialen Verhaltens und Erlebens. Ihre Merkmale werden mit denjenigen von 118 hoch begabten Kindern im 4. bis 6. Schuljahr sowie 119 durchschnittlich begabten Kindern verglichen.
Basierend auf den Ergebnissen werden Handlungsempfehlungen für psychologische und pädagogische Fachleute vorgelegt, welche der Prävention von und Intervention bei Entwicklungsschwierigkeiten von hoch begabten Kindern dienen.
Ratio UND Intuition |
Intuition und intuitives Handeln in der Sozialen Arbeit - für manche Professionellen ist nur schon der Gedanke daran ein rotes Tuch. Ist Intuition tatsächlich wissenschaftlich nicht fundiert und deren berufliche Anwendung unprofessionell? Anhand einer ausführlichen Fachliteraturforschung zeigen die drei Autoren auf, dass Intuition und deren Einbezug in die Berufspraxis für alle Professionen der Sozialen Arbeit von grosser Relevanz ist. Chancen aber auch Gefahren der Anwendung von Intuition werden anhand aktueller psychologischer und neurowissenschaftlicher Erkenntnisse thematisiert. Zudem sind im Anhang aufschlussreiche Ergebnisse einer Studierendenbefragung ausführlich dargelegt. Aus Sicht der Autoren geht es nicht um ein «Entweder-oder» sondern eher um ein «Sowohl-als-auch» von Ratio und Intuition.
Abstract (pdf)Motive für Gewalttätigkeit |
In dieser Literaturstudie geht es um die Frage, aus welchen Motiven Jugendliche gewalttätig werden und was Jugendarbeiter konkret vor, während und nach der Gewalttätigkeit tun können. Die Verbindung der theoretischen Darlegungen mit dem Einbringen der persönlichen Erfahrungen des Autors als Jugendarbeiter, wie beispielsweise die Befragung eines jugendlichen Schlägers, der seine Ehre retten wollte, macht diese Arbeit nicht nur wertvoll, sondern auch interessant.
Der sachliche Stil ist der Thematik der Arbeit angemessen und trägt darüber hinaus dazu bei, dass der Text gut lesbar und verständlich ist. So lässt sich wohl mit diesem Buch eine breite Zielgruppe ansprechen, von Jugendlichen über deren Eltern bis hin zu Betreuern wie Lehrer, Erzieher, Psychologen, Sozialpädagogen und Therapeuten.
geschlagene Frauen |
Die Autorinnen gehen der Frage nach, wie Gesellschaft, Polizei, Justiz und Sozial-arbeit mit Gewalt gegen Frauen durch den Partner umgehen. Sie erläutern, welche wünschenswerten Entwicklungen und Visionen für die nahe Zukunft notwendig und wünschbar sind.
Stichworte in den einzelnen Kapiteln sind u.a.: patriarchale Gesellschaftsstruktur, Rechts- und Gesetzgebung im Ländervergleich (CH, FL, A, D), Aufgaben der Polizei, Justiz und Sozialarbeit, Parteilichkeit, Gleichberechtigung als Vision einer gewaltlosen Gesellschaft.
Diese Arbeit vermittelt Fachleuten Hintergrundwissen und Unterstützungsstrategien für betroffene Frauen.
Konstruktionsprozess |
Die Diplomarbeit erklärt, warum das Eigenschaftsparadigma (Frauen und Mädchen, Männer und Buben sind qua ihres Geschlechts so wie sie sind) ab-zulehnen ist.
Die Begriffe gender, doing gender und geschlechtsreflexives Verhalten werden aus soziologischer Sicht betrachtet und mit Elementen der Beratungsmethodik der Sozialarbeit in Verbindung gebracht.
Das Herzstück dieser Arbeit ist eine Zusammenstellung von Merkmalen, die als Voraussetzung einer geschlechtsreflexiven Beratungspraxis in der Sozialen Arbeit gesehen werden kann.
Die Autorin möchte die Professionellen der Sozialen Arbeit anregen, im Konstruktionsprozess von gender bei sich selbst und den Klienten und Klientinnen eine jeweils geschlechtsfremde Handlungserweiterung anzustreben.
Leitfaden Praxisausbildung |
Während in der Ausbildung zur Sozialpädagogin bzw. zum Sozialarbeiter im Theoriesemester anhand von Prüfungen gut nachvollziehbar ist, was Studierende können müssen, scheint es viel offener, was ein qualitativ gutes Praxissemester ausmacht. Um Lernziele im Praxissemester auszuarbeiten, führten Fachhochschulen verschiedene Studientage mit PraxisaubildnerInnen und Dozierenden durch. Gemeinsam wurden Ziele formuliert, anhand derer Lernprozesse im Praxissemester evaluierbar sind. Das vorliegende Heft stellt Ergebnisse dieses Austausches zwischen Praxis und Schule zusammen. Es trägt dabei der Vielfalt sozialer Arbeitsfelder Rechnung und fordert dazu auf, eigene Schwerpunkte zu setzen und ein eigenes Lernprofil auszuarbeiten.
Methoden für die Begleitung von Kindern |
Die Arbeit thematisiert die Befindlichkeit von Kindern, deren Eltern sich trennen. In dieser Situation oft allein gelassen, stehen ihnen kaum Hilfsangebote zur Verfügung.
Im Theorieteil werden entwicklungspsychologisch relevantes Wissen über das kindliche Bindungsverhalten sowie die Folgen einer Trennung für das Familiensystem aufgezeigt.
Mittels qualitativer Kinderinterviews untersuchen die Autorinnen, wie das Kind die Trennung erlebt hat, was für Gefühle vorhanden waren, welche Unterstützung es gebraucht hätte und was ihm in dieser Zeit geholfen hat. Die Interviewergebnisse werden der Literatur gegenüber gestellt.
Die Autorinnen stellen ein Gruppenprogramm vor, in dem mögliche Methoden für die Arbeit mit betroffenen Kindern aufgezeigt werden.
In den Schlussfolgerungen plädieren sie für sozialpolitische Konsequenzen und zeigen Handlungsansätze für die Beratung auf.
Praxisprojekt |
Für die professionelle Begleitung und Pflege von chronisch erkrankten, alten Menschen wird immer ausdrücklicher gefordert, spirituelle Bedürfnisse einzubeziehen. Dies steht häufig in Diskrepanz zur Alltagsrealität. Die Absicht der Verfasserin besteht darin, einen Prozess der bewussten Auseinandersetzung mit Spiritualität bei den Mitarbeitenden eines ausgewählten Alters- und Pflegeheims in Gang zu setzen.
Zunächst wird das persönliche Verständnis der Autorin von Spiritualität transparent gemacht. Daran anschliessend sind theoretische Hintergründe zum aktuellen Stand der Spiritualitätsforschung in Entwicklungs- und Religionspsychologie, Gerontologie und Pflege dargelegt. Der empirische Teil dokumentiert das umfassende Praxisprojekt.
Das Ergebnis sämtlicher Teilprojekte ist in einem betriebsinternen Grundlagenpapier zusammengeführt und erweitert. Altersinstitutionen und interessierte Personen können darin eine anregende Diskussionsbasis finden.
Die Arbeit wurde mit dem Forschungspreis 2005 der Pro Senectute Schweiz gewürdigt.
Lachen ist gesund! |
Verschiedene Studien belegen positive Auswirkungen von Humor auf das physische und psychische Wohlbefinden von Menschen. Bereits in den zwanziger Jahren betonten Fachleute wie Sigmund Freud die Bedeutung von Humor. Verschiedene Berufsgruppen wie Medizin und Psychologie haben sich in den letzten Jahren des Themas angenommen und arbeiten heute mit Humorkonzepten. Doch in der Sozialen Arbeit ist die gezielte Anwendung von Lachen und Humor für viele noch ein Tabu.
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit Funktion und Wirkung von Humor und zeigt Wege auf, wie Humor erfolgreich in die Soziale Arbeit integriert werden kann. Einerseits trägt er zum Wohlbefinden in diesem Beruf bei und hilft, vor dem Burnout-Syndrom zu schützen. Anderseits kann Humor in schwierigen Beratungssituationen helfen, das Eis zwischen Beratenden und Klientinnen und Klienten zu brechen.
Wertschätzung und Effizienz |
Die Arbeit beschreibt von verschiedenen Gesichtspunkten aus die Entwicklung der wirtschaftlichen Sozialhilfe, welche seit den Neunzigerjahren markant an Bedeutung zugenommen hat. Umfragen bei Sozialämtern durch die Autorinnen bestätigen, dass Sozialarbeitende jene von Armut betroffenen Menschen wertschätzend und effizient begleiten möchten, aber durch die Sparmassnahmen von Bund und Kantonen in ihren Bemühungen oft in enge Grenzen gezwängt werden.
Im zweiten Teil ihrer Arbeit zeigen die Verfasserinnen auf, wie mit vorhandenen Ressourcen und mit gezielter Methodik das Bestmögliche an Zeit und Energie genutzt werden kann.
Interessierte finden praktische Checklisten für Beratung und Organisation.
Soziale Arbeit und Gesellschaftspolitik |
Die Studie vermittelt ein Grundwissen zum Thema working poor unter dem Aspekt des beruflichen Handelns. Im Besonderen beleuchtet sie die Auseinandersetzung der Sozialen Arbeit mit gesellschaftspolitischen Zusammenhängen am Beispiel von working poor.
Nach der Begriffsklärung von ´working poor´ und ´Armut´, gehen die beiden Autorinnen folgenden Fragen nach:
1) Handelt es sich beim Phänomen working poor um ein soziales Problem und ist die Soziale Arbeit für die entsprechende Problemlösung zuständig? Anhand zweier theoretischer Ansätze und unter Einbezug der Sicht von drei Expertinnen aus der Sozialarbeit, werden die verschiedenen praktizierten und politisch diskutierten Lösungsmöglichkeiten vorgestellt und teilweise hinterfragt.
2) Grundbegriffe aus der Ethik und eine Einführung in die Grundzüge der integrativen Wirtschaftsethik bilden die Grundlage, um auf die Frage nach der Verantwortung für das Problem working poor eine Antwort zu finden.
Im Schlussteil der Arbeit beschäftigen sich die Autorinnen mit den Themen der sozialen Verantwortung von Unternehmern und den verschiedenen Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Sozialer Arbeit.
Neoliberalismus und Soziale Sicherheit |
Die Arbeit analysiert die sozialstaatliche Armutsbekämpfung in der Schweiz und gibt Aufschluss über die Prämissen der Null-Toleranz-Doktrin, wie sie in den USA ihre konzeptionelle Umsetzung bereits erfahren und die dortigen Sozialreformen der Regierung wesentlich beeinflusst hat. Sie befasst sich mit der schwierigen sozialpolitischen Konstellation, welche unter dem Einfluss des Wirtschaftsmodells des Neoliberalismus das gesellschaftliche Zusammenleben prägt.
Anhand eines historischen Rückblicks wird die Geschichte der Armutsverwaltung und die Rolle der Sozialen Arbeit in der Schweiz beleuchtet. Anschliessend wird das System der Sozialen Sicherheit in der Schweiz und der Stellenwert der Sozialhilfe im Sozialstaat aufgezeigt, sowie deren Grundprinzipien und rechtlichen Grundlagen beschrieben.
Die Auseinandersetzung mit dem Wandel in der Sozialhilfe lässt Rückschlüsse auf eine Verschärfung im Umgang mit Armutsbetroffenen zu und bringt hervor, dass Parallelen zur Null-Toleranz-Doktrin zu erkennen sind.
Ratgeber |
Wie kommt man hierzulande zu detaillierten und doch verständlichen Informationen zum Thema Schulden? Der Autor stellt fest, dass massgebliche Hinweise verstreut sind in diversen Gesetzen, Urteilen und Weisungen. Die juristischen Texte sind aber oft schwer lesbar oder gar nicht vorhanden, und die Praxis nur Insidern bekannt und regional unterschiedlich. Und die Fachbücher aus dem Ausland helfen hier auch nicht weiter.
Der neue Ratgeber umfasst eine Fülle von Informationen und Tipps, die relevant, praxisbezogen und einfach formuliert sind. Dabei schöpft der Autor nicht nur aus seinem Wissen als Jurist und Sozialarbeiter, sondern auch aus über zehn Jahren Erfahrung. Behandelt werden folgende Themen: Budgetplanung, Schuldenanalyse, Sanierungsvarianten, Betreibung und Pfändung, gerichtliche Nachlassverfahren, Privatkonkurs, Ehe und Scheidung, Steuern, Krankenversicherung, Konsumkredit und Leasing, Alimente, Inkassobüros und Schuldensanierer. Der Ratgeber richtet sich auch an Drittpersonen - zum Selbststudium und zur Weiterleitung an Betroffene.
Professionsverständnis |
Die Studie "Professionelle Soziale Arbeit: Science oder Fiction" ist eine empirische Untersuchung über das Professionsverständnis der Sozialen Arbeit. Es wird aufgezeigt, dass das Professionsverständnis von Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen in der Praxis zu einem grossen Teil abweicht von einem wissenschaftlichen Professionsverständnis, von welchem in dieser Arbeit ausgegangen wird.
Die Studie zeigt auf, dass die Soziale Arbeit noch weit davon entfernt ist eine Profession zu sein. In einem letzten Teil der Arbeit werden daher Bedingungen ermittelt, welche eine weitere Professionalisierung ermöglichen könnten.
Diese Studie soll Professionellen der Sozialen Arbeit, sowie Dozierenden von Ausbildungsstätten und anderen interessierten Personen einen Einblick geben über das momentan vorherrschende Professionsverständnis in der Sozialen Arbeit.
Burnout |
Die Autorinnen zeigen auf, wie von Burnout betroffene SozialarbeiterInnen ihre Erkrankung erlebt haben und wie sie damit umgegangen sind. Die Arbeit ermutigt, offener mit dieser Thematik umzugehen und soll mit dem Mythos aufräumen, dass die Ursachen für ein Burnout alleine bei der betroffenen Person zu suchen sind.
Diese Arbeit untersucht einerseits theoretisch (Burnout-Fachliteratur) und andererseits empirisch (themenzentrierte Interviews mit von Burnout betroffenen SozialarbeiterInnen), was ein Burnout ist und welche Gründe, Lösungsmöglichkeiten und Präventionsmassnahmen in der Sozialarbeit vorhanden sind.
Die Untersuchung zeigt auf, dass ein Burnout-Syndrom einschneidende Folgen für die betroffene Person selbst, die KlientInnen, die Institution und schlussendlich für die ganze Gesellschaft haben kann.
Abschliessend folgen einige Empfehlungen zur Burnout-Prävention.
Jugendarbeitslosigkeit |
Der Kanton Aargau verfügt über ein vielfältiges Angebot im Bereich der Berufsintegration. Die Autorinnen geben einen umfassenden Überblick über die Unterstützungsmöglichkeiten bei Jugendarbeitslosigkeit und nehmen eine Bewertung des Massnahmenkatalogs vor. Dabei wird überprüft, ob das Angebot auch auf die Bedürfnisse von jungen Migranten und Migrantinnen ausgerichtet ist, denn diese Zielgruppe wird auch bei anhaltendem Konjunkturaufschwung in Zukunft einem erhöhten Arbeitslosenrisiko ausgesetzt sein.
Als Grundlage dienen nationale und kantonale Studien zur Jugendarbeitslosigkeit und Migration sowie die Ungleichheitstheorien von Pierre Bourdieu und Norbert Elias. Ergänzend werden Interviews von Fachpersonen aus den Bereichen Bildung, Arbeit und Politik hinzugezogen.
Gestaltung von Unternehmenskultur |
Diese Literatur-Arbeit befasst sich mit der Frage, welchen Beitrag die Soziokulturelle Animation im Bereich der Unternehmenskultur und deren Gestaltung leisten kann.
Dazu werden Unternehmen und Unternehmenskultur systemtheoretisch beschrieben und es wird ein Blick auf die aktuelle Diskussion zur Unternehmenskultur und deren Gestaltbarkeit geworfen.
Die systemtheoretischen Erkenntnisse werden mit den Grundlagen der Soziokulturellen Animation verknüpft. Anhand eines Vergleichs der Projektmethodik der Soziokulturellen Animation und Methoden aus der Literatur der Organisationsentwicklung sowie eines Praxisbeispiels werden die Möglichkeiten und Grenzen der Soziokulturellen Animation in diesem Arbeitsfeld aufgezeigt.
Entwicklungsunterstützung |
Autistisch - und jetzt? Eine Frage, welche die Rat- und Hilflosigkeit von Eltern und Bezugspersonen der betroffenen Kinder zum Ausdruck bringt.
Die vorliegende Diplomarbeit geht der Frage nach, wie Entwicklungsunterstützung von Kindern mit Autismus im stationären Bereich gestaltet werden kann.
Dabei werden der Autismus-Begriff und die Wahrnehmungsverarbeitungsstörungen, die immer mit Autismus einhergehen, erklärt. Es wird versucht, die daraus resultierenden - für uns oftmals eigenartig erscheinenden - Verhaltensweisen der betroffenen Kinder zu erklären und anhand konkreter Beispiele wird aufgezeigt, wie auf solches Verhalten reagiert werden kann.
Betriebliche Sozialarbeit |
Dieser Sammelband beinhaltet fünf Beiträge verschiedener Autorinnen und Autoren zur betrieblichen Sozialarbeit in der Schweiz. Neben einem Überblick zu Organisationsformen und Leistungen der betrieblichen Sozialarbeit und zur aktuellen Diskussion um die Perspektiven dieses Arbeitsfeldes werden zwei Forschungsstudien präsentiert. Bedingungen der Inanspruchnahme von betrieblicher Sozialberatung und die Beurteilung der Leistungen dieses Arbeitsfeldes aus der Sicht von Führungskräften, Personalleitung und SozialarbeiterInnen stehen hierbei im Zentrum. Ein Ausblick zur notwendigen Neupositionierung und möglichen Zukunftsperspektiven der betrieblichen Sozialarbeit rundet den Sammelband ab.
Funktion von Zwischenlösungen |
Eine Berufsausbildung nach der obligatorischen Schulzeit ist zur sozialen Norm geworden. Diese steht jedoch in einem Spannungsfeld zu mangelnden Ausbildungsplätzen. Die Autorinnen befassen sich mit Fragestellungen rund um den verzögerten Berufseinstieg und damit auch ins Erwerbsleben, einer wachsenden Zahl junger Erwachsener.
Die Ergebnisse einer Befragung jugendlicher TeilnehmerInnen des Motivationssemesters [to do] in Bern werden mit einem theoretischen Bezugsrahmen zu Berufsentscheidungsprozessen und deren Bewältigung verknüpft und durch eine aktuelle Darstellung der Lehrstellensituation in der Schweiz ergänzt.
Die vorliegende Arbeit zeigt Funktionen von Zwischenlösungen auf und gibt Anregungen zu längerfristigeren und gezielteren Möglichkeiten der Begleitung.
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