| Programm | Seite 11 |
gewaltbetroffene Frauen |
Die Broschüre soll Fachpersonen Erfahrungen aus der Krisenintervention im interkulturellen Kontext vermitteln.
Sie baut auf den Erfahrungen der Autorin in der psychologischen Beratung mit gewaltbetroffenen Frauen in Mexiko auf, integriert verschiedene beraterische und therapeutische Elemente und veranschaulicht diese in ausgewählten Fallbeispielen.
Zu Beginn wird der Kontext vorgestellt, in welchem der Leitfaden entstanden ist, daraufhin wird auf einige Grundsätze der Beratung eingegangen, wozu die Genderperspektive, das Aufbauen von Vertrauen, Sicherheit und Kontrolle sowie das Arbeiten an Grenzsetzung und Empowerment der Klientin gehören.
Vormundschaftswesen |
Diesen praktischen Leitfaden gibt es bereits über 10 Jahre. Jetzt ist er in der aktualiserten Fassung erhältlich.
Der Leitfaden ist in erster Linie für Privatpersonen ausgelegt, die ein vormundschaftliches Mandat von einer erwachsenen Person führen. Er dient auch als Lehrmittel für die Einführung und Schulung neuer Mandatsträger-Innen.
In 10 übersichtlichen Kapiteln werden die wichtigsten Aspekte erläutert, wie rechtliche Grundlagen, Berichtwesen, Buchhaltung, Bewirtschaftung der Mündelgelder oder Sozialversicherungen. Ein Kapitel enthält auch Tipps zum persönlichen Umgang mit der betreuten Person (Beziehungsgestaltung, Gesprächsführung).
Der Leitfaden ist in einer einfachen, verständlichen Sprache gehalten und mit Mustern, Checklisten und Merkblättern ergänzt.
Erhältlich als Paperback oder als Ordnerversion.
Arbeit mit "vermüllten" Familien |
Die Autorinnen gehen der Frage nach, was man unter dem Vermüllungssyndrom versteht und welches die Ursachen für die Erkrankung sind. Neben der Beschreibung der Problematik und des Forschungsstands zur Ursachenklärung befasst sich die Arbeit vertieft mit den Auswirkungen der Krankheit, nämlich den biologischen, psychischen und sozialen Folgen, unter denen sowohl die Betroffenen als auch ihre Angehörigen leiden.
Auf der Basis der gewonnenen Erkenntnisse beschreiben die Autorinnen Interventionsmöglichkeiten, mittels welcher Sozialtätige auf die Lebensumstände von "vermüllten" Familien einwirken können. Die Arbeit vermittelt Hintergrundwissen und Anregungen für alle Arbeitsfelder, welche mit vom Vermüllungssyndrom Betroffenen und deren Angehörigen in Berührung kommen.
Lösungorientierte Methode |
Die Autorin untersucht und diskutiert die Bedingungen, nach denen sich extraprofessionelle Methoden - hier am Beispiel der Loesungsorientierten Methode als psychologische Handlungstheorie - in der Praxis Sozialer Arbeit anwenden lassen.
Die Leistung der Loesungsorientierten Methode wird aus einer sozialarbeitswissenschaftlichen Perspektive erfasst. Hierfuer bedient sich die Autorin einer Methodologie, durch die es gelingt, das Ziel der Methode wissenschaftlich zu bestimmen.
Das Resultat verdeutlicht den Nutzen und die Risiken der Anwendung der Loesungsorientierten Methode in der Sozialen Arbeit und zeigt, dass die Anwendbarkeit einer Methode sich aus ihrer Indikation ergeben muss.
lebensweltliche Integration |
Der Autor geht der Frage nach, welche Modelle und welche Versorgungsstrukturen sich zur Integration psychisch Kranker eignen und welchen Auftrag die Soziale Arbeit darin zu uebernehmen hat.
Im ersten Teil der Arbeit werden Ziele und Handlungsprinzipien von Psychiatrie und Sozialer Arbeit analisiert und miteinander verknuepft. Als Resultat dieser Verknuepfung werden der sozialpsychiatrische Verbund und die personenzentrierte Hilfeform im eigenen Lebensfeld als geeignete Modelle zur Behandlung und zur lebensweltlichen Integration psychisch kranker Menschen dargestellt und darin die Aufgaben der Sozialen Arbeit definiert.
Mittels einer qualitativen Feldexploration wird anschliessend die aktuelle Situation zur gestellten Thematik im Kanton Bern untersucht und im Schlussteil aufgezeigt, wo konrete Handlungsansaetze bestehen.
Der Autor spricht der Sozialen Arbeit einen hohen Stellenwert innerhalb der Psychiatrie und eine wichtige Funktion im weiteren Ausbau der gemeindenahen Versorgungsstrukturen zu.
Kinder in der Erwachsenenpsychiatrie |
Die Autorin geht der Frage nach, wie die Lebenssituation von minderjährigen Kindern durch das Zusammenleben mit einem psychisch kranken Elternteil geprägt wird und was dadurch für Auswirkungen auf die Entwicklung der Kinder entstehen können.
In einem zweiten Teil werden Handlungsansätze für die Sozialarbeit in der Erwachsenenpsychiatrie aufgezeigt, mittels welcher Kinder als Angehörige eines psychisch kranken Elternteils situationsgerecht unterstützt werden können.
Die Arbeit vermittelt Hintergrundwissen und Anregungen für alle Arbeitsfelder, welche mit betroffenen Kindern oder Eltern in Berührung kommen.
Mut für mehr Authentizität |
Die Arbeit erforscht den Zusammenhang zwischen dem Grad der Offenheit über die sexuelle Orientierung am Arbeitsplatz und verschiedenen Einstellungen und Erfahrungen am Arbeitsplatz. Mittels schriftlicher Befragung wurden 580 in der deutschen Schweiz arbeitstätige schwule Männer zum Thema befragt.
Offene Männer berichten u.a. von höherer Arbeitszufriedenheit, tieferem Arbeitsstress und von weniger negativen Erfahrungen als verdeckte Männer. Ausgehend von statistischen Untersuchungen wird den Gründen für diese Unterschiede nachgegangen.
Diese Arbeit vermittelt Zusammenhänge, stellt Basisdaten für weitere wissenschaftliche Untersuchungen zum Thema sexuelle Orientierung zur Verfügung und treibt die Forschung in der Schweiz voran. Zugleich macht sie Mut zu mehr Authentizität am Arbeitsplatz.
Sekten |
Wie wachsen Kinder in einer so genannten Sekte auf ?
Die Dissertation setzt sich auf theoretischer und empirischer Ebene mit dem Alltagsle-ben und den Sozialisationsbedingungen von Kindern und Jugendlichen auseinander, deren Eltern Mitglied einer sog. Sekte sind.
In der qualitativen Studie schildern direkt und indirekt Betroffene, welchen Einfluss die Mitgliedschaft auf den individuellen Alltag, aber auch auf das soziale Leben der Kinder in unterschiedlichen religiösen oder weltanschaulichen Gruppierungen hat. In einem weiteren Teil werden für Familienangehörige, Psychotherapeut/-innen, Bera-ter/-innen und Pädagog/-innen konkrete Handlungsmöglichkeiten und -hilfen im Umgang mit Gruppenzugehörigen geboten. Die vorliegende Arbeit leistet einen Beitrag zur Analyse der Auswirkungen des Aufwach-sens in einer sog. Sekte, einem weitgehend unerforschten Gebiet.
Sozialökonomie |
In dieser Studie werden über 300 Jugendliche aus Zürich Nord hinsichtlich ihrer Freizeitbeschäftigung und Nutzung der Angebote der offenen Jugendarbeit mittels Fragebogen befragt.
Als vertiefende Analyse werden zehn qualitative Interviews mit Jugendlichen durchgeführt. Mit diesen Daten wird an Hand des sozialökologischen Ansatzes nach Baacke, Bronfenbrenner und Barker die Fragestellung bearbeitet, was aus den Bedürfnissen von Jugendlichen für die Konzeption der offenen Jugendarbeit abgeleitet werden kann.
Die Ergebnisse richten sich an alle Fachpersonen aus der Sozialen Arbeit, die im Jugendbereich arbeiten, sowie an alle Interessierten.
Sozialpädagogik |
!!! Vergriffen !!!
Schule und Organisationsentwicklung |
!!! Vergriffen !!!
Amtsgeheimnis und Datenschutz |
... systemtheoretischen Ansatz der Sozialen Arbeit in öffentlichen Sozialdiensten der Kantone BE, BL, BS und ZH.
Systemische Soziale Arbeit (SSA) setzt auf das System. Soziale Probleme werden mit Blick auf die Umwelt angegangen; Drittpersonen, die zur Lösung des Problems beitragen können, werden miteinbezogen. SSA kann aber durch den Datenschutz und das Amtsgeheimnis eingeschränkt, resp. verhindert werden. Bei diesem Spannungsverhältnis, das bei SozialarbeiterInnen immer wieder ein ungutes Gefühl entstehen lässt, setzt die vorliegende Arbeit an. Sie analysiert die systemtheoretischen und systemischen Ansätze der Sozialen Arbeit sowie die Anforderungen des Rechtssystems. Dabei werden Kriterien erarbeitet, die sozialarbeiterisch sinnvolle und rechtlich korrekte Lösungen ermöglichen. Die Kriterien werden anhand von praktischen Beispielen mit Akteuren im System in den genannten Kantonen durchgespielt und mögliche Lösungen erörtert.
Die Arbeit richtet sich an sozialarbeiterisch Tätige in der gesetzlichen Sozialhilfe und dem Vormundschaftsbereich, aber auch an JuristInnen.
Sozialhilfeforschung interpretiert |
!!! Vergriffen !!!
Therapie- und Hilfsangebote |
Die Arbeit befasst sich mit den Auswirkungen von ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) auf die Familie. Sie geht den Fragen nach, welche Schwierigkeiten betroffene Familien bewältigen müssen und vermittelt Ansatzpunkte, Informationen zu Therapie- und Hilfsangeboten und bietet abschliessend eine Übersicht von Adressen.
Anhand ausgewählter Literatur wird Basis- und Hintergrundwissen zum Thema aufgearbeitet. Die Autorin hat das Ziel, Anhaltspunkte zum sozialarbeiterischen Handeln zu vermitteln, damit in professioneller Weise den sekundären Problemen von ADHS entgegen gewirkt werden kann. Weiter gibt die Autorin einen Überblick der wichtigsten Therapie- und Hilfsangebote und informiert über deren Wirkung und Kosten.
Für die Beratung mit betroffenen Familien können die aufgezeigten Informationen sehr hilfreich sein.
NPM / Sozialhilfe |
Wenn in Gemeinden die Verwaltung nach den Prinzipien von NPM reorganisiert wird, besteht die Gefahr, dass die "Produkte" der Sozialhilfe in einer sehr simplifizierenden Art und Weise definiert werden. Die vorliegende Arbeit untersucht anhand der Schlüsselbegriffe des NPM "Kundinnen und Kunden", "Ziele" und "Produkte" die spezifischen Gesetzmässigkeiten und Eigenschaften der Sozialhilfe und ihrer Leistungen. Daraus wird ein Modell entwickelt, das den Produktionsprozess in der Sozialhilfe darstellt, und das Möglichkeiten und Grenzen aufzeigt, wie die Prinzipien von NPM auf die Sozialhilfe übertragen werden können, ohne die Soziale Arbeit wegzudefinieren.
Sozialisationsbedingungen |
Die Literaturstudie befasst sich mit den Sozialisationsbedingungen der lesbischen, schwulen, bisexuellen und transidenten Kinder und Jugendlichen (junge LSBT). Ausgrenzung und Isolation bewirken eine hohe Rate an Suizidversuchen. Nach einem Modell von Hurrelmann wird die Gesundheit der jungen LSBT sowie der gesundheitsfördernde Beitrag von zwei Methoden analysiert:
- Die zielgruppenspezifische Jugend-arbeit mit LSBT ist zentral für eine gelingende Sozialisation.
- Von jungen LSBT durchgeführte Aufklärungsprojekte besuchen Gleichaltrigengruppen. Dort bewirken sie eine tolerantere Einstellung und somit bessere Gesundheitsbedingungen für junge LSBT.
Der Autor zeigt pädagogisch Tätigen Anwendungsmöglichkeiten auf, sowie ein vielversprechendes Entwicklungspotenzial der beiden Methoden.
Soziale Diagnostik |
Vor dem Hintergrund theoretischer Auseinandersetzungen zeigt die Autorin auf, dass die soziale Diagnose als Teil der professionellen Rationalität ein zentrales Element darstellt, um sich als Profession mit entsprechender Problemlösungskompetenz und Legitimation zu behaupten. Die Diskussion von Sach-, Wert- und Verfahrensfragen sozialer Diagnostik sowie die Ab-leitung von entsprechenden Möglichkeiten und Grenzen konkretisieren sich in einem Orientierungsrahmen für eine eigenständige und integrative soziale Diagnostik. Diese Systematik mit den Elementen einer Sozialarbeitswissenschaft, Teleologie und Methodologie der sozialen Diagnose soll zur differenzierten Betrachtung und Diskussion bestehender sowie zur Entwicklung neuer diagnostischer Verfahren in der Sozialen Arbeit beitragen.
Abstract (pdf)Stadtentwicklung und Sozialarbeit |
Mit Gentrifizierung des städtischen Raumes sowie mit präventiven Sicherheitsmassnahmen versuchen Stadtregierungen attraktive Bedingungen für gute Steuerzahler zu schaffen.
Dadurch werden aber sozial und ökonomisch Schwache aus Teilen der Stadt verdrängt. Mit der Verlagerung sozialer Funktionen in privatisierte öffentliche Räume verliert der städtische Raum seine Funktion als soziales Lernfeld, als Ort des Handelns und des Austausches. Die Krise der Erwerbsarbeit und die Polarisierung der Gesellschaft in Integrierte und Ausgeschlossene tragen weiter zur Auflösung sozialer Bindungen und der Städte bei.
Die Arbeit befasst sich mit dieser Stadtentwicklung und zieht daraus Schlussfolgerungen für eine raumbezogene Sozialarbeit.
AusländerInnenpolitik |
!!! Vergriffen !!!
Fachtagung |
Haben wir Gewalt im Griff? Diese Frage steht im Mittelpunkt dieser Publikation, welche die Referate enthält, die anlässlich der Fachtagung über die Gewalt im beruflichen Alltag im Frühling 2002 in Freiburg gehalten wurden. Der zweitägige Anlass bot SozialarbeiterInnen, SozialpädagogInnen, Soziokulturellen AnimatorInnen, HeilpädagogInnen etc. die Gelegenheit zu einer fachlichen Auseinandersetzung mit dem Phänomen der Gewalt und dessen Folgewirkungen für den beruflichen Alltag - sowohl als Personen wie auch als Institutionen. Die Referate beleuchten die Hintergründe des Phänomens aus verschiedenen Sichtweisen und thematisieren die professionelle Haltung gegenüber Gewaltakten.
Programm-Übersicht
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