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Legitimation Sozialer Arbeit |
Schriftenreihe Diplomarbeiten der Hochschule für Sozialarbeit HSA Bern
In einer Zeit des steigenden Spardrucks und des kontinuierlichen Abbaus von Massnahmen zum sozialen Ausgleich, befasst sich die Autorin mit der Frage des sozialpolitischen Auftrags für die Soziale Arbeit.
Aufgrund eines Literaturstudiums werden Funktionen Sozialer Arbeit aus wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Sicht herausgearbeitet. In einem zweiten Teil werden zwei Konzeptionen Sozialer Arbeit mittels eines Fragerasters auf ihre Antworten zum sozialpolitischen Auftrag geprüft und anhand exemplarischer Beispiele illustriert.
Die Ergebnisse zeigen: Soziale Arbeit muss sich um sozialpolitische Inhalte in ihren Konzeptionen kümmern. Tut sie dies nicht, wird sie ihre Legitimation in der Öffentlichkeit verlieren. Die vorliegende Arbeit bietet allen an umfassenden Lösungen interessierten LeserInnen eine Grundlage zur Erarbeitung von kreativen und umsetzbaren Handlungsstrategien.
Kosten-Nutzen-Analyse |
Coaching als "weiche Intervention" zur Steigerung des Unternehmenserfolgs steht immer wieder unter Rechtfertigungsdruck, wenn es um die Frage geht, ob sich die Ausgaben für ein Unternehmen lohnen.
Die Studie untersucht, inwiefern der Nutzen eines Coachings monetär erfasst und den Kosten für ein Coaching gegenübergestellt werden kann.
Es werden erste Verfahren aus dem angelsächsischen Raum vorgestellt, die den wirtschaftlichen Erfolg von Coachings ausweisen, und deren Möglichkeiten und Grenzen bewertet. Ergänzend wird ein eigenes Verfahren vorgestellt, welches es erlaubt, im Vorfeld eines Coachingentscheids eine Abschätzung vorzunehmen, ob sich die Investitionen in das Coaching voraussichtlich lohnen werden.
Entwicklungsaufgaben interkulturell |
Die Arbeit befasst sich im ersten Teil mit der Situation von Jugendlichen mit Migrationshintergrund in der Schweiz. Aufgrund von Literaturstudien werden sowohl normative, als auch non-normative Entwicklungsaufgaben, die diese Jugendlichen zu bewältigen haben, zusammengetragen. Danach wird aufgezeigt, aus welchen Gründen die Bewältigung dieser vielfältigen Entwicklungsaufgaben scheitern kann, als Folge davon Devianz entsteht und es zu einer Heimeinweisung kommt.
Im zweiten Teil der Arbeit werden Ansätze einer interkulturellen Sozialpädagogik für den Heimbereich entwickelt. Ziel der interkulturellen Sozialpädagogik soll es sein, die Interkulturalität in den sozialpädagogischen Organisationen anzuerkennen, der spezifischen Situation von Jugendlichen mit Migrationshintergrund im Heim gerecht zu werden und die betroffenen Ju-gendlichen dazu zu befähigen, sowohl ihre normativen als auch non-normativen Entwicklungsaufgaben erfolgreich zu bewältigen.
Case Management |
In einer ersten Pilotphase von April bis Oktober 2004 wurde die interinstitutionelle Fallkoordination (IIFK) in der Betreuung von Drogenabhängigen in Bern eingeführt. Eine kleine KlientInnengruppe wurde versuchsweise unter Anwendung eines Case Management Ansatzes betreut. Die IIFK basiert auf einer Zusammenarbeitsvereinbarung zwischen den beteiligten Institutionen in der Stadt Bern.
Der vorliegende Bericht stellt die Ergebnisse der Evaluation dar. Kernstück bildet eine gründliche Recherche der englisch- und deutschsprachigen Literatur zur Methode Case Management mit Personen mit Drogenabhängigkeit oder Doppeldiagnosen, die eine gute Übersicht zum Thema gibt. Der Autor zeigt auch auf, wie dieser Ansatz praktisch weiterentwickelt werden kann.
Die Evaluation richtet sich an PraktikerInnen im Sucht- und sozialpsychiatrischen Bereich und an Personen, die an Case Management generell interessiert sind.
Sozialpsychologie |
Wohlbefinden ist heute in aller Munde! Gerade das Alter bringt aber zunehmende Einschränkungen mit sich und damit verbunden oft auch Lebens- und Sinnkrisen. Für die Gesundheitspsychologie von Interesse ist daher, über welche Ressourcen ältere Menschen verfügen. Im Fokus dieser Lizentiatsarbeit steht vor allem die Frage, ob und inwieweit Religiosität eine Ressource für das Wohlbefinden älterer Menschen im Altersheim ist. Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass die Religiosität positiv mit dem Wohlbefinden zusammenhängt und stützen die Annahme, dass Religiosität eine potentielle Ressource für das Wohlbefinden im Alter ist.
Die Arbeit richtet sich an eine gerontologisch und religionspsychologisch interessierte Leserschaft.
ein Handbuch für PraktikerInnen |
Das Reflektierende Team (RT) - ein Instrumentarium aus der systemisch-lösungsorientieren Therapie - hat in den letzten Jahren zunehmend in psychosozialen Arbeitsfeldern und in der Erwachsenenbildung Aufmerksamkeit erregt.
Im ersten Teil führt der Autor in die Entstehungsgeschichte des RT ein und beschreibt Anordnung und Struktur des RT mit seinen verschiedenen Variationen.
Der zweite Teil gibt Einblick in die beraterische und therapeutische Praxis des Autors. Erfahrungen werden präsentiert und systematisch dargestellt, wobei der Fokus auf vermutete Wirkfaktoren des RT gerichtet ist.
Der letzte Teil knüpft an diesen hypothetischen Wirkfaktoren an und überprüft sie, indem verschiedene system-, kommunikations- und erkenntnistheoretische Modelle hergeleitet werden.
Ein Handbuch für Praktikerinnen und Praktiker, die das RT professionell anwenden möchten.
sozialpädagogische Praxis |
Der Autor geht der Frage nach, welche sozialpädagogischen Handlungsansätze die Konfliktfähigkeit von erwachsenen Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung fördern und wie man diese in stationären Institutionen umsetzen kann.
Anhand einer Literaturstudie wird das Konfliktgeschehen aus verschiedenen theoretischen Perspektiven betrachtet. Mittels ausgewählter psychopathologischer Konzepten werden anschliessend die Möglichkeiten und Grenzen der Konfliktbewältigung von Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung aufgezeigt.
In einem zweiten Teil wird das salutogenetische Konzept des Kohärenzgefühls als massgebende Ressource für die Konfliktbewältigung vorgestellt. Daraus werden Handlungsansätze und konkrete Vorschläge für die sozialpädagogische Praxis abgeleitet.
Die Arbeit vermittelt theoriegeleitetes, ressourcenorientiertes Handlungswissen rund um die Entwicklung und Förderung der Konfliktfähigkeit.
minderjährige Flüchtlinge |
Jedes Jahr reisen Kinder und Jugendliche ohne ihre Eltern in die Schweiz ein und stellen einen Asylantrag. In den 1990er Jahren war der aus dem Iran stammende Hussein einer von ihnen.
Im Zentrum der vorliegenden empirischen Arbeit steht Husseins Lebensgeschichte.
Die Autorin geht der Frage nach, ob es dem jungen Mann gelungen ist, sich in seinem neuen Umfeld zurechtzufinden.
An verschiedene ritualtheoretische Ansätze anknüpfend, befasst sie sich mit der Wirkung, die dabei dem Übergang von der Migrations- zur Integrationsgeschichte beizumessen ist.
biografische Prozesse |
Die Arbeit befasst sich mit den biografischen Prozessen des Alterns. Ausgangspunkt ist das Spannungsfeld zwischen abnehmender Verbindlichkeit von kollektiven Lebensmustern und der damit verbundenen Veränderung von Entscheidungs- und Handlungsalternativen. Durch die Individualisierung und Pluralisierung der Lebensverhältnisse rückt die vielschichtige Suche nach biografischer Handlungsfähigkeit in den Mittelpunkt der Auseinandersetzung mit psychosozialen Problemen.
Im zweiten Teil werden biografisch orientierte Arbeitsprinzipien und Methoden aufgezeigt, mittels derer man in den Biografien selbst dann noch Anknüpfungspunkte für neue Perspektiven und Entwicklungen finden kann, wenn die aktuelle Lebenssituation wenig Spielraum zu lassen scheint.
Bewertung der Beratung durch Klienten |
Zwölf interviewte Personen geben Auskunft darüber, wie sie ambulante Suchtberatung erleben, wie sie diese bewerten und welche Erkenntnisse sie daraus ableiten.
Wodurch werden Veränderungen ausgelöst? Wie motivieren sie sich für die Bewältigung ihrer Abhängigkeit? Wie nehmen sie ihre Beratungsperson wahr? Welche Methoden sind hilfreich? Betroffene beantworten diese und viele weitere Fragen.
Ein vorangehender Theorieteil erläutert die systemisch-lösungsorientierte Arbeitsweise, stellt das Modell der Veränderungsphasen nach Prochaska & DiClemente ebenso vor wie das Petzoldsche Fünf-Säulen-Modell.
Ein abschliessender Diskussionsteil verknüpft Theorie und Empirie und regt Fachleute zu weiteren Denk- und
Interventionsschritten für ihren Beratungsalltag an.
Autoritäre Persönlichkeit |
!!! Vergriffen !!!
Institutionelle Erziehungshilfe |
Die Arbeit gibt eine Übersicht über das aktuelle Angebot an institutionellen Erziehungshilfen in der Schweiz und im Speziellen des Kantons Zürich.
Am Beispiel der Familienergänzenden Sozialpädagogischen Tagesstruktur (FEST) des Zentrums Rötel werden Angebot, Ziele und Gestaltung der Zusammenarbeit mit den Eltern analysiert.
Dies geschieht nach begründeter Methodenwahl anhand der Auswertung narrativer Interviews. Die Ergebnisse zeigen die Zufriedenheit der Klientel mit dem Angebot, sowie Grenzen, Schwierigkeiten und Verbesserungsvorschläge. Zum Schluss folgen weitere Forschungsüberlegungen der Autorin
Langzeitarbeitslosigkeit |
Die Arbeit zeigt die Bedeutung von Integrationsmassnahmen in der Sozialhilfe aufgrund der psychosozialen Folgen von Langzeitarbeitslosigkeit auf.
Im Sinne der Problem- und Ressourcenanalyse der Sozialen Arbeit werden die aus der Literatur der Arbeitslosenforschung zusammengetragenen psychosozialen Folgen der Langzeitarbeitslosigkeit anhand der Systemischen Denkfigur differenziert und umfassend dargestellt. Mit Hilfe dieses Analyseinstruments und Ergebnissen aus ersten Wirkungsstudien wird ein praxisnaher Bezug geschaffen.
In seinen Schlussfolgerungen kommentiert der Autor zusammenfassend die Bedeutung von Integrationsmassnahmen und gibt ergänzend Empfehlungen zu Qualität und Finanzierung
Kontraktmanagement |
Eine wirkungsvolle Mittelverteilung wird angesichts der beschränkten finanziellen Ressourcen des Staates und dem hohen politischen Legitimationsdruck im Sozialbereich immer wichtiger.
Die politische Legitimation von sozialen Leistungen ist durch die Einführung von Public Management transparenter und effizienter geworden. Orientiert sich die Beurteilung sozialer Leistungen heute weitgehend an der Betriebswirtschaft und kaum an Theorien der Sozialen Arbeit, so müssen künftige Beurteilungssysteme durch Aspekte der Sozialen Arbeit erweitert werden.
In diese Projekt- und Literaturarbeit sind konkrete Erfahrungen des Kontraktmanagements eingeflossen. Sie richtet sich insbesondere an SozialmanagerInnen sowie Sozialverwaltungen.
akzeptanzorientierte Drogenarbeit |
Die Diplomarbeit erörtert die Frage nach Möglichkeiten und Grenzen der Drogenkonsumräume im Spannungsfeld zwischen Akzeptanz und Drogenprohibition.
Die Analyse empirischer Studien ergab, dass durch Drogenkonsumräume zahlreiche Möglichkeiten entstehen, Drogengebrauchende in sozialen und gesundheitlichen Belangen zu unterstützen sowie den öffentlichen Raum zu entlasten.
Die Erfolge können allerdings nicht über gewisse Grenzen hinwegtäuschen, an welche die Einrichtungen hauptsächlich bedingt durch knappe Personalressourcen und die Drogenprohibition stossen.
Die Literaturstudie stellt in Form einer Übersichtsarbeit eine fundierte Diskussionsgrundlage für Drogenfachleute und PolitikerInnen dar.
Schulungs- und Analyseintrument |
!!! Vergriffen !!!
Orientierung und Hilfestellung |
Der erste betreibungsrechtliche Teil des Handbuchs behandelt Fragen des Betreibungsalltags wie: Wann kann das Auto gepfändet werden? Wie wehrt man sich gegen eine überhöhte Lohnpfändung? Haftet die Ehefrau mit? Wie wird bei Patchworkfamilien das Existenzminimum berechnet? Was gilt, wenn eine offene Steuerrechnung eingetrieben wird? Welche Privilegien haben die Krankenkassen? Die grundlegenden Systemgedanken des schweizerischen Betreibungsrechts werden anschaulich dargestellt, damit sich die LeserInnen im Verfahrenslabyrinth besser orientieren können.
Im zweiten Teil zeigt das Handbuch, wie die Instrumente des Sanierungsrechts für die kleinen Leute nutzbar gemacht werden können: Einvernehmliche Schuldenbereinigung, aussergerichtlicher Nachlassvertrag, gerichtlicher Nachlassvertrag, Privatkonkurs und Neues Vermögen nach Konkurs.
Beschreibung zu Band 1: siehe unter Schulden - was tun?
Schuldenberatung und Schuldensanierung |
Seit dem Jahr 1995 ist "Schulden - was tun?" für Sozialtätige, Vormünder und Beistände, welche sich mit den Schulden ihrer KlientInnen befassen, das Standardwerk, in dem sie methodische Hinweise, aber auch handfeste Orientierungshilfe (mit Musterbriefen, Muster-Rechtsschriften, Formularen, Tabellen und Diagrammen) finden.
"Schulden - was tun?" ist der Band 1 der Schriftenreihe "Schuldenberatung und Schuldensanierung". "Betreibung - was tun?", Band 2 der Schriftenreihe, ist 2006 in aktualisierter, 2. Auflage erschienen. Er behandelt die betreibungsrechtlichen Fragen, die sich im Alltag der Sozialarbeit und der Schuldenberatung stellen. Ausführliche Beschreibung dazu siehe unter "Betreibung - was tun?"
Theorie und Praxis |
Das Symposium des VeSAD (Verein zur Förderung der Sozialen Arbeit als akademische Disziplin) im Herbst 2001 stellt die kritische Reflexion von Sozialer Arbeit mit Migrantinnen und Migranten ins Zentrum der Diskussion.
Damit wird Raum für die Frage geschaffen, mit welchen theoretischen Konzepten und mit welchen praktischen Handlungsansätzen die Soziale Arbeit den Herausforderungen im Bereich Migration begegnet. Darüber hinaus wird diskutiert, ob die verwendeten Konzepte der Situation von Migrantinnen und Migranten gerecht zu werden vermögen.
Die Beiträge zu dieser interessanten Diskussion sind in diesem Sammelband zusammengestellt und einfach greifbar gemacht worden.
Theorie und Praxis |
... sowie Darstellung des Pilotprojekts AMIE (berufsvorbereitendes Ausbildungsjahr für Migrantinnen in technischen und technologischen Berufen)
Die Zielsetzung ´Chancengleichheit im Bildungswesen’ hat eine lange pädagogische Tradition, die praktische Umsetzung gestaltet sich aber schwierig.
Die vorliegende Dissertation thematisiert die Benachteiligung von Kindern und Jugendlichen aus migrierten Familien und den geringen Bildungserfolg von jungen Frauen im naturwissenschaftlich-technischen Bereich. Neben einer Problemanalyse werden Lösungsansätze entworfen, die die pädagogische Orientierung am Individuum betonen.
Die theoretischen Lösungsansätze wurden in einem Entwicklungsprojekt erprobt. In der vorliegenden Arbeit werden die Zielsetzungen sowie Elemente des Rahmenlehrplans erläutert.
(In einem Begleitband ist zudem die Evaluation des Projekts dargestellt.)
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