| Programm | Seite 14 |
Alkohol und Familie |
Die Publikation behandelt ein Thema, das in der Fachliteratur der Sozialen Arbeit (noch) wenig diskutiert wird, in der Praxis jedoch seit einiger Zeit als soziales Problem erkannt ist. Der Autor widmet sich der Frage nach den Aufgaben, Methoden und Grenzen der Sozialen Arbeit mit Kindern von alkoholabhaengigen Vaetern.
In einem ersten Teil (Allgemeines zur Alkoholproblematik) wird eine Grundlage zum Verstaendnis des Themas geschaffen. Der zweite Teil rueckt die betroffenen Kinder und somit das soziale Problem in den Mittelpunkt (Lebenswelten, Bewaeltigungsversuche, Auswirkungen des vaeterlichen Alkoholismus, Uebertragbarkeit, Geschlechtsspezifika). Der dritte Block bearbeitet dann die Frage nach den Zielen und Aufgaben der Sozialen Arbeit angesichts der Problematik.
Es handelt sich um eine vorwiegend deskriptive Arbeit. Der Autor zeichnet (basierend auf Literaturstudien) eine Ist-Situation auf und leitet daraus ab, wie sich die Soziale Arbeit in diesem Feld zukuenftig positionieren kann (Soll-Situation).
Die Arbeit richtet sich an Fachpersonen im Arbeitsbereich Alkohol; sie spricht aber ebenso interessierte Laien und / oder Betroffene an
Bedeutung der "Freiräume" |
Das Bezugswissen der sozialräumlichen Jugendarbeit besagt, die wichtigste Ressource in der jugendlichen Entwicklung sind Freiräume. Theoretische Überlegungen geben jedoch zu bedenken, dass das jugendliche Bedürfnis nach Freiräumen wesentlich durch die Erfahrung der Adoleszenzkrise beeinflusst wird.
Diese Arbeit geht der Frage nach, ob Jugendlichen mit verschieden starker Adoleszenzkrise die Bedeutung des "Freiraums" als Entwicklungsressource unterschiedlich beurteilen.
Die Ergebnisse zeigen klare Unterschiede. Fundiertes Wissen über die Adoleszenzkrise ist damit hoch relevant für das Bezugswissen der sozialräumlichen Jugendarbeit um Arbeitskonzepte, Aktivitäten und Interventionen angemessen planen zu können.
Verwendet wurden selbst erhobene, quantitative Daten. Die Hypothese wurde mittels eines detaillierten Regressionsmodells getestet.
Arbeit UND Freizeit |
Die Arbeit geht der Frage nach, wie sich die Tatsache, Working poor zu sein, auf die Freizeitgestaltung von Alleinerziehenden auswirkt. Die qualitative Auswertung der Interviews mit alleinerziehenden Working poor zeigt, wie diese in ihrer Freizeitgestaltung durch verschiedene, teilweise sich kumulierende Faktoren eingeschränkt sind.
In den Schlussfolgerungen weist der Autor auf den Stellenwert der Freizeit für alleinerziehende Working poor hin. Er plädiert dafür, Freizeit verstärkt als Ressource für die Bewältigung solch schwieriger Lebenslagen zu betrachten. Deshalb soll sich der Blick von Sozialarbeitenden bezüglich Working poor nicht nur auf deren Arbeitssituation richten, sondern auch ihre Freizeitsituation entsprechend berücksichtigen.
Strafvollzug |
!!! Vergriffen !!!
Frauen in Führungsposititonen |
!!! Vergriffen !!!
Berufswahl heute |
Wer ist wie wozu motiviert? Wer kann wen wie wozu motivieren? Diese Fragen stellen sich in der Sozialen Arbeit tagtaeglich: für Klientinnen und Klienten, Professionelle aber auch für Studierende.
Die Arbeit befasst sich mit den sehr komplexen Hintergruenden der Motivation und mit Erklaerungen für fehlende Motivation. Sie enthaelt einerseits Befragungen von einer Sozialarbeiterin, einem Sozialarbeiter und einer Lehrerin im Kanton Zuerich, welche taeglich mit dieser Thematik konfrontiert sind, andererseits zeigt sie anhand einiger Beispiele Interventionsmoeglichkeiten, abgeleitet von einer differenzierten Problembeschreibung und den daraus gefolgerten Hypothesen, auf.
Vormundschaft |
Kaum ein anderes Thema hält den Vormundschaftsbereich der Sozialdienste mehr in Atem als hochstrittige Trennungs- und Nachscheidungskonflikte von Eltern. Wer behält hier das Kindeswohl im Auge, wie kann der Wille des Kindes eruiert werden und wie werden beide zum Wohl des Kindes in der Konfliktsituation der Eltern geschützt und beachtet?
Die Arbeit definiert unter Berücksichtung verschiedener Aspekte die Schlüsselbergriffe Kindeswohl, Kindeswille und Entstehung hochstrittiger Konflikte im ersten Teil. Sie vermittelt Einblick in das Befinden der Kinder im Konflikt der der Eltern, ihren Umgang damit, ihre Resilienz und die Gefahr der Ausprägung eines Parental Alienation Syndroms (Eltern-Kind-Entfremdung) im zweiten Teil. Im letzten Teil schliesslich werden Handlungsmöglichkeiten für Sozial Arbeitende aufgezeigt und die Begleitung der Kinder und Beratung der Eltern in der Erziehungsbeistandschaft diskutiert.
Die Arbeit vermittelt Hintergrundwissen und konkrete Anregungen für professionelle Helfer, die in ihrem Arbeitsfeld mit hochstrittigen Elternkonflikten konfrontiert sind.
ethische Grundhaltung |
!!! Vergriffen !!!
Mutter-Kind-Kurhaus |
Die Autorin zeigt mittels Analyse struktureller und institutioneller Rahmenbedingungen, welchen vielfältigen Belastungen Mütter ausgesetzt sind. Auf Veränderungen der Familienformen, Rollenteilungsmuster, der Kindererziehung und des Arbeitsmarktes reagiert eine steigende Zahl von Frauen mit Erschöpfung. Burnout bei Müttern - ein Tabu, hat Auswirkungen auf Kinder und Partnerschaft.
Die Arbeit zeigt Handlungsansätze für die Arbeit mit Betroffenen. Wie unterschiedlich mit Mutterschaft umgegangen wird, zeigt die Gegenüberstellung der BRD und der Schweiz. Im Rahmen des Projekts zur Realisierung eines Mutter-Kind-Kurhauses liefert die empirische Erhebung Fakten, welche das Bedürfnis nach einer Kureinrichtung belegen.
Kernkompetenzen |
Gespräche kompetent zu führen, ist in allen Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit eine Kernkompetenz: In einer Vielzahl von Gesprächsformen müssen komplexe Problemsituationen und widersprüchliche Anforderungen kommunikativ bewältigt werden.
Das Buch füllt eine Lücke mit dieser breiten und praxisnahen Einführung besonders für Studienanfänger. Es stellt theoretische und gesprächsanalytische Grundlagen verständlich dar und leitet die Vorbereitung, Moderation und Evaluation von Gesprächen an. Zwölf in der Sozialen Arbeit gängige Gesprächsformen werden mit Strukturmerkmalen, Gesprächsphasenkonzepten und Arbeitsregeln eingeführt.
Die zweite Auflage wurde überarbeitet und erweitert. Eine Lernplattform (Online-Supplement zum Buch) bietet Materialien für handlungsorientiertes Lernen zu zielorientiertem sozial-kommunikativem Handeln im Gespräch.
Forschungsprojekt Lebensqualität |
!!! Vergriffen !!!
Suizidprävention in der Schulsozialarbeit |
Suizid ist bei Jugendlichen in der Schweiz seit Jahren die zweithäufigste Todesursache. Diese traurige Bilanz zeigt einen klaren Bedarf an Präventionsmassnahmen auf. Ist da nicht die Schulsozialarbeit genau die richtige Stelle dafür?
In dieser Diplomarbeit wird geklärt, welche Aufgaben und Kompetenzen Schulsozialarbeitende bezüglich sekundärer Suizidprävention übernehmen können. Anhand verschiedener Handlungsmodelle und konkreter Methoden für die Beratung von suizidalen Jugendlichen wird aufgezeigt, wie eine optimale Intervention und Kooperation aussehen könnte. Zudem werden die grundlegenden Voraussetzungen für die Umsetzung der sekundären Suizidprävention dargelegt.
Strukturwandel |
Die Autorin untersucht die Freiwilligenarbeit vor dem Hintergrund der individualisierten Gesellschaft. Dabei rückt die Frage ins Zentrum, inwieweit sich das Freiwilligenengagement durch den Individualisierungsprozess verändert hat.
Die Analyse ergibt, dass die Freiwilligenarbeit durch die Individualisierung einem Strukturwandel unterzogen wurde. So haben sich die Engagementmotive sowie die Ansprüche der Freiwilligen an die Einsatzorganisationen vervielfältigt. Zudem eröffnen sich durch den Strukturwandel neue Chancen und Risiken für die individualisierte Gesellschaft. Chancen zeigen sich insbesondere im sozialstaatlichen Kontext, Risiken begegnet man vorwiegend auf dem Arbeitsmarkt.
Die Arbeit vermittelt einen detaillierten Überblick über die Freiwilligenarbeit von heute und eignet sich für all jene, welche an ihrem aktuellen Entwicklungsstand interessiert sind.
Veränderung nicht ohne die Menschen |
Die Arbeit befasst sich mit Veränderungsprozessen in Nonprofit Organisationen und geht der Frage nach, wie diese initiiert werden müssen, damit die Veränderung vom Individuum mitgetragen und umgesetzt wird.
Die Thematik wird erläutert, indem das Veränderungsvorhaben in einen gesellschaftlichen, institutionellen und individuellen Kontext gestellt wird. Es wird gezeigt, dass diese verschiedenen Ebenen einen Einfluss auf das Handeln von Individuen haben und sich gegenseitig beeinflussen.
In den Schlussfolgerungen zeigt die Autorin auf, welche Aspekte bei der Planung von Veränderungsprozessen berücksichtigt werden sollten, um die Individuen für das Wandelvorhaben zu gewinnen - und welche speziellen Aufgaben die Soziokulturelle Animation in diesem Kontext wahrnehmen kann.
Erklärungsansätze und Intervention |
Die Diplomarbeit thematisiert die Kaufsucht anhand theoretischer und empirischer Erklärungsansätze basierend auf den Fragen nach Indikatoren, auslösenden Faktoren, Auswirkungen, Verbreitung im deutschsprachigen Raum und Bewältigungsstrategien.
Bei Kaufsucht und kompensatorischem Kaufverhalten besteht Handlungsbedarf. Je nach Schätzung sind in der Schweiz zwischen 136´000 und 355´000 Personen kaufsüchtig. Zuständig und kompetent für Kaufsucht erachten sich die wenigsten Institutionen.
Die Autorin plädiert in den Schlussfolgerungen für die Anerkennung der Kaufsucht als soziales Problem, die Vernetzung von therapeutischen und finanziellen Unterstützungsangeboten sowie die Förderung von Selbsthilfegruppen und dem Internet als Informationsplattform für Betroffene, Angehörige und Sozialtätige.
Strukturwandel und die Rolle der Kirche |
!!! Vergriffen !!!
Erklärungsansätze |
Mit welchen Methoden begegnet die Soziale Arbeit dieser Thematik? Gibt es Theorien, die das Phänomen erklären und wie bestehen diese im direkten Vergleich mit Konzepten der Sozialen Arbeit aus Berlin? Diese Fragen werden in der Arbeit beantwortet.
In der Literatur sind mehrere Handlungsansätze zu finden. Hingegen besteht ein Defizit auf der Erklärungsebene. Der Autor zieht deshalb das interdisziplinäre Konstitutionsmodell abweichenden Verhaltens von Lothar Böhnisch bei, um Erklärungsansätze zu formulieren.
In einem zweiten Schritt werden drei Berliner Konzepte analysiert. Dabei wird ersichtlich, dass in der Praxis theoretische Inputs aufgenommen werden und auf Konzeptebene sehr gute Soziale Arbeit geleistet wird.
Herkunft und Bildung |
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Themenfeld Lehrstellensuche. Die Autoren untersuchen exemplarisch die Situation im Berner Oberland als Randregion und gehen unter anderem der Frage nach, in wie weit die geografische Entfernung von wirtschaftlichen Zentren die Chancen der beruflichen Positionierung beeinflusst.
Im ersten Teil wird der Leserschaft verdeutlicht, in welcher Art die soziale Herkunft und die Bildung einander beeinflussen und welche Wirkung diese Faktoren auf die Chance, eine Lehrstelle zu finden, haben.
Im zweiten Teil des Textes werden die Erkenntnisse der Theorie an der erlebten Wirklichkeit von exemplarisch ausgewählten Jugendlichen gespiegelt und verifiziert. Es zeigt sich deutlich, wie wichtig die soziale Vernetzung der Ursprungsfamilie für die erfolgreiche Lehrstellensuche der Jugendlichen ist.
Die Arbeit vermittelt Hintergrundwissen, neue Erkenntnisse und Anregungen an alle Professionellen, welche mit Ju-gendlichen an der Nahtstelle Schule-Arbeitswelt zu tun haben.
feministische Arbeitsweise |
!!! Vergriffen !!!
Lebensphase Alter |
Die Arbeit befasst sich mit den Entwicklungen im Bereich des Alters und deren Bedeutung für die Altersleitbilder und Grundorientierungen in der Sozialarbeit.
Das Thema wird anhand aktueller Fachliteratur aus verschiedenen Disziplinen erörtert. Dabei wird aufgezeigt, dass sich die Lebensphase Alter heute sehr heterogen darstellt und dass ältere Menschen über sehr unterschiedliche Ressourcen und Kompetenzen verfügen. Zudem werden die Bedeutung eines reflexiven Umgangs mit Alters(leit)bildern sowie die aktuellen Grundorientierungen erörtert.
Die Arbeit bietet älteren Menschen, Sozialarbeitenden und Interessierten eine aktuelle Wissensgrundlage zum Thema Alter. Gleichzeitig werden Impulse für eine moderne, selbstbewusste Soziale Arbeit mit älteren Menschen gesetzt.
Programm-Übersicht
<<<
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
>>>