| Programm | Seite 16 |
AusländerInnenpolitik |
Eine theoretische Annäherung an Migration und Sozialarbeit macht den ersten Teil der Untersuchung zur schweizerischen AusländerInnenpolitik und –arbeit aus. Die erarbeiteten Thesen führen zum zweiten Teil, in dem drei verschiedene empirische Zusammenhänge untersucht werden: Ethnisierungsprozesse vor dem Hintergrund nationalstaatlicher Rahmenbedingungen (Institutionen, Diskurse), kommunale Formen des Umgangs mit Folgen von Einwanderung am Beispiel von Bern (u.a. Ausländerkommission, Sozialdienst und AusländerInnen, ISA, Ausländerstatistik), Formen kollektiver Strategien von MigrantInnen unter Berücksichtigung der Ressource Ethnizität am Beispiel von Leuten aus der Türkei.
Fachtagung |
Haben wir Gewalt im Griff? Diese Frage steht im Mittelpunkt dieser Publikation, welche die Referate enthält, die anlässlich der Fachtagung über die Gewalt im beruflichen Alltag im Frühling 2002 in Freiburg gehalten wurden. Der zweitägige Anlass bot SozialarbeiterInnen, SozialpädagogInnen, Soziokulturellen AnimatorInnen, HeilpädagogInnen etc. die Gelegenheit zu einer fachlichen Auseinandersetzung mit dem Phänomen der Gewalt und dessen Folgewirkungen für den beruflichen Alltag - sowohl als Personen wie auch als Institutionen. Die Referate beleuchten die Hintergründe des Phänomens aus verschiedenen Sichtweisen und thematisieren die professionelle Haltung gegenüber Gewaltakten.
Menschenrechtsbildung |
Der Praxisforschungsbericht beschreibt die konzeptionelle und praktische Umsetzung von Ansätzen der internationalen sozialwissenschaftlichen Forschung über Männlichkeiten in den Alltag der (interkulturellen) geschlechtssensiblen Gewaltprävention. Er umfasst eine Auseinandersetzung mit dem Konzept der "Ehre", stellt den Einstieg in eine alltagsnahe Menschenrechtsbildung sowie die Methode der Produktion theoriegestützter Weiterspielvideos vor. Die inhaltliche Beschreibung der Weiterspielszenen ermöglicht und erleichtert Praktikern "vor Ort" den Einstieg in ähnliche medienpädagogische Vorhaben.
Die Studie richtet sich an SozialpädagogInnen, MedienpädagogInnen, Lehrkräfte und SozialwissenschaftlerInnen, die sich mit geschlechtssensibler Gewaltprävention, Männlichkeitsforschung und Menschenrechtsbildung in Theorie und Praxis beschäftigen.
Berufswahl |
!!! Vergriffen !!!
Medien und Entwicklung |
In der Schweiz gibt es mehrere hundert NGOs. Allein im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit und der humanitären Hilfe sind über 200 private Hilfswerke tätig. Die Entwicklungszusammenarbeit ist dank der breiten Verankerung in der Bevölkerung einer der wenigen «erfolgreichen» Bereiche der schweizerischen Aussenpolitik. Diese Verankerung ist vor allem auf die Öffentlichkeitsarbeit der Entwicklungsorganisationen zurückzuführen, leisten doch die öffentlichen Stellen nur in sehr geringem Umfang Öffentlichkeitsarbeit.
Die Stärken der vorliegenden Arbeit liegen vor allem darin, dass der Autor eine ausserordentlich breite Palette an wissenschaftlicher und grauer Literatur gesichtet und ausgewertet hat. Die Schrift weist zudem eine gute Gliederung auf und liest sich sehr gut. Dem Autor ist es gelungen, einerseits einen ausgezeichneten Überblick zumThema zu schaffen, andererseits Stärken und Schwächen der Öffentlichkeits- und Pressearbeit der Entwicklungsarbeit herauszuarbeiten.
Pro Senectute St. Gallen |
Die Arbeit befasst sich mit dem Altern in der Arbeitsgesellschaft und möglichen Arbeitsfeldern der Sozialarbeit im professionellen Umgang mit älteren Menschen.
Anhand aktueller Fachliteratur wird das Thema Alter(n), welches in den kommenden Jahrzehnten in seiner sozialen Relevanz noch weiter an Bedeutung gewinnen wird, dargestellt. Wichtige Alter(n)stheorien und -modelle werden präsentiert, Fragen zum Ruhestand als Schnittstelle zum Alter behandelt und spezifische Probleme wie auch Ressourcen im Alter aufgezeigt.
Die Autorin stellt abschliessend verschiedene spezifische Interventionsmöglichkeiten der Sozialen Arbeit im Umgang mit älteren Menschen vor und nimmt konkret Bezug auf das regionale Angebot von Pro Senectute St.Gallen.
Anforderungen an ein Beratungskonzept |
Die Arbeit befasst sich mit Gewalt in lesbischen Beziehungen.
Die gesellschaftliche Situation von Lesben insbesondere aber auch die spezifische Situation von gewaltbetroffenen lesbischen Frauen wird gründlich analysiert. Die Autorin verknüpft internationale Forschungsergebnisse bezüglich Häufigkeit, Ausmass und Folgen mit Erfahrungsberichten professioneller Beraterinnen.
Sie entwickelt schlussfolgernd einen Überblick zum spezifischen Unterstützungsbedarf betroffener lesbischer Frauen. Dieser kann sowohl Fachpersonen als auch Freundeskreis und Familie einen kompetenten Umgang mit der Problematik ermöglichen. Abschliessend werden die daraus resultierenden Anforderungen an ein professionelles Beratungskonzept formuliert.
Rollenbilder heute |
Die Autorin geht in ihrer Arbeit der Frage nach, welche Bedeutung die - sich in gesellschaftlichen Strukturen und Rollenbildern manifestierte - soziale Kategorie Geschlecht auf die Identitätsentwicklung adoleszenter Mädchen ausübt.
Durch die Verarbeitung von Fachliteratur sowie statistischer Daten bezüglich der Geschlechterverhältnisse in der Schweiz wird dargelegt, dass die soziale Kategorie Geschlecht die Identitätsentwicklung adoleszenter Mädchen - ausgehend vom interaktionistischen Verständnis der Identitätsbildung nach Krappmann - in einem hohen Mass prägt.
Die im Rahmen dieser Grundlagenarbeit gewonnenen theoretischen Erkenntnisse tragen zur Sensibilisierung für die spezifischen Bedürfnisse und Problemlagen adoleszenter Mädchen bei und leisten damit einen Beitrag zu einer geschlechtsbewussten Sozialen Arbeit.
Pädagogik |
!!! Vergriffen !!!
Randproblematik? |
!!! Vergriffen !!!
Elternschaft |
!!! Vergriffen !!!
Existenzsicherung / Recht |
Immer mehr Menschen müssen Sozialhilfe in Anspruch nehmen. Deshalb wird auch vermehrt die Frage nach ihrem Missbrauch gestellt und nach angemessenen Möglichkeiten seiner Sanktionierung.
Einer besonders krasse Form des Missbrauchs ist der Rechtsmissbrauch. Das Bundesgericht hat zwar die Gewährung eines grundrechtlichen Anspruchs auf Sozialhilfe unter den Vorbehalt des Rechtsmissbrauchs gestellt, aber es hat den Rechtsmissbrauch in diesem Zusammenhang bisher doch nie bejaht.
Der Autor, langjähriger Praktiker der Sozialarbeit und Jurist, zeigt in verständlicher Sprache, dass es gut daran tat. Selbst Rechtsmissbrauch kann nämlich kein rechtlich zulässiger Grund sein, einem Menschen die für ein menschenwürdiges Dasein notwendigen Mittel zu verweigern.
Pädagogik |
"Linkshänder/innen werden heute nicht mehr gezwungen, rechts zu schreiben" oder "Är isch haut äbe e Linkshänder". Solche Stimmen sind rund um das Thema "Linkshändigkeit" oft zu hören. Abwertende Redewendungen wie "linkisch", "zwei linke Hände haben" oder "ein linker Typ" gehören zusammen mit rechtshändigen Tätigkeiten (schneiden, schreiben, stricken, Büchsen öffnen) zum Alltag der Linkshänder/innen in einer rechtsdominierten Umwelt. Um Linkshänder/innen einen unbehinderten Start ins Schulleben zu ermöglichen, beschreibt die Autorin praktische Hilfestellungen. Verschmierte Schrift, verkrampfte Schreibhand, auf rechts umgelernte Tätigkeiten gehören so der Vergangenheit an. Kinder werden ihrer angeborenen Linkshändigkeit entsprechend gefördert und tatsächliche Benachteiligungen werden abgebaut.
Projektbericht |
!!! Vergriffen !!!
Qualitätsmanagement im Spital |
Auch in der Sozialarbeit wird Qualitätsmanagement immer mehr zum Thema. Im Spital und auch in dessen Sozialdiensten wird Qualitätssicherung durch das neue Krankenversicherungsgesetz, welches seit dem 1. Januar 1996 in Kraft ist, verlangt.
Ist ein Qualitätsmanagement im Sozialbereich überhaupt möglich? Wo liegen die Stärken? Welches sind die Schwächen?
In der vorliegenden Arbeit stellen die Autoren verschiedene Formen eines Qualitätsmanagements vor. Im zweiten Teil werden die Aufgaben und Schwierigkeiten im Spitalsozialdienst beschrieben. Anschliessend werden drei Spitalsozialdienste, welche mit einem Qualitätsmanagement arbeiten, beschrieben. Trotz allen Schwierigkeiten, die die Thematik mit sich bringt, wird das Qualitätsmanagement als Chance die es zu packen gilt, begrüsst.
Rollenselbstkonzepte |
Die Arbeit führt den Lehmbau theoretisch und methodisch in den sozialpädagogischen Diskurs ein.
Eine detaillierte Anleitung beschreibt den Backofenbau nachvollziehbar. Lerntheoretische Zusammenhänge und die Bedeutung der Bauaktion für das Selbstkonzept sind praxisnah dargestellt.
Der Autor bezieht diese Grundlagen auf Entwicklungsaufgaben von Jungen in der Vorpubertät.
Dabei zeigt sich, dass über den Lehmbau Veränderungen im Rollenselbstbild möglich sind, die auf weitere Rollenselbstkonzepte übertragen werden können.
Schulsozialarbeit |
... und wie unterstützt die Schulsozialarbeit (SSA) diesen Prozess?
Die Bachelorarbeit befasst sich mit Herausforderungen von Schülerinnen und Schülern der Oberstufen, mit dem aktuellen Stand von Schulsozialarbeit sowie mit 20 Praxisbeispielen (Projekten), welche Schulsozialarbeitende in ihren Schulen initiiert, durchgeführt und evaluiert haben.
Einleitend werden Sozialisationsinstanzen, welche die Heranwachsenden prägen - wie z.B. die Gesellschaft, die Familie, die Schule - beschrieben und mit Entwicklungsaufgaben (nach Havighurst) verknüpft. Im zweiten Teil der Arbeit wird die aktuelle Theorie und Praxis der Schulsozialarbeit umfassend dargestellt und mit 20 Praxisprojekten illustriert.
Die Arbeit bietet für alle Interessierten, wie Lehrpersonen, Behördenmitglieder, Eltern, Fachpersonen der Sozialen Arbeit eine vielseitige und aktuelle Übersicht über Problemlagen, Umfeld, Bedingungen, Theorie und Praxis von Schulsozialarbeit.
Schulkommission |
Dieses Handbuch enthält alle gesetzlichen Bestimmungen, die für die Schulkommssionen wichtig sind, nach Sachfragen geordnet und mit nützlichen Hinweisen ergänzt. Als Nachschlagewerk enthält es ein Stichwortverzeichnis mit 450 Stichwörtern, worin von «Absenzen» bis «Zuzüger» jeder Sachbereich schnell zu finden ist.
Bei allen Zitaten aus Gesetzen, Verordnungen, Richtlinien usw. ist am Rand die Quelle vermerkt. Somit ist ersichtlich, welche Bestimmungen sich speziell auf die Schulen der Gemeinde Köniz beziehen und allenfalls an die Bestimmungen der eigenen Gemeinde angepasst werden müssen.
Nachdruck: Innerhalb der eigenen Schule oder der eigenen Gemeinde mit Quellenangabe gestattet.
Zusätzlich zum Handbuch können die Texte auch auf Diskette bezogen werden (Word für Macintosh und Word für Windows 2.0. Bitte bei der Bestellung die gewünschte Formatierung angeben).
Eltern und Schule |
Im Handbuch
- wird die Organisationsstruktur umschrieben·
- werden Ziele, Aufgaben und Bereiche der Zusammenarbeit aufgezeigt, die das einzelne Kind, die Klasse, die gesamte Schule und die Schulkommission betreffen·
- werden die Zuständigkeiten bzw. Nicht-Zuständigkeiten in Bezug auf den eigentlichen Unterricht geklärt·
- sind die Rollen der verschiedenen Zusammenarbeitspartnerinnen und -partner im vernetzten System Schule umrissen·
- stehen Arbeitshilfen für die Einführung der Elternmitwirkung, die Durchführung von Elternanlässen, den Informationsaustausch, das Vorgehen bei Problemen und Konflikten, die Integration von fremdsprachigen Eltern und Eltern aus andern Kulturen usw. zur Verfügung.
Im Preis inbegriffen ist das Nachdrucksrecht für die eigene Schule.
psychologische Faktoren |
Diese Arbeit untersucht psychologische Faktoren, die im Zusammenhang mit dem Verlust eines Elternteils im Jugendalter stehen.
Dieses einschneidende Ereignis, dessen Auswirkungen auf Jugendliche im deutschsprachigen Raum nur sehr spärlich beschrieben worden sind, wird anhand einer Befragung abgehandelt.
Die Zusammenhänge der verschiedenen Faktoren wie die Art der Bewältigung des Todes eines Elternteils im Jugendalter, die Rolle der sozialen Unterstützung, die Bewertung der neuen Situation, die Anpassung an ein verändertes Leben, eine depressive Symptomatik und spirituelle/religiöse Erfahrungen und Erlebnisse werden in dieser empirischen Untersuchung erfasst und mit den vorhandenen Theorien zur Thematik in Verbindung gesetzt.
Der Autor stellt wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse präzise dar, vermittelt Hintergrundwissen und gibt Anregungen für alle Arbeitsfelder, welche mit betroffenen Jugendlichen in Berührung kommen.
Programm-Übersicht
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