| Programm | Seite 17 |
Erfolgsparameter |
Am Beispiel von ehemaligen Schülerinnen und Schülern des Sonderschulheims Bad Sonder in Teufen werden Erfolgsparameter für eine erfolgreiche berufliche Integration untersucht.
Grundlage der Arbeit bilden 42 Telefoninterviews, in denen Absolventinnen und Absolventen des Sonderschulheims zum Verlauf ihrer beruflichen Entwicklung seit dem Schulaustritt befragt werden. Neben der Frage, ob die jeweils im Anschluss an den Heimaufenthalt begonnenen Ausbildungen abgeschlossen wurden, werden verschiedene Faktoren beschrieben, welche zu Erfolg bzw. Misserfolg in der Ausbildung beitrugen. Die Untersuchung zeigt, dass sich die befragten Personen recht erfolgreich beruflich integrieren konnten. Es werden Massnahmen und Verbesserungsvorschläge aufgezeigt, welche sich für eine erfolgreichere Vorbereitung und Begleitung des Übergangs vom Heimaufenthalt zur Arbeitswelt umsetzen lassen.
Innerbetriebliche Konflikte lösen |
Innerbetriebliche Konflikte belasten die Mitarbeitenden und sind teuer. Dem kann eine Unternehmung mit einem modulartig aufgebauten Konfliktmanagement-System (KmS) entgegenwirken. Dieses unterstützt die Mitarbeitenden beispielsweise durch eine Ombudsperson, die Mediation oder ein Schiedsgericht bei der konstruktiven Konfliktbewältigung.
Der Autor zeigt auf, dass ein KmS nicht nur sozial interessant ist, sondern auch zu Ertragssteigerungen, Kostensenkungen und Risikoreduzierungen führt.
Damit diese Vorzüge wirklich genutzt werden können, wird die optimale Entwicklung und Einführung eines KmS behandelt. Auswahl und Gestaltung eines Moduls werden dabei exemplarisch anhand der Mediation aufgezeigt.
ganzheitliche Krankheits-Betrachtung |
Brustkrebs ist die häufigste Krebsart der Frau. Diese Krankheit kann nicht nur auf den medizinischen Sinn reduziert, sondern muss ganzheitlich angeschaut werden. Die Arbeit befasst sich mit den psychischen Schwierigkeiten und deren Hintergründe, welche bei einer Brustkrebserkrankung entstehen. Die Bewältigung von Brustkrebs ist eine mehrfache Belastung für die Frau, da sie zum einen mit der Bedrohung ihres Lebens konfrontiert wird und zum anderen mit dem Verlust ihrer Brust fertig werden muss.
Diese Arbeit soll das Erstellen einer Situationsanalyse mit den Klientinnen erleichtern und zusammen mit den Grundlagen der Sozialen Arbeit eine kompetente Beratung ermöglichen. Die Arbeit bezieht sich auf Frauen, die bereits eine Mastektomie hinter sich haben.
Jugendliche aus Bosnien-Hercegowina |
!!! Vergriffen !!!
Anspruch und Wirklichkeit? |
In Leitbildern heutiger Altersheime wird die Selbst- und Mitbestimmung von HeimbewohnerInnen gross geschrieben. Wie aber sieht die Wirklichkeit aus und wie wird dieser Anspruch umgesetzt?
Zu diesen Fragen führen die Autorinnen eine empirische Untersuchung in zwei Altersheimen im Kanton Bern durch. Sie zeigen dabei auf, wie Selbstbestimmung im Altersheim realisiert werden kann und wo die grössten Herausforderungen liegen.
Die Arbeit vermittelt Hintergrundwissen und konkrete Anregungen für Fachleute, denen die Selbstbestimmung im Alter ein Anliegen ist und die Betagte innerhalb und ausserhalb von Altersheimen beraten und betreuen.
häufigste Todesursache bei Jugendlichen |
Suizid ist eine der hauptsächlichsten Todesursachen im Jugendalter.
Mit der Arbeit soll die Jugendsuizidalität öffentlich thematisiert werden, deren Enttabuisierung begünstigt und der interessierten Leserschaft ein kleiner Einblick in das überaus komplexe Thema gewährt werden.
Jugendliche erzählen in Interviews illustrierend über die Umstände und ihre Gefühle vor und nach einem Suizidversuch.
Der Autor geht den Fragen nach, welche Faktoren in unserer Gesellschaft die Suizidalität bei Jugendlichen beeinflussen und wie Personen aus dem nahen Umfeld eine suizidale Gefährdung erkennen können. Es wird ausserdem Hintergrundwissen und Anregungen im unterstützenden Umgang mit Betroffenen vermittelt.
Familienpolitik |
Familienpolitik ist in der Schweiz ein hartes Pflaster. Ein untaugliches System mit Kinderzulagen und Steuerabzügen bevorzugt in erster Linie die gut verdienenden Vollzeitbeschäftigten. Die Situation der erwerbstätigen Mütter ist nach wie vor prekär: Weder gibt es einen geregelten Mutterschaftsurlaub, noch stehen genügend familienergänzende Betreuungsplätze zur Verfügung. Und zunehmend sind es Eltern mit Kindern, die von Armut betroffen sind. Die SP Schweiz hat ein neues familienpolitisches Modell entwickelt, welches einerseits die Existenzsicherung von Kindern und ihren Eltern und andererseits die Erwerbsintegration der Mütter verbessert. Im Anhang findet sich eine Untersuchung über Kosten und Umverteilungswirkungen des Modells.
Sozialarbeit im Gesundheitswesen |
Ziel dieser Arbeit ist, die Berechtigung der Profession Sozialarbeit zur Ausübung einer Funktion in Palliative Care darzulegen und aufzuzeigen, was sie daran hindert, diese Funktion wirklich auszuüben.
Die Autorin führt dabei zuerst in wichtige Aspekte zu Palliative Care ein und zeigt die Bedürfnisse der involvierten Personen, Institutionen und Berufsgruppen auf.
Welche Bedürfnisse die Sozialarbeit in diesem Arbeitsfeld decken kann und ob sie diese Aufgaben in der Praxis erfüllt, wird durch eine empirische Untersuchung mittels schriftlicher Umfragen und Interviews in der Praxis erhoben.
Im Ergebnis zeigt sich, welche Hindernisse Sozialarbeiter im Gesundheitswesen zu überwinden haben und welche Türen ihnen als innovative und kompetente Partner in Palliative Care offen stehen.
drogenabhängige Frauen |
!!! Vergriffen !!!
Legitimation Sozialer Arbeit |
Schriftenreihe Diplomarbeiten der Hochschule für Sozialarbeit HSA Bern
In einer Zeit des steigenden Spardrucks und des kontinuierlichen Abbaus von Massnahmen zum sozialen Ausgleich, befasst sich die Autorin mit der Frage des sozialpolitischen Auftrags für die Soziale Arbeit.
Aufgrund eines Literaturstudiums werden Funktionen Sozialer Arbeit aus wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Sicht herausgearbeitet. In einem zweiten Teil werden zwei Konzeptionen Sozialer Arbeit mittels eines Fragerasters auf ihre Antworten zum sozialpolitischen Auftrag geprüft und anhand exemplarischer Beispiele illustriert.
Die Ergebnisse zeigen: Soziale Arbeit muss sich um sozialpolitische Inhalte in ihren Konzeptionen kümmern. Tut sie dies nicht, wird sie ihre Legitimation in der Öffentlichkeit verlieren. Die vorliegende Arbeit bietet allen an umfassenden Lösungen interessierten LeserInnen eine Grundlage zur Erarbeitung von kreativen und umsetzbaren Handlungsstrategien.
Entwicklungsaufgaben interkulturell |
Die Arbeit befasst sich im ersten Teil mit der Situation von Jugendlichen mit Migrationshintergrund in der Schweiz. Aufgrund von Literaturstudien werden sowohl normative, als auch non-normative Entwicklungsaufgaben, die diese Jugendlichen zu bewältigen haben, zusammengetragen. Danach wird aufgezeigt, aus welchen Gründen die Bewältigung dieser vielfältigen Entwicklungsaufgaben scheitern kann, als Folge davon Devianz entsteht und es zu einer Heimeinweisung kommt.
Im zweiten Teil der Arbeit werden Ansätze einer interkulturellen Sozialpädagogik für den Heimbereich entwickelt. Ziel der interkulturellen Sozialpädagogik soll es sein, die Interkulturalität in den sozialpädagogischen Organisationen anzuerkennen, der spezifischen Situation von Jugendlichen mit Migrationshintergrund im Heim gerecht zu werden und die betroffenen Ju-gendlichen dazu zu befähigen, sowohl ihre normativen als auch non-normativen Entwicklungsaufgaben erfolgreich zu bewältigen.
Case Management |
In einer ersten Pilotphase von April bis Oktober 2004 wurde die interinstitutionelle Fallkoordination (IIFK) in der Betreuung von Drogenabhängigen in Bern eingeführt. Eine kleine KlientInnengruppe wurde versuchsweise unter Anwendung eines Case Management Ansatzes betreut. Die IIFK basiert auf einer Zusammenarbeitsvereinbarung zwischen den beteiligten Institutionen in der Stadt Bern.
Der vorliegende Bericht stellt die Ergebnisse der Evaluation dar. Kernstück bildet eine gründliche Recherche der englisch- und deutschsprachigen Literatur zur Methode Case Management mit Personen mit Drogenabhängigkeit oder Doppeldiagnosen, die eine gute Übersicht zum Thema gibt. Der Autor zeigt auch auf, wie dieser Ansatz praktisch weiterentwickelt werden kann.
Die Evaluation richtet sich an PraktikerInnen im Sucht- und sozialpsychiatrischen Bereich und an Personen, die an Case Management generell interessiert sind.
Sozialpsychologie |
Wohlbefinden ist heute in aller Munde! Gerade das Alter bringt aber zunehmende Einschränkungen mit sich und damit verbunden oft auch Lebens- und Sinnkrisen. Für die Gesundheitspsychologie von Interesse ist daher, über welche Ressourcen ältere Menschen verfügen. Im Fokus dieser Lizentiatsarbeit steht vor allem die Frage, ob und inwieweit Religiosität eine Ressource für das Wohlbefinden älterer Menschen im Altersheim ist. Die Ergebnisse dieser Studie zeigen, dass die Religiosität positiv mit dem Wohlbefinden zusammenhängt und stützen die Annahme, dass Religiosität eine potentielle Ressource für das Wohlbefinden im Alter ist.
Die Arbeit richtet sich an eine gerontologisch und religionspsychologisch interessierte Leserschaft.
sozialpädagogische Praxis |
Der Autor geht der Frage nach, welche sozialpädagogischen Handlungsansätze die Konfliktfähigkeit von erwachsenen Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung fördern und wie man diese in stationären Institutionen umsetzen kann.
Anhand einer Literaturstudie wird das Konfliktgeschehen aus verschiedenen theoretischen Perspektiven betrachtet. Mittels ausgewählter psychopathologischer Konzepten werden anschliessend die Möglichkeiten und Grenzen der Konfliktbewältigung von Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung aufgezeigt.
In einem zweiten Teil wird das salutogenetische Konzept des Kohärenzgefühls als massgebende Ressource für die Konfliktbewältigung vorgestellt. Daraus werden Handlungsansätze und konkrete Vorschläge für die sozialpädagogische Praxis abgeleitet.
Die Arbeit vermittelt theoriegeleitetes, ressourcenorientiertes Handlungswissen rund um die Entwicklung und Förderung der Konfliktfähigkeit.
Wohngemeinschaften |
!!! Vergriffen !!!
minderjährige Flüchtlinge |
Jedes Jahr reisen Kinder und Jugendliche ohne ihre Eltern in die Schweiz ein und stellen einen Asylantrag. In den 1990er Jahren war der aus dem Iran stammende Hussein einer von ihnen.
Im Zentrum der vorliegenden empirischen Arbeit steht Husseins Lebensgeschichte.
Die Autorin geht der Frage nach, ob es dem jungen Mann gelungen ist, sich in seinem neuen Umfeld zurechtzufinden.
An verschiedene ritualtheoretische Ansätze anknüpfend, befasst sie sich mit der Wirkung, die dabei dem Übergang von der Migrations- zur Integrationsgeschichte beizumessen ist.
biografische Prozesse |
Die Arbeit befasst sich mit den biografischen Prozessen des Alterns. Ausgangspunkt ist das Spannungsfeld zwischen abnehmender Verbindlichkeit von kollektiven Lebensmustern und der damit verbundenen Veränderung von Entscheidungs- und Handlungsalternativen. Durch die Individualisierung und Pluralisierung der Lebensverhältnisse rückt die vielschichtige Suche nach biografischer Handlungsfähigkeit in den Mittelpunkt der Auseinandersetzung mit psychosozialen Problemen.
Im zweiten Teil werden biografisch orientierte Arbeitsprinzipien und Methoden aufgezeigt, mittels derer man in den Biografien selbst dann noch Anknüpfungspunkte für neue Perspektiven und Entwicklungen finden kann, wenn die aktuelle Lebenssituation wenig Spielraum zu lassen scheint.
Teamarbeit und interkulturelle Öffnung |
!!! Vergriffen !!!
Autoritäre Persönlichkeit |
In dieser quantitativ angelegten Studie werden die Individualisierungstheorie und die Theorie der autoritären Persönlichkeit in Bezug auf rassistische Orientierungen bei Jugendlichen überprüft.
Es zeigt sich ein signifikanter, positiv gerichteter Zusammenhang zwischen der autoritären Persönlichkeit und der Stärke rassistischer Orientierungen. Zwischen den negativen Folgen der Individualisierung und rassistischen Orientierungen kann hingegen kein signifikanter Zusammenhang gefunden werden.
Zusätzlich werden weitere Variablen wie Geschlecht, Nationalität oder Schulstufe in die Untersuchung miteinbezogen.
Die Studie vermittelt Hintergrundwissen und Anregungen für Personen, welche beruflich oder wissenschaftlich mit rassistischen Orientierungen in Berührung kommen.
Institutionelle Erziehungshilfe |
Die Arbeit gibt eine Übersicht über das aktuelle Angebot an institutionellen Erziehungshilfen in der Schweiz und im Speziellen des Kantons Zürich.
Am Beispiel der Familienergänzenden Sozialpädagogischen Tagesstruktur (FEST) des Zentrums Rötel werden Angebot, Ziele und Gestaltung der Zusammenarbeit mit den Eltern analysiert.
Dies geschieht nach begründeter Methodenwahl anhand der Auswertung narrativer Interviews. Die Ergebnisse zeigen die Zufriedenheit der Klientel mit dem Angebot, sowie Grenzen, Schwierigkeiten und Verbesserungsvorschläge. Zum Schluss folgen weitere Forschungsüberlegungen der Autorin
Programm-Übersicht
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