Soziokulturelle Animation und interreligiöser Dialog

Nun sag, wie hast du's mit der Religion?


ISBN-Nr.:
978-3-03796-462-0
Produkttyp:
Elektronisches Buch
Kategorie:
Bachelor-Thesen (BSc)
Seitenzahl:
165
Illustration:
42
Erscheinungsjahr:
2011
Publikationsdatum:
03.02.2013
Schlagworte
Soziokulturelle Animation
Verlag
Edition Soziothek
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Der rasante soziale Wandel prägt unsere Gesellschaft. Die Zuwanderung von Menschen aus anderen Kulturen mit anderen religiösen Hintergründen pluralisiert die Religionslandschaft der Schweiz. Gleichzeitig sind auch die christlichen Religionen im Wandel, und immer mehr Menschen gehören keiner Religionsgemeinschaft an. Deshalb müssen Werte in unserer individualisierten Gesellschaft fortlaufend ausgehandelt und neu definiert werden. In der zunehmenden Islamfeindlichkeit werden Unsicherheiten, Ängste und Vorurteile gegenüber fremden Religionen offensichtlich. Um die soziale Kohäsion zu fördern, muss diesen Desintegrationskräften entgegen gewirkt werden. Als Kohäsiologin hat die Soziokulturelle Animation das Potenzial, vermittelnd einzuwirken.

Deshalb lautet die Kernfrage dieser Bachelor-Arbeit: Ist es für den gesellschaftlichen Zusammenhalt wichtig, dass die Soziokulturelle Animation den Aspekt Religion berücksichtigt?
Um dieser Frage nachzugehen, zeigen die Autorinnen die Formen und die Bedeutung des interreligiösen Dialoges auf. Anschliessend fokussieren sie sich auf die Rollenklärung der Soziokulturellen Animation in diesem Dialog. Mittels quantitativer Forschung befragten sie Soziokulturelle Animatorinnen und Animatoren zu ihren Erfahrungen sowie zu ihrer Haltung gegenüber dem interreligiösen Dialog.

Mittels quantitativer Forschung befragten sie Soziokulturelle Animatoren und Animatorinnen zu ihren Erfahrungen sowie zu ihrer Haltung gegenüber dem interreligiösen Dialog.
Eine zentrale Erkenntnis dieser Arbeit ist, dass der Differenzierungs-
aspekt Religion in der Praxis berücksichtigt und wo möglich aufgegriffen werden muss. Dafür werden Handlungsansätze für das Berufsfeld auf verschieden Ebenen entwickelt.

Die Arbeit will so zum professionellen Diskurs über die Rolle der Soziokulturellen Animation im interreligiösen Dialog anregen.
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