Der Mehrwert der adaptiven Erlebnispädagogik für erwachsene Menschen im Autismus-Spektrum

Eine inklusive Erlebnispädagogik als Methode des stationären Settings zur Förderung von Fähigkeiten und Begleitung von herausforderndem Verhalten


ISBN-Nr.:
978-3-03796-697-6
Produkttyp:
Elektronisches Buch
Kategorie:
Bachelor-Thesen (BSc)
Seitenzahl:
117
Erscheinungsjahr:
2018
Publikationsdatum:
31.10.2018
Verlag / Hochschule
Edition Soziothek
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Diese Bachelor-Arbeit der Hochschule Luzern - Soziale Arbeit wurde von Carmen Walder und Sarah-Seraina Wilhelm gemeinsam verfasst. Sie gingen der Frage nach, wie ausgewählte erlebnispädagogische Methoden vor dem Hintergrund der Fähigkeiten und des herausfordernden Verhaltens von Erwachsenen im Autismus-Spektrum zu bewerten sind.

Sowohl die Thematik Autismus-Spektrum als auch die Erlebnispädagogik geht in der Geschichte weit zurück. Die heutige Komplexität beider Gebiete basiert auf der historischen Entwicklung. Es findet aktuell ein kontroverser Diskurs der beiden Themen statt. Sie werden bislang kaum zusammen gedacht. Dem sind die Autorinnen entgegengetreten und haben durch die theoretischen Bezugsrahmen von humanistischer Psychologie, Empowerment und Inklusion die beiden Thematiken miteinander verbunden.

Die Bewertung der ausgewählten handlungs- und erlebnisorientierten Methoden wurde anhand des «6+1 Modells der adaptiven Erlebnispädagogik» vorgenommen. Die Autorinnen haben das Modell durch die Kategorien Chancen und Risiken zusätzlich modifiziert, um den Fähigkeiten, Bedürfnissen und herausfordernden Verhaltensweisen von Menschen im Autismus-Spektrum adäquater gerecht zu werden.

Das zentrale Plädoyer der Autorinnen fordert eine inklusive Erlebnispädagogik, welche das stationäre Setting, in welchem erwachsene Menschen im Autismus-Spektrum leben, längerfristig um den Lern- und Lebensraum «Natur» erweitern. Damit soll die Persönlichkeitsentwicklung in einer natürlichen und reizarmen Umgebung begünstigt werden.
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