Schön wär’s!

Junge Frauen zwischen Idealvorstellungen und Realität


Mona Moos (Autor)
ISBN-Nr.:
978-3-03796-570-2
Produkttyp:
Elektronisches Buch
Kategorie:
Bachelor-Thesen (BSc)
Seitenzahl:
110
Erscheinungsjahr:
2015
Publikationsdatum:
18.11.2015
Verlag
Edition Soziothek
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In der vorliegenden Bachelor-Arbeit „Schön wär's! – Junge Frauen zwischen Idealvorstellung und Realität“ befassen sich die beiden Autorinnenmit dem aktuellen weiblichen Schönheitsideal der westlichen Gesellschaft und dessen Auswirkungen auf junge Frauen. Durch eine Auseinandersetzung mit der Entstehung des Ideals und möglicher Gründe für eine Orientierung daran möchten die Autorinnen der Frage nach dem Einfluss des Idealbilds auf die Entwicklung junger Frauen nachgehen, um anschliessend adäquate Schlussfolgerungen für die Praxis der Soziokulturellen Animation ziehen zu können.

Die Autorinnen gehen davon aus, dass das aktuelle Schönheitsideal der westlichen Gesellschaft, beeinflusst durch diverse medial verstärkte Faktoren wie die Pharmaindustrie oder die Schönheitsmedizin, Auswirkungen auf den Alltag der Menschen hat. Der Körper erfuhr in den letzten Jahrzehnten eine starke gesellschaftliche Aufwertung und gilt heute als ein primäres Aushängeschild unterschiedlicher Kompetenzen. Aus diversen Gründen orientieren sich die Menschen, und insbesondere junge Frauen in der Entwicklungsphase der Adoleszenz, am gängigen Idealbild. Die Autorinnen möchten mit theoretischen Ansätzen aufzeigen, welche Auswirkungen diese Orientierung auf junge Frauen haben kann. Diese Abhandlung ist grundlegend für die anschliessende Ausarbeitung von Handlungsempfehlungen, welche einen Beitrag zur Entwicklung entsprechender Kompetenzen in der Soziokulturellen Animation leisten sollen.

Die Ergebnisse diverser Studien belegen den ernstzunehmenden Einfluss von Schönheitsnormen auf die Entwicklung und das Gemüt junger Frauen. Die Autorinnen sind zum Schluss gekommen, dass die Orientierung am Schönheitsideal zu Wahrnehmungsveränderungen führen kann. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf das Körperbild eines Individuums, sondern auch auf dessen Identität und Handeln. Sie konnten einen Handlungsbedarf der Profession der Soziokulturellen Animation ausmachen und beschreiben mögliche Interventionsformen auf verschiedenen Ebenen. Besonders wichtig erscheint ihnen, dass das Thema der weiblichen Orientierung am Schönheitsideal nicht ausschliesslich mit jungen Frauen bearbeitet wird, sondern dass die Gegenpartei, junge Männer, unbedingt bei der Entwicklung von Alternativen miteinbezogen wird. Weiter eröffnete sich ein Blick auf weiterführende Thematiken wie den aktuellen Fitnesswahn junger Männer, die Anti-Aging-Bewegung und Phänomene der Körpermodifikation.
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