Ausgestaltung der Sozialhilfe

Entwicklung, Wahrnehmung, Missbrauchsbekämpfung und Wege in die Zukunft


ISBN-Nr.:
978-3-03796-408-8
Produkttyp:
Elektronisches Buch
Kategorie:
Diplomarbeiten (FH)
Seitenzahl:
121
Erscheinungsjahr:
2008
Schlagworte
Missbrauch, Sozialbehörden
Verlag
Edition Soziothek
Kostenlos
In der vorliegenden Diplomarbeit mit dem Titel, Ausgestaltung der Sozialhilfe – Entwicklung, Wahrnehmung, Missbrauchsbekämpfung und Wege in die Zukunft, soll der Frage, ob das heutige System der öffentlichen Sozialhilfe Potential zur Vereinfachung hat, und welchen Beitrag die Sozialdienste und Sozialbehörden dazu leisten können, nachgegangen werden. Das heutige System der Sozialhilfe zeichnet sich durch vielerlei Unterschiede auf verschiedenen Ebenen aus. Die Professionalisierung auf den Sozialdiensten wird unterschiedlich umgesetzt, die Sozialbehörden organisieren sich uneinheitlich und die gesetzlichen Bestimmungen zur Umsetzung des Rechts auf Hilfe in einer Notlage werden auf kantonaler Ebene erlassen. Doch wie ist es zum heutigen System gekommen? Dazu soll in einem ersten Teil ein geschichtlicher Abriss Auskunft geben. In einem nächsten Teil, soll auf die heutige Ausrichtung der öffentlichen Sozialhilfe genauer eingegangen und die Unterschiede auf den verschiedenen Ebenen erläutert werden. Da in letzter Zeit im Zusammenhang mit der Sozialhilfe auch häufig vom Missbrauch dieses Sozialsystems die Rede ist, werde ich dem Leser / der Leserin anhand der Daten der Sozialhilfestatistik aufzeigen, wie hoch die Sozialhilfequote ist, wie sie erhoben wird und welchen Sinn und Zweck sie verfolgt. Anschliessend behandle ich die Frage, was ist Sozialhilfemissbrauch genau und warum kommt es dazu. Durch einen kleinen Forschungsteil versuche ich herauszufinden, wie die Wahrnehmung der Sozialhilfe und des Missbrauchs in der Bevölkerung ist. Diese Ergebnisse sollten in den Beitrag, den die Sozialdienste und die Sozialbehörden bei der Öffentlichkeitsarbeit leisten können, einfliessen.

Das Potential der heutigen öffentlichen Sozialhilfe liegt sicherlich in der Dynamik die sie vorweist. Sie hat sich ständig neuen Umständen angepasst und nahm dadurch an Komplexität zu. Um diese (teilweise) Unübersichtlichkeit und Uneinheitlichkeit zu reduzieren wäre ein eidgenössisches Rahmengesetz zur Sozialhilfe sinnvoll. Zudem sollte auf der Ebene der Sozialdienste und der Sozialbehörden einheitliche Standards Einzug halten, damit eine rechtliche Gleichstellung aller Betroffenen möglich ist. Durch die Dynamik in der Sozialhilfe und die vielen beteiligten Interessengruppen, sollte es möglich sein, neue Wege einzuschlagen.
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