«Nicht alle Männer(!)?»

Die Verantwortung von Männern bei der Verhinderung von sexualisierter Gewalt: Eine kritische Auseinandersetzung mit Männlichkeit, sexualisierter Gewalt und der Rolle der Sozialen Arbeit

Die vorliegende Bachelorarbeit behandelt die Themen sexualisierte Gewalt gegen Frauen und insbesondere, welches Bewusstsein Männer diesbezüglich haben und wie sie entsprechend zur Verantwortungsübernahme motiviert werden können. Aus einer gesellschaftskritischen und geschlechterreflektierten Perspektive wird untersucht, wie hegemoniale Männlichkeitsnormen zur Reproduktion sexualisierter Gewalt beitragen und welche Rolle die Soziale Arbeit dabei einnehmen kann. Grundlage dafür bieten drei qualitative Leitfadeninterviews mit Fachpersonen, welche über Erfahrungen in der Gewaltberatung und Männerarbeit verfügen. Die Ergebnisse zeigen, dass Männlichkeitsbilder stark kulturell geprägt und mit emotionaler Abspaltung, Dominanzorientierung sowie strukturellen Machtvorteilen verbunden sind. Das Bewusstsein vieler Männer für sexualisierte Gewalt ist gering, Distanzierungsmechanismen häufig. Die Soziale Arbeit wird als zentrale Akteurin benannt, um Reflexionsräume zu schaffen, aufzuklären und Präventionsansätze zu entwickeln und insbesondere ein gesellschaftliches Nach- und Umdenken zu fördern.

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Caroline Peytrignet
«Nicht alle Männer(!)?»
Die Verantwortung von Männern bei der Verhinderung von sexualisierter Gewalt: Eine kritische Auseinandersetzung mit Männlichkeit, sexualisierter Gewalt und der Rolle der Sozialen Arbeit
Bachelor-Thesis
11.08.2025