„Ohne Vertrauen gibt es keine Freiheit, ohne Misstrauen keine Sicherheit.“

Professionelle Beziehungsgestaltung im Jugendmassnahmenvollzug in Anbetracht zunehmender Risikoorientierung

Die Arbeit untersucht die Herausforderungen der zunehmenden Risikoorientierung auf die professionelle Beziehungsgestaltung im Jugendmaßnahmenvollzug. Dabei wird Risikoorientierung sowohl als Ausdruck gesellschaftlicher und politischer Diskurse als auch im Sinne konkreter Verfahren zur Bewertung der Rückfallwahrscheinlichkeit verstanden. Es zeigt sich, dass sich dadurch die Anforderungen an Fachkräfte der Sozialen Arbeit verändern: Kontrollierende und risikominimierende Aufgaben gewinnen an Bedeutung und erschweren die Beziehungsgestaltung im Zwangskontext. Die Arbeit diskutiert die daraus entstehenden Spannungsfelder und reflektiert die Möglichkeiten eines professionellen Umgangs mit Risiken in der Sozialen Arbeit.

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Magali Fischer
„Ohne Vertrauen gibt es keine Freiheit, ohne Misstrauen keine Sicherheit.“
Professionelle Beziehungsgestaltung im Jugendmassnahmenvollzug in Anbetracht zunehmender Risikoorientierung
Bachelor-Thesis
30.09.2025