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"Systemsprenger*innen"?

Leitlinien für ambulante sozialpädagogische Tagesstrukturen für Jugendliche basierend auf Traumapädagogik anhand einer Literaturarbeit

Die Literaturarbeit „Systemsprenger*innen“? von Karin Keller beschäftigt sich mit der Anwendung des traumapädagogischen Ansatzes in ambulanten sozialpädagogischen Tagesstrukturen für Jugendliche. Das Phänomen von Jugendlichen, die im Hilfesystem scheitern und das Hilfesystem an ihnen, beschäftigt die Soziale Arbeit. Der Begriff „Systemsprenger*in“, der für diese Jugendlichen Verwendung findet, wird kritisch beleuchtet und der professionelle Diskurs zum Umgang mit sogenannten „Systemsprenger*innen“ wird angeregt. Diese Jugendlichen scheinen Bedürfnisse zu haben, die mit bestehenden Konzepten nicht gedeckt werden können, gefragt sind neue Konzepte, die an diese angepasst sind. Die Tatsache, dass die meisten der Jugendlichen im Hilfesystem traumatisiert sind, macht die Wichtigkeit der Traumapädagogik im Umgang mit ihnen deutlich. Die grundlegende Fragestellung lautet: Inwiefern ist Traumapädagogik in ambulanten sozialpädagogischen Tagesstrukturen nützlich im Hinblick auf „Systemsprenger*innen“ in Bezug auf Kontinuität der Entwicklung?Die Frage konnte beantwortet und Leitlinien für traumabezogene Interventionen spezifisch für ambulante sozialpädagogische Tagesstrukturen formuliert werden. Ambulante sozialpädagogische Tagesstrukturen nach traumapädagogischem Ansatz bieten den Jugendlichen einen niederschwelligen Einstieg in einen geregelten Alltag und ermöglichen Kontinuität in der Entwicklung durch individuelles Eingehen auf Ressourcen und Möglichkeiten der Jugendlichen.

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Karin Keller
"Systemsprenger*innen"?
Leitlinien für ambulante sozialpädagogische Tagesstrukturen für Jugendliche basierend auf Traumapädagogik anhand einer Literaturarbeit
Bachelor-Thesis
15.08.2021