#Wellbeing und soziale Medien an der Schule
Wohlbefinden im Jungedalter in Verbindung mit der Nutzung sozialer Medien und die inter- bzw. transdisziplinäre Zusammenarbeit an Zentralschweizer Oberstufenschulen mit Handyregeln
Die vorliegende Bachelorarbeit von Alina Müller untersucht die Zusammenarbeit der Schulakteur*innen an Zentralschweizer Oberstufenschulen bei der Umsetzung von Handyregeln und der Begleitung der Jugendlichen in ihrem Handynutzungsverhalten und der Förderung deren Wohlbefindens. Hierzu wurden zwei Schulen mit einem Handynutzungsverbot auf dem Schulareal untersucht. An jeder Schule wurde in Form von Expert*inneninterviews jeweils eine Fachperson der Schulsozialarbeit, ein Mitglied der Schulleitung, sowie eine Lehrperson befragt. Die Interviews hatten das Ziel zu untersuchen, wie die verschiedenen Schulakteur*innen zusammenarbeiten, um die Jugendlichen im Umgang mit sozialen Medien zu begleiten und ihr Wohlbefinden zu stärken. Die Ergebnisse zeigen, dass die Einführung der Handyregeln mehrheitlich ohne fachliche Fundierung, sowie ohne klar definierte Ziele, Handlungspläne und Rollenverteilungen erfolgte. Zudem gestaltet sich die Umsetzung heterogen und wird durch persönliche Haltungen beeinflusst. Die präventiven Angebote sind bislang nur in geringem Ausmass vorhanden. Die Praxis beschränkt sich derzeit überwiegend auf die situative Verhaltenssteuerung. Daraus lässt sich schliessen, dass eine vertiefte theoretische und persönliche Auseinandersetzung der beteiligten Fachpersonen mit dem Thema der sozialen Medien erforderlich ist, um eine nachhaltige und bedürfnisgerechte Begleitung und Präventionsarbeit zu gewährleisten.