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Auswirkungen von Bindungserfahrungen auf das eigene Erziehungsverhalten als junge Erwachsene und Implikationen für die sozialpädagogische Familienbegleitung

Die Bindungserfahrungen, die ein Mensch im Laufe seiner Kindheit gemacht hat, prägen die weitere Entwicklung und sind deshalb stark zu gewichten. Die zeitnahe Bedürfnisbefriedigung und liebevolle Zuwendung durch konstante Bezugspersonen dienen einem Kind als sichere Basis, aufgrund deren es seine Umwelt explorieren und sich weiterentwickeln kann. Diese Basis ist besonders in der Altersstufe von jungen Erwachsenen von Bedeutung, wenn es um das Eingehen von intimen Partnerschaften geht. Resultiert aus der Kindheit eine unsichere Basis, könnten für die betroffene Person besonders im sozialen Kontext Herausforderungen entstehen. Da das Bindungsverhalten oftmals aus den eigenen Erfahrungen übernommen wird, stellt das für das Erziehen von eigenen Kindern eine zusätzliche Herausforderung dar. In vorliegender Bachelor Thesis wird nach einer Auseinandersetzung mit den verschiedenen Bindungskategorien in der Kindheit und im Erwachsenenalter auf die sozialpädagogische Fa-milienbegleitung eingegangen. Anschliessend wird anhand der Theorie Integration und Le-bensführung thematisiert, welche Aspekte für junge Erwachsene und die Arbeit in der sozial-pädagogischen Familienbegleitung von Bedeutung sind.
In einem letzten Kapitel wird folgende zentrale Fragestellung bestmöglich beantwortet:
Welchen Herausforderungen müssen sich junge Erwachsene mit eigenen Kleinkindern und unsicherem Bindungsstatus stellen und inwiefern kann die sozialpädagogische Familienbe-gleitung sie darin unterstützen?

 

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Céline Heer
Auswirkungen von Bindungserfahrungen auf das eigene Erziehungsverhalten als junge Erwachsene und Implikationen für die sozialpädagogische Familienbegleitung
Bachelor-Thesis
53 Seiten
12.2020
10.26038/277989