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Beratung in der Sozialen Arbeit: systematisch betrachtet und neu aufgestellt

Systemtheoretische Grundlagen und Anwendungsmöglichkeiten von Systemaufstellungen in der Praxis

Das Aufstellen von Systemen ist ein Verfahren, um Systeme modellhaft zu visualisieren und erfahrbar zu machen. In den vergangenen 20 bis 30 Jahren hat sich die Arbeit mit Systemaufstellungen in vielfältiger Weise entwickelt und wird heute als Instrument der Beobachtung und Intervention nicht nur in Therapie und Beratung, sondern auch in anderen Feldern wie der Organisationsentwicklung oder Pädagogik eingesetzt.

In der vorliegenden Arbeit wird aufgezeigt, welche Grundformen der Aufstellung in den Bezugsdisziplinen der Sozialen Arbeit diskutiert und verwendet werden. Vor dem Hintergrund der Systemtheorie und ausgehend von Grundsätzen einer systemischen und lösungsfokussierten Beratung wird untersucht, welches Potenzial systemische Aufstellungsverfahren für die sozialarbeiterische Praxis haben und in welchen Kontexten sie angewendet werden können.

Im Gruppensetting eignen sich systemische Aufstellungsverfahren für die Aus- oder Weiterbildung, das Case Management, Super- und Intervision und für Fallbesprechungen in Fachteams. Im Einzelsetting können Aufstellungsverfahren die lösungs- und ressourcenorientierte Beratung gewinnbringend erweitern oder ergänzen; besonders geeignet ist das Verfahren für die Auftrags- und Rollenklärung, Situations- oder Problemanalyse, bei Abklärungen, Entscheidungs- und Lösungsprozessen sowie Erstgesprächen.

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Pascale Ritter Hammersley
Beratung in der Sozialen Arbeit: systematisch betrachtet und neu aufgestellt
Systemtheoretische Grundlagen und Anwendungsmöglichkeiten von Systemaufstellungen in der Praxis
Bachelor-Thesis
15.08.2015