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Berufsentwicklung der Soziokulturellen Animation – Strang I

Ein empirischer Beitrag zur fortlaufenden Berufsentwicklung in zwei Diplom-/Bachelorarbeiten – Strang I und II

Diese Bachelorarbeit ist in einem Doppelstrangsystem entstanden. In Zusammenarbeit mit einer zweiten Diplom-/Bachelorarbeit „Berufsentwicklung der Soziokulturellen Animation – Strang II“ wird das Ziel verfolgt, einen empirischen Beitrag zur Berufsentwicklung zu leisten.

Ausgehend von der Tatsache, dass sich die soziokulturellen Prinzipien als Prozessbegleitungsinstrumente in der Praxis bewährt haben, kristallisiert Strang I die Frage heraus, inwiefern die Soziokulturelle Animation ihre charakteristischen Prinzipien auch für die eigene Berufsentwicklung anwendet. Dazu werden in einer quantitativen Forschung die Absolvierenden der Hochschule Luzern - Soziale Arbeit des Studienganges Soziokulturelle Animation befragt. Aufbauend auf deren Wahrnehmung des Berufsentwicklungsprozesses wird analysiert, welche soziokulturellen Prinzipien darin umgesetzt werden. Es geht hervor, dass die übergeordneten Prinzipien wie ein zielgerichtetes, ein ganzheitliches und ein nachhaltiges Vorgehen nicht angewendet werden. Um diese Grundsätze umzusetzen und damit eine langfristige Berufsentwicklung anzustreben ist eine Vernetzung der verschiedenen Akteure und Organisationen nötig. Eine koordinierende Einrichtung könnte diese Aufgabe übernehmen. Mit diesen beiden Arbeiten wurde die Legitimation dafür geschaffen. Diese Massnahme allein reicht jedoch nicht aus, ebenso wichtig sind die Beiträge der einzelnen Professionellen. Ein klares berufliches Selbstbild und dessen Vermittlung sind Grundvoraussetzungen für die Berufsentwicklung. Ein ergänzendes freiwilliges Engagement ist wünschenswert, denn die Rahmenbedingungen für einen Beitrag bestehen.

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Luzia Rupp, Rahel Schmid
Berufsentwicklung der Soziokulturellen Animation – Strang I
Ein empirischer Beitrag zur fortlaufenden Berufsentwicklung in zwei Diplom-/Bachelorarbeiten – Strang I und II
Bachelor-Thesis
15.08.2008