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Betriebliche Gesundheitsförderung – ein Auftrag an Unternehmen?

Qualitative Untersuchung in Unternehmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung am Beispiel der EKAS-Box

Arbeit als sinnstiftende und existenzsichernde Tätigkeit, aber auch als potenziell krankmachender Faktor führt zu einem grossen Spannungsfeld im Leben von Menschen. Mit verschiedenen Gesundheitskampagnen wird versucht, gesundheitlichen Risikofaktoren wirkungsvoll zu begegnen. Die zunehmende Bedeutung von Gesundheitsförderung stellt für Unternehmen eine Motivation und gleichzeitig eine Herausforderung dar. Gesunde Mitarbeitende sind motivierter, zufriedener und dadurch leistungsfähiger, womit die Ausgaben für Erwerbsausfälle und Gesundheitskosten reduziert werden und somit ein Gewinn für alle beteiligten Akteure erzielt wird. Die Studie beinhaltet eine qualitative Untersuchung zur betrieblichen Gesundheitsförderung. Erforscht wurde, welche Motivation und Gründe für Unternehmen ausschlaggebend waren, Gesundheitsförderung umzusetzen. Anhand der EKAS-Box (Online-Präventionsinstrument der Eidgenössischen Koordinationskommission für Arbeitssicherheit EKAS) soll deren Nutzung und Wirkung für die beteiligten Unternehmen aufgezeigt werden. Fünf im Dienstleistungssektor tätige Unternehmen aus der Privatwirtschaft und der öffentlichen Verwaltung mit mehr als 250 Mitarbeitenden, welche die EKAS-Box bereits implementiert hatten, wurden von der Auftraggeberin ausgesucht und für die Teilnahme an der vorliegenden Forschung angefragt. Mittels Leitfadeninterviews wurden insgesamt fünfzehn ausgewählte Mitarbeitende befragt. Die Ergebnisse wurden anhand der theoretischen Auseinandersetzung mit den Themen Arbeit, Prävention/Behandlung, Krankheit/Gesundheit diskutiert und mit einem Blick auf die Soziale Arbeit ergänzt.

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Barbara Rutishauser, Marina Schmid-Padovan
Betriebliche Gesundheitsförderung – ein Auftrag an Unternehmen?
Qualitative Untersuchung in Unternehmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung am Beispiel der EKAS-Box
Bachelor-Thesis
15.08.2014