Betriebliche Soziale Arbeit

Beitrag zur Früherkennung, Prävention und Bewältigung belastender Situationen am Arbeitsplatz

Die Bachelorarbeit untersucht, wie die Betriebliche Soziale Arbeit (BSA) dazu beitragen kann, belastende Situationen am Arbeitsplatz frühzeitig zu erkennen, zu reduzieren und deren Bewältigung zu unterstützen. Im Zentrum stehen Risiko- und Schutzfaktoren, die Rolle von Führung, Human Resources (HR) und Betrieblichem Gesundheitsmanagement (BGM) sowie betriebliche Rahmenbedingungen für wirksame Unterstützung. Grundlage bilden theoretische Ansätze zu psychischer Gesundheit, Stress, Resilienz, Prävention und psychologischer Sicherheit. Empirisch wurden acht leitfadengestützte Interviews sowie eine schriftliche Befragung mit Expert*innen aus unterschiedlichen Organisationen und Funktionsbereichen durchgeführt und mittels qualitativer Inhaltsanalyse in Anlehnung an Mayring ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass Belastungen aus dem Zusammenspiel persönlicher, sozialer und organisationaler Faktoren entstehen. Führungspersonen übernehmen eine zentrale Rolle bei Früherkennung und Weitervermittlung, benötigen dafür jedoch klare Zuständigkeiten und fachliche Unterstützung. Die BSA kann durch vertrauliche Beratung, Ressourcenaktivierung, Triage und Vermittlung beitragen. Entscheidend sind niederschwellige Zugänge, psychologische Sicherheit, ausreichende Ressourcen sowie verbindliche Schnittstellen zwischen BSA, BGM, HR und Führung. Daraus werden Handlungsempfehlungen für die betriebliche Praxis abgeleitet. Die Ergebnisse bilden fachliche Einschätzungen ab und sind nicht statistisch repräsentativ.

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Melanie Rogenmoser, Anke Schmid
Betriebliche Soziale Arbeit
Beitrag zur Früherkennung, Prävention und Bewältigung belastender Situationen am Arbeitsplatz
Bachelor-Thesis
10.08.2026