Die berufliche Integration von Jugendlichen mit Posttraumatischen Belastungsstörungen

Supported Education: Ein vielversprechendes Konzept für die Praxis

Die vorliegende Fachliteraturarbeit hat sich der Frage gewidmet, wie und ob das Konzept «Supported Education» eine gewinnbringende Möglichkeit für die berufliche Integration von Jugendlichen mit Posttraumatischen Belastungsstörungen darstellen könnte.

In der Arbeit wurden zuerst die theoretischen Grundlagen zu den Themen Trauma, Traumafolgestörungen, Bindungstraumata, Entwicklung von Jugendlichen, sowie Supported-Education-Konzept erarbeitet und zum Abschluss mögliche Schlussfolgerungen für die berufliche Praxis gezogen.

Es konnte aufgezeigt werden, dass Posttraumatische Belastungsstörungen infolge eines Kindheitstraumas einen Risikofaktor für die berufliche Sozialisation eines Jugendlichen darstellen. Das Krankheitsbild der Posttraumatischen Belastungsstörung stellt sich dabei als vielschichtig und komplex dar und kann diverse Verläufe nehmen. Die Arbeit von Job Coaches im Rahmen des Supported-Education-Konzepts könnte eine vielversprechende Möglichkeit darstellen. Job Coaches arbeiten mit ihren Klient*innen sowohl individuell, als auch ressourcenorientiert und in einer Vermittlungsposition zwischen verschiedenen Akteur*innen. Die Arbeit konnte aufzeigen, dass das Supported-Education-Konzept, im Vergleich zu anderen Arbeitsintegrationskonzepten, eine höhere Effektivität aufweist und sich in der Arbeitsweise an den Werten der Sozialen Arbeit orientiert. Für die berufliche Praxis könnte es entsprechend für Sozialarbeitende der beruflichen Integration wichtig sein, das Konzept sowohl zu kennen und im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu fördern.

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Salome Schranz
Die berufliche Integration von Jugendlichen mit Posttraumatischen Belastungsstörungen
Supported Education: Ein vielversprechendes Konzept für die Praxis
Bachelor-Thesis
05.01.2026