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Fehlende Anerkennung in der Lebenslage Armut

Die Folgen der Logik des aktivierenden Sozialstaates in Armut und der Sozialen Arbeit nach der Anerkennungstheorie von Axel Honneth

In der folgenden Bachelorarbeit wird die Anerkennungstheorie nach Axel Honneth mit dem Thema Armut sowie der Sozialen Arbeit im aktivierenden Sozialstaat verknüpft. Es stellt sich die Frage, inwiefern sich fehlende Anerkennung bei Armutsbetroffenen zeigt und ob diese von der Sozialen Arbeit im aktivierenden Sozialstaat reproduziert wird.
Im Hauptteil wird die Theorie der Anerkennung dargestellt, durch weiterführende Literatur zur Anerkennung ergänzt und durch das Kapitel über den aktivierenden Sozialstaat und dessen Auswirkungen auf die Soziale Arbeit und die Lebenslage Armut abgeschlossen. In der Lebenslage von Armutsbetroffenen im aktivierenden Sozialstaat kann in verschiedenen Bereichen fehlende Anerkennung festgestellt werden. Dies hat zur Folge, dass die Betroffenen mit Gefühlen der Wertlosigkeit, Scham und fehlender sozialer Bedeutsamkeit konfrontiert werden. Der durch den aktivierenden Sozialstaat vorgegebene Fokus auf die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit sowie der zunehmende Druck, Kosten zu senken und effizient zu arbeiten, sind die Hauptgründe, dass die fehlende Anerkennung der Armutsbetroffenen durch die Sozialarbeitenden reproduziert wird.
Kritische Soziale Arbeit und deren politische Aktivität können dieser Problematik Abhilfe leisten.

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Andrea Hächler
Fehlende Anerkennung in der Lebenslage Armut
Die Folgen der Logik des aktivierenden Sozialstaates in Armut und der Sozialen Arbeit nach der Anerkennungstheorie von Axel Honneth
Bachelor-Thesis
2020
10.26038/81250