Gemeinsam wohnen - inklusiv leben

Inklusives Wohnen für Menschen mit und ohne Behinderung: Eine qualitative Forschungsarbeit über Chancen, Herausforderungen und Einflussfaktoren auf gelingendes gemeinsames Wohnen in der Schweiz

Inklusive Wohngemeinschaften stellen eine Wohnform dar, in der Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam leben und den Alltag teilen. Ziel dieser Bachelorarbeit ist es, zu untersuchen, welche Faktoren die erfolgreiche Gewinnung und Integration von Bewohnenden in inklusiven Wohngemeinschaften beeinflussen und inwiefern die Soziale Arbeit zur Förderung inklusiven Wohnens beitragen kann. Die Arbeit basiert auf theoretischen Grundlagen zu Inklusion, Partizipation und inklusiven Wohnformen sowie auf einer qualitativen empirischen Untersuchung. Im Zentrum steht die Perspektive von Menschen mit und ohne Behinderung sowie von Fachpersonen, die in inklusiven Wohngemeinschaften leben oder arbeiten. Die Datenerhebung erfolgte mittels Fokusgruppeninterviews, die anschliessend qualitativ ausgewertet wurden. Die Analyse zeigt, dass inklusives Wohnen von verschiedenen sozialen, organisatorischen und strukturellen Bedingungen abhängt. Besonders Aspekte wie Zugänglichkeit, Partizipation, unterstützende Strukturen und gesellschaftliche Rahmenbedingungen spielen eine wichtige Rolle für das Gelingen inklusiver Wohngemeinschaften. Abschliessend werden die Ergebnisse unter Betrachtung der Forschungsfrage diskutiert und Handlungsempfehlungen für die Praxis der Sozialen Arbeit abgeleitet. Die Arbeit macht sichtbar, dass inklusives Wohnen ein zukunftsweisender Ansatz ist, dessen Weiterentwicklung eine aktive Mitwirkung der Sozialen Arbeit sowie eine stärkere strukturelle und politische Verankerung erfordert.

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Cédric Kurmann
Gemeinsam wohnen - inklusiv leben
Inklusives Wohnen für Menschen mit und ohne Behinderung: Eine qualitative Forschungsarbeit über Chancen, Herausforderungen und Einflussfaktoren auf gelingendes gemeinsames Wohnen in der Schweiz
Bachelor-Thesis
05.01.2026