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Inklusive berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen

Eine Vorstellung von Erwerbsarbeit unter dem Behindertenkonzept des Kanton Bern

Der Kanton Bern strebt mit seinem neuen Behindertenkonzept einen Wechsel von Objekt- zu Subjektfinanzierung an. Dieser Wechsel soll die Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen fördern, indem Beiträge direkt an die Betroffenen ausbezahlt werden. Unter anderem haben die Betroffenen Anspruch auf Beiträge im Bereich Arbeit. Durch diesen Wechsel in der Finanzierung könnten für Menschen mit Behinderungen neue Möglichkeiten im Arbeitsbereich entstehen.

Die vorliegende Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Frage, wie Arbeitsverhältnisse von Menschen mit Behinderungen aussehen müssten, die den Forderungen des Inklusionsgedankens, der UN-Behindertenrechtskonvention, der Sozialen Arbeit und insbesondere den Menschen mit Behinderungen gerecht werden sollen. Das Ziel dieser Arbeit ist es, einen fachlich fundierten Kriterienkatalog für inklusive Arbeitsverhältnisse von Menschen mit Behinderungen zu erstellen.

Um herauszufinden, wie gut die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen mit theoretischen Kriterien übereinstimmen, wurden sechs Leitfadeninterviews zum Thema Arbeit geführt und ausgewertet. Die Ergebnisse der Auswertung wurden mit Kriterien aus der Theorie verglichen und diskutiert. Somit wurden die meist normativen Aussagen aus der Theorie mit den Wünschen und Bedürfnissen von Menschen mit Behinderungen abgeglichen. Entstanden ist eine Orientierungshilfe, um Arbeitsverhältnisse von Menschen mit Behinderungen inklusiv zu gestalten.

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Lorenz Nussbaum, David Seidl
Inklusive berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen
Eine Vorstellung von Erwerbsarbeit unter dem Behindertenkonzept des Kanton Bern
Bachelor-Thesis
15.08.2016