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Mobile Spielanimation im Kontext individueller Förderung von Kindern

Eine Bestandesaufnahme der Grenzen und Chancen in der Spielanimation

Mobile Spielanimation ist in der Schweiz eine bewährte Methode der Soziokulturellen Animation. Sie bietet Kindern einen offenen Rahmen, in dem sie spielerisch tätig sein und sich in ihren persönlichen und sozialen Fähigkeiten weiterentwickeln können. Bekunden Kinder Mühe, sich in die Gruppe zu integrieren, sind die Fachpersonen gefordert. Die Möglichkeiten der individuellen Förderung der Kinder erscheinen in der Spielanimation begrenzt. Diesen Grenzen wird in dieser Arbeit nachgegangen, und es wird geprüft, ob und wie die individuelle Förderung der Kinder in ihren zentralen Entwicklungsaufgaben verstärkt werden könnte. Geprüft wird zudem, ob sozialpädagogische Ansätze der Schulsozialarbeit zur individuellen Förderung oder Formen der Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit in Frage kommen. Mit fünf Fachpersonen der Spielanimation diverser Aktionsorte, zwei Schulsozialarbeiter*innen und einem Spielexperten wurden Expert*innen-Interviews geführt. Anschliessend wurden die Ergebnisse in der Gruppe diskutiert. Verbesserungspotential ist erkennbar beim Spiel als Methode und mit gezieltem Einbezug sozialpädagogischer Ansätze, die für das offene Setting adaptiert werden müssten, z.B. Sozialkompetenztrainings. Eine starke Kooperation mit der Schulsozialarbeit ermöglicht die Triage in Einzelfällen und gemeinsame präventive Projekte. Zudem muss auf politischer Ebene von den Organisationen und den Fachkräften der Sozialen Arbeit andauernd auf die Wirkung der Spielanimation bei den Kindern hingewiesen werden.

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Tom Pulimoottil, Lucia Sidler
Mobile Spielanimation im Kontext individueller Förderung von Kindern
Eine Bestandesaufnahme der Grenzen und Chancen in der Spielanimation
Bachelor-Thesis
88 Seiten
15.08.2021