Professionelles Handeln in der Zusammenarbeit mit Systemsprenger*innen und deren Helfersystemen
Eine qualitative Forschungsarbeit in pädagogischen und klinischen Kontexten
Die Bachelorarbeit von Janine Bumann und Sonja Gebert mit dem Titel «Professionelles Handeln in der Zusammenarbeit mit Systemsprenger*innen und deren Helfersystemen» untersucht das fachlich fundierte Handeln von Fachpersonen in pädagogischen und klinischen Kontexten mit Systemsprenger*innen im Kindes- und Jugendalter. Zur Beantwortung der Theoriefrage werden zunächst zentrale theoretische Grundlagen sowie methodische Handlungsstrategien für die Zusammenarbeit mit der Zielgruppe dargestellt. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie pädagogische und klinische Institutionen das Phänomen Systemsprenger*innen definieren, welche etablierten Konzepte und methodischen Handlungsstrategien in der Praxis angewendet werden und welche Handlungsempfehlungen sich daraus ableiten lassen. Im Rahmen qualitativer Forschung wurden fünf Fachpersonen aus einer sozialpädagogischen Sonderschule und einer Kinder- und Jugendpsychiatrie mittels Expert*inneninterviews befragt. Ergänzend erfolgte eine qualitative Dokumentenanalyse der internen Konzepte beider Institutionen. Die Ergebnisse sollen Fachpersonen in vergleichbaren Kontexten als Orientierung dienen und zur Weiterentwicklung ihres professionellen Handelns beitragen.
Die Arbeit umfasst einen theoretischen Rahmen, die Beschreibung des methodischen Vorgehens, die Analyse und Diskussion der Ergebnisse unter Berücksichtigung der erarbeiteten Theorieinhalte. Daraus werden konkrete Handlungsempfehlungen abgeleitet. Abgeschlossen wird die Arbeit mit einer kritischen Reflexion und einem persönlichen Anliegen der Autorinnen. Die Arbeit fördert die Professionalisierung der Sozialen Arbeit, indem sie wissenschaftlich fundiertes Wissen bereitstellt.