Recht normal?!

Die Neue Rechte fordert neue Ansätze in der Rechtsextremismusprävention: Eine Handlungsempfehlung an die Soziale Arbeit

Die vorliegende Bachelor-Arbeit mit dem Titel «Recht normal?!», verfasst von Lea van Weezenbeek und Alexandra Winteler, zeigt die Ziele, Einflüsse und Strategien der Neuen Rechten sowie bestehende Präventionsansätze der sekundären und tertiären Rechtsextremismusprävention in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf. Daraus wird das Potenzial für die Soziale Arbeit in der Schweiz im Bereich der Rechtsextremismusprävention abgeleitet und dargelegt.

Rechtsextreme Gruppen mit Einflüssen der Neuen Rechten stehen für Nationalismus, Antifeminismus, autoritative Wertvorstellungen, Homo- und Transfeindlichkeit sowie die Ablehnung von Diversität. Durch die öffentliche Präsenz, im realen wie auch insbesondere im digitalen Raum, wird versucht, den gesellschaftlichen Diskurs nach rechts zu verschieben und rechte Ideologien in der Gesellschaft zu etablieren. Dieser Normalisierungsprozess fördert soziale Ungleichheiten und stellt Grund- und Menschenrechte in Frage.

Es hat sich gezeigt, dass sich die bestehenden Angebote in der sekundären und tertiären Rechtsextremismusprävention in Deutschland, Österreich und der Schweiz hinsichtlich Organisation und Angebot unterscheiden und die Soziale Arbeit in der Schweiz weniger im Handlungsfeld der Distanzierungs- und Ausstiegsarbeit etabliert ist.

Aufgrund der Strategien der Neuen Rechten, muss auch die Soziale Arbeit ihre Methoden anpassen und vermehrt digitale Angebote schaffen. Weiter sollen in der Schweiz mehr zivilgesellschaftliche Distanzierungs- und Ausstiegsangebote geschaffen werden. Wodurch ein niederschwellig zugängliches und diverses Angebot für rechtsaffine und rechtsextreme Menschen vorhanden ist.

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Lea van Weezenbeek, Alexandra Winteler
Recht normal?!
Die Neue Rechte fordert neue Ansätze in der Rechtsextremismusprävention: Eine Handlungsempfehlung an die Soziale Arbeit
Bachelor-Thesis
11.08.2025