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Schizophrene Psychosen im Übergang der Jugend ins Erwachsenenalter

Untersuchung von Entwicklungsaufgaben und Lebenslagen sowie möglichen psychosozialen Interventionen

Die häufigsten schizophrenen Erkrankungen entstehen im Alter zwischen 15 - 35 Jahren, also in einer Zeit, welche von Neuorientierung geprägt ist. Die Erfahrung einer Psychose bewirkt eine tiefgreifende Verunsicherung und erschüttert das Selbstbild der jungen Menschen bis ins Innerste. Häufig ist der somatische Verlauf mit bleibenden Beeinträchtigungen verbunden, welche sich auf den Alltag der jungen Menschen auswirken.

Die vorliegende Bachelorarbeit beschreibt zunächst, wie sich schizophrene Erkrankungen zeigen und unter welchen Bedingungen sie sich entwickeln. Danach werden längerfristige Auswirkungen auf die Lebenslagen und die damit verbundenen Entwicklungsrisiken aufgezeigt. Es sind vor allem die Wechselwirkungen, welche zur Folge haben, dass wichtige normative Aufgaben in hohem Masse erschwert sind. Es drohen somit Entwicklungskrisen, die längerfristig zu sozialer Isolation und dem Verlust von Lebensqualität führen.

Darum ist es das Ziel, im letzten Teil der Arbeit Möglichkeiten der Sozialpädagogik aufzuzeigen, die Jugendliche unterstützen kann, mit einem gestärkten Selbstbild wieder in Kontakt mit der Umwelt zu treten. Die Basis dafür liegt in einer vertrauensvollen Beziehungsgestaltung und der Gestaltung einer Umgebung, welche auch die besondere Sensibilität der Betroffenen berücksichtigt. Dabei sind die verborgenen Potentiale einerseits bei und mit den Betroffenen aufzuspüren, andererseits können sie darüber hinaus auch in der Lebenswelt identifiziert und mobilisiert werden. Die vorliegende Arbeit richtet sich an alle Fachkräfte aus der Sozialen Arbeit und insbesondere der Sozialpädagogik, die mit Jugendlichen mit einer Erkrankung aus dem schizophrenen Formenkreis zu tun haben.

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Linda Suter
Schizophrene Psychosen im Übergang der Jugend ins Erwachsenenalter
Untersuchung von Entwicklungsaufgaben und Lebenslagen sowie möglichen psychosozialen Interventionen
Bachelor-Thesis
15.01.2021