Schülerinnen- und Schülerpartizipation

Möglichkeiten der Soziokulturellen Animation für den Lehrplan 21

Demokratie ist die politische Grundlage unseres gesellschaftlichen Systems, wobei Partizipation eine Voraussetzung für demokratisches Handeln ist. Kinder und Jugendliche verbringen einen Grossteil ihres Lebens in der Schule, somit ist sie ein wichtiger Ort, um Demokratie zu lernen und zu erleben. Der neue kompetenzorientierte Lehrplan 21 wird schrittweise eingeführt. Wie die Schülerinnen- und Schülerpartizipation umgesetzt wird ist nicht genau geklärt. Es stellt sich die Frage, welche Rolle Soziokulturelle Animatorinnen- und Animatoren als Fachpersonen bei der Umsetzung der Partizipation an Schulen einnehmen sollen. Mittels eines Leitfadens wurde eine qualitative Sozialforschung an einer Oberstufe im Zürcher Oberland durchgeführt. Je drei Lehrpersonen wurden Gruppengesprächen nach ihrem Verständnis zur Umsetzung von Schülerinnen- und Schülerpartizipation im Hinblick auf den Lehrplan 21 befragt. Zudem wurde ein Experteninterview mit der Schulleitung durchgeführt. Die Ergebnisse zeigten, dass zwar Formen oder Gefässe, in denen partizipative Prozesse stattfinden können, definiert wurden, jedoch kein klares Konzept zur Umsetzung vorhanden ist. Auch zeigte sich unter den Befragten, dass aufgrund fehlender zeitlicher Ressourcen diverse Unklarheiten zum neuen Lehrplan vorhanden sind. Die vorliegende Forschung kommt zum Schluss, dass die Sozikulturelle Animation über Fachwissen verfügt, welches für die Umsetzung der Partizipation im Sinne des Lehrplan 21 unerlässlich sind. Dieses Fachwissen soll den Lehrpersonen zugänglich gemacht werden.

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Urs von Orelli
Schülerinnen- und Schülerpartizipation
Möglichkeiten der Soziokulturellen Animation für den Lehrplan 21
Bachelor-Thesis
106 Seiten
15.08.2019
10.5281/zenodo.3469980