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Soziale Arbeit im Kontext Flucht

Ausstattungs- und Austauschdefizite geflüchteter Menschen und die Mandatierung der Sozialen Arbeit

Weltweit sind Millionen von Menschen auf der Flucht. Sie flüchten vor Kriegen, Menschenrechtsverletzungen oder Katastrophen und suchen in einem anderen Land Schutz. Die Genfer Flüchtlingskonvention von 1951 bildet als völkerrechtliches Instrument die Grundlage für den internationalen Flüchtlingsschutz und wurde von der Schweiz 1955 ratifiziert. Der Flüchtlingsbegriff ist in der Schweizer Asylgesetzgebung festgeschrieben und verpflichtet zur Schutzgewährung. Die Schweiz sieht für geflüchtete Menschen verschiedene Aufenthaltsstatus’ vor und damit verbunden unterschiedliche Rechte und Pflichten.

 

Die vorliegende Literaturarbeit «Soziale Arbeit im Kontext Flucht» von Olivia Allemann und Nora Breuer zeigt, gestützt auf Fachliteratur, Forschungsergebnisse und Erkenntnissen von Hilfsorganisationen, dass für geflüchtete Menschen, in Folge der ausländer- und asylrechtlichen Bestimmungen, hohe Ausstattungs- und Austauschdefizite sowie beschränkter Zugang zu Machtquellen besteht. Dies führt zu komplexen sozialen Problemen. Sozialarbeiter_innen arbeiten in allen drei Berufsfeldern Sozialarbeit, Sozialpädagogik und Soziokulturelle Animation mit geflüchteten Menschen und sind entsprechend mit kontroversen Aufträgen und verschiedenen Spannungsfeldern konfrontiert. Die Herausforderung für die Professionellen liegt hierin, entsprechende Handlungsspielräume zu nutzen.

 

Die Soziale Arbeit ist mit ihren Arbeitsweisen prädestiniert, auf der Mikro-, Meso- und Makroebene zu wirken. Es wurde deutlich, dass Machtstrukturen, welche sozialen Ausschluss hervorrufen, mit Hilfe des dritten Mandats zu bearbeiten sind.

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Olivia Allemann, Nora Breuer
Soziale Arbeit im Kontext Flucht
Ausstattungs- und Austauschdefizite geflüchteter Menschen und die Mandatierung der Sozialen Arbeit
Bachelor-Thesis
15.01.2018