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Soziokulturelle Animation in der Natur

Erschliessung eines neuen Arbeitsfeldes

Natur kann nur im Zusammenhang mit Kultur beschrieben werden. Der Mensch befindet sich zwischen diesen beiden Polen und definiert sie nach seinen eigenen Erfahrungen. Naturerlebnisse haben eine positive Wirkung, welche die Soziokulturelle Animation für ihre Arbeit nutzen kann. Die Bachelorarbeit befasst sich mit der Erschliessung des Arbeitsfeldes Natur für die Soziokulturelle Animation. Die Autoren entwickeln ein Modell mit dem Ziel, Menschen mit wenig Naturbezug einen Zugang zur Natur zu ermöglichen. Dies eröffnet ihnen eine leicht zugängliche Ressource für Gesundheit, Entwicklung und Bildung. Anhand des Salutogenesemodells von Aaron Antonovsky, der Entwicklungstheorie von Jean Piaget und des Konzepts des entdeckenden und informellen Lernens werden die Wirkungen der Natur aufgezeigt und mit den Grundhaltungen, Tätigkeitsfeldern, Funktionen und Interventionspositionen der Soziokulturellen Animation in Verbindung gebracht. Die bereits in der Natur vertretenen Disziplinen Erlebnis- und Naturpädagogik sind in dieser Arbeit beschrieben, um Überschneidungen und Abgrenzungen zur Soziokulturellen Animation aufzuzeigen. Die daraus entstehenden Synergien fliessen in das oben genannte Modell ein. Dieses orientiert sich an der geographischen Aufteilung der Naturräume in «Natur in der Zivilisation», «Zivilisationsnahe Natur» und «Zivilisationsferne Natur» sowie am Berufsverständnis der Soziokulturellen Animation.

Die Arbeit soll als Grundlage und Argumentarium für zukünftige animatorische Projekte in der Natur dienen. Die Autoren sehen im Arbeitsfeld Natur ein grosses Potenzial für die Soziokulturelle Animation, welches vor allem in der interdisziplinären Arbeit ausgeschöpft werden kann.

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Kasper Pfeiffer, Matthias Vogel
Soziokulturelle Animation in der Natur
Erschliessung eines neuen Arbeitsfeldes
Bachelor-Thesis
15.08.2011