Systemische Ansätze in der Suchthilfe
Wie kann die Soziale Arbeit mithilfe der Systemischen Theorie suchterkrankte junge Erwachsene dabei unterstützen, co-abhängige Beziehungsdynamiken mit ihren Erziehungsberechtigten zu lösen?
Diese Bachelor-Thesis geht der Frage nach, wie die Soziale Arbeit mithilfe der Systemischen Theorie suchterkrankte junge Erwachsene dabei unterstützen kann, sich aus coabhängigen Beziehungsdynamiken mit ihren Erziehungsberechtigten zu lösen. Dazu werden zunächst theoretische Grundlagen systemischer Ansätze im Kontext von Sucht und Co-Abhängigkeit erläutert und anschliessend deren praktische Anwendungsfelder in der Sozialen Arbeit beleuchtet. Im Zentrum stehen systemische Methoden, die gezielt auf die Förderung von Selbstwirksamkeit und Resilienz sowie die Unterstützung von Ablösungsprozessen junger Erwachsener abzielen. Zudem wird untersucht, welche Rolle in der Zusammenarbeit den Familien zukommt und wie diese in der systemischen Suchtarbeit genutzt werden kann. Die Ergebnisse zeigen, dass die systemische Theorie in der Sozialen Arbeit dazu beitragen kann, co-abhängige Beziehungsmuster zu erkennen, Familien ressourcenorientiert einzubeziehen und die Selbstwirksamkeit junger Erwachsener gezielt zu stärken, um deren Autonomieentwicklung langfristig zu fördern.