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Täterin Frau – ein gesellschaftliches Tabu?

Gesellschaftliche Wahrnehmung physischer weiblicher Beziehungsgewalt im häuslichen Kontext. Relevanz für die Soziale Arbeit

Es wird oft von Männern als Täter und Frauen als Opfer ausgegangen, wenn über häusliche Gewalt geredet wird. Es gibt aber auch weibliche Täterinnen und Männer, die Opfer werden. Anhand von Werten aus Hell- und Dunkelfeldstudien soll in dieser Bachelorarbeit herausgearbeitet werden, wie die Verteilung der Geschlechter zu Tatpersonen und Opfer aussieht und worin mögliche Unterschiede bestehen.

Weiter wird untersucht, weshalb weibliche physische Gewalt Paarbeziehungen durch Frauen und männliche Opfer häuslicher Gewalt gesellschaftlich kaum wahrgenommen werden. Anhand von Geschlechtertheorien wird der Einfluss von stereotypen Rollenbildern und -zuschreibungen auf die gesellschaftliche Wahrnehmung von häuslicher Paargewalt durch Täterinnen herausgearbeitet.

Den dritten Schwerpunkt der Arbeit bildet eine Analyse der Position der Sozialen Arbeit zu den Themen «Theoretische Auseinandersetzung mit häuslicher Gewalt und Gesellschaftliche Wahrnehmung von weiblicher Gewalt in Paarbeziehungen».

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Christine Paratore
Täterin Frau – ein gesellschaftliches Tabu?
Gesellschaftliche Wahrnehmung physischer weiblicher Beziehungsgewalt im häuslichen Kontext. Relevanz für die Soziale Arbeit
Bachelor-Thesis
68 Seiten
06.2019