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Über welche Fachkompetenzen müssen Sozialarbeitende beim Abklärungsprozess einer Kindeswohlgefährdung verfügen und welchen Beitrag können ausgewählte Hilfsmittel hierbei leisten?

Liegt der Verdacht einer Kindeswohlgefährdung vor, gilt es für abklärende Sozialarbeitende, eine fundierte Erfassung der Gefährdung vorzunehmen. Diese Einschätzung sollte auf einer mehrdimensionalen Betrachtungsweise basieren: Das heisst, die Lebenswelt des Kindes und seines sozialen Umfeldes sollen einbezogen sowie deren Risiko- und Schutzfaktoren erfasst werden. Eine professionelle Gefährdungseinschätzung zeichnet sich durch ein systemisches und diagnostisches Vorgehen aus. Das Fachwissen über rechtliche Aspekte des Kindesschutzes ist dabei ebenso bedeutend wie die stetige Reflexion des Selbst- und Handlungsverständnisses. Daraus wird offensichtlich, mit welcher grossen Verantwortung abklärende Fachpersonen Gefährdungen frühzeitig erkennen, bewerten und verhältnismässig handeln müssen. Aus der Fachliteratur lässt sich schliessen, dass standardisierte Hilfsmittel, die bei der Gefährdungseinschätzung beigezogen werden, zur Qualitätssicherung der Kindesschutzarbeit beitragen. Ebenso relevant sind spezifische Fachkompetenzen, über die abklärende Sozialarbeitende verfügen sollten. In der Bachelor-Arbeit ergründen die Autorinnen, über welche Fachkompetenzen Sozialarbeitende beim Abklärungsprozess einer Kindeswohlgefährdung verfügen sollten und welchen Beitrag ausgewählte Hilfsmittel dabei leisten können. Die Arbeit soll aufzeigen, in welchen Bereichen Handlungsbedarf in Bezug auf die Qualitätssicherung der Kindesschutzarbeit besteht.

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Melika Bouterâa, Miriam Liechti
Über welche Fachkompetenzen müssen Sozialarbeitende beim Abklärungsprozess einer Kindeswohlgefährdung verfügen und welchen Beitrag können ausgewählte Hilfsmittel hierbei leisten?
Bachelor-Thesis
15.08.2011