Vergleich der restaurativen Justiz in der Schweiz und Deutschland

Ansätze, Praktiken und Erkenntnisse für die Weiterentwicklung in der Schweiz

Restaurative Justiz ist ein Ansatz zur Konfliktbearbeitung im Strafrecht, der den Dialog zwischen Betroffenen fördert und auf Wiedergutmachung ausgerichtet ist. Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht das Potenzial dieses Ansatzes für die Schweiz. Dabei werden Grundlagen und Prinzipien der restaurativen Justiz vertieft dargestellt. Deutschland wird als Vergleichsland herangezogen, um bestehende Strukturen und Entwicklungen zu analysieren und mit der Situation in der Schweiz zu vergleichen. Ausgewählte Studien öffnen den Blick auf internationale Erfahrungen und geben Einblick in die Wirksamkeit und die erzielten Ergebnisse restaurativer Justizverfahren. Aus den gewonnenen Erkenntnissen ergeben sich Vorschläge für Anpassungen in der Schweiz. So wird beispielsweise deutlich, dass gezielte Forschungsprojekte und statistische Erhebungen notwendig sind, um Wirkung und Qualität restaurativer Ansätze systematisch zu erfassen und weiterzuentwickeln. Darüber hinaus ergeben sich Handlungsempfehlungen für die Soziale Arbeit, etwa die stärkere Verankerung solcher Verfahren in der Ausbildung an Fachhochschulen. Die restaurative Justiz bietet nicht nur die Chance, Gerechtigkeit neu zu definieren, sondern auch, das Leben von Opfern, Tätern und der Gesellschaft nachhaltig zu verändern. Gleichzeitig wirft sie Fragen auf und regt zum Nachdenken an. Diese Arbeit lädt dazu ein, sich mit der Thematik zu beschäftigen und ihre Potenziale selbst zu entdecken.

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Kristina Berceg, Fabienne Bucher, Dennis Muggli
Vergleich der restaurativen Justiz in der Schweiz und Deutschland
Ansätze, Praktiken und Erkenntnisse für die Weiterentwicklung in der Schweiz
Bachelor-Thesis
11.08.2025