Wenn die Glücksgefühle nach der Geburt ausbleiben
Postpartale Depression - Herausforderungen für die Mutter-Kind-Beziehung und mögliche Handlungsansätze der Sozialen Arbeit
Die vorliegende Bachelorarbeit mit dem Titel «Wenn die Glücksgefühle ausbleiben – Postpartale Depression: Herausforderungen für die Mutter-Kind-Beziehung und mögliche Handlungsansätze der Sozialen Arbeit» wurde von Sophie Reisewitz verfasst. Die Arbeit befasst sich mit der Fragestellung, welche Handlungsansätze der Sozialen Arbeit erforderlich sind, um Mütter mit einer postpartalen Depression und ihr Umfeld mit Blick auf die Mutter-Kind-Beziehung sowie die frühkindliche Entwicklung zu unterstützen. Postpartale Depressionen stellen eine häufig unterschätzte psychische Belastung dar, die nicht nur das Wohlbefinden der betroffenen Mütter, sondern auch Partnerschaften und familiäre Beziehungen beeinträchtigen kann. Diese Belastungen können sich wiederum negativ auf die emotionale und soziale Entwicklung des Kindes auswirken. Im Zentrum der Arbeit stehen die Wechselwirkungen zwischen einer postpartalen Depression, der Mutter-Kind-Beziehung sowie frühkindlichen Bindungs- und Entwicklungsprozessen. Es wird aufgezeigt, inwiefern die psychische Erkrankung der Mutter die Beziehungsqualität und die Entwicklung des Kindes beeinflussen kann. Abschliessend werden zentrale Handlungsansätze der Sozialen Arbeit dargestellt, darunter die Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen im Kontext von Mutterschaft, die interdisziplinäre Vernetzung verschiedener Professionen sowie die sozialpädagogische Familienbegleitung als niedrigschwellige Interventionsform. Ziel der Arbeit ist es, die Relevanz frühzeitiger Erkennung und ganzheitlicher Unterstützung hervorzuheben und die Rolle der Sozialen Arbeit in diesem Handlungsfeld zu stärken.