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Wie kann sich die Soziokulturelle Animation in Alters- und Pflegeheimen etablieren?

Eine Untersuchung im Praxisfeld

Im Zuge des demografischen Wandels nimmt der Anteil älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung deutlich zu und gewinnt das Thema «Alter» zunehmend an Bedeutung. Im Fokus des gesellschaftlichen Diskurses stehen meist die «fitten, jungen und gesunden Alten», doch auch die Zunahme von pflegebedürftigen Menschen steigt Schätzungen zufolge bis zum Jahr 2030 um bis zu 45 Prozent an. Alters- und Pflegeheime, welche oftmals bereits heute an ihre Kapazitätsgrenzen stossen, stehen daher vor grossen Herausforderungen, die nur mit innovativen Ansätzen zu lösen sein werden.

Die neuen Generationen bringen komplett andere Ansprüche mit, welchen sich das Betreuungsangebot anzupassen hat (heterogen und individuell). Bewohner_innen von Alters- und Pflegeheimen sind aufgrund ihres Gesundheitszustandes oft physisch und psychisch eingeschränkt, was eine soziale Exklusion begünstigen kann. Die soziale Teilhabe ist aber für den Gesundheitszustand der Bewohner_innen von zentraler Bedeutung und hilft auch bei der Sensibilisierung der Altersthematik in der Gesellschaft. Mit diesem zentralen Ansatz arbeitet die Soziokulturelle Animation in diversen Alters- und Pflegeheimen und leistet einen wertvollen Beitrag. Durch Interviews mit Soziokulturellen Animator_innen und Stellenleitungen Aktivierung von Alters- und Pflegeheimen wurde erforscht, dass die Soziokulturelle Animation durchaus ihr Potenzial im Handlungsfeld des 4. Alters hat und dass sie sich bislang aus verschiedenen Gründen noch nicht etablieren konnte.

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Adriana Mathys, Corinne Peter
Wie kann sich die Soziokulturelle Animation in Alters- und Pflegeheimen etablieren?
Eine Untersuchung im Praxisfeld
Bachelor-Thesis
15.08.2020