Zwischen Polarisierung & Zusammenhalt

Potenzial der Empathie zur Stärkung sozialer Kohäsion in der Soziokulturellen Animation

Die Bachelorarbeit «Zwischen Polarisierung und Zusammenhalt: Potenzial der Empathie zur Stärkung sozialer Kohäsion in der Soziokulturellen Animation» von Jarina Lochmann untersucht, inwiefern Empathie depolarisierend und kohäsionsfördernd wirken kann und welche Handlungsmöglichkeiten sich daraus für die Soziokulturelle Animation ergeben. Die Grundlage bildet eine systematische Literaturarbeit. Soziale Kohäsion, Polarisierung und Empathie werden theoretisch sowie anhand aktueller empirischer Befunde für den Schweizer Kontext analysiert und miteinander in Beziehung gesetzt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Schweiz trotz einer verbreiteten Wahrnehmung gesellschaftlicher Spaltung nicht grundlegend polarisiert ist. Empathie erweist sich als wertneutraler Einfühlungsmechanismus, dessen Wirkung von weiteren Einflussfaktoren abhängt und sowohl Polarisierung verstärken als auch soziale Kohäsion fördern kann. Entscheidend für die Stärkung sozialer Kohäsion ist, ob Empathie in Mitgefühl und prosoziales Handeln mündet. Daraus werden für die Soziokulturelle Animation zwei Handlungsansätze abgeleitet: die Förderung emotionaler und empathischer Kompetenzen sowie die Gestaltung von Begegnungsräumen. Die Arbeit kommt zum Schluss, dass Empathie im Zusammenspiel mit Begegnung, Dialog und Partizipation Potenzial zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts besitzt.

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Jarina Lochmann
Zwischen Polarisierung & Zusammenhalt
Potenzial der Empathie zur Stärkung sozialer Kohäsion in der Soziokulturellen Animation
Bachelor-Thesis
10.08.2026