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Die Peergroup und ihr Einfluss auf das Gewaltverhalten männlicher Jugendlicher

Handlungsmöglichkeiten für die Soziale Arbeit im Bereich der offenen Jugendarbeit

Jugendliche sehen sich mit verschieden Entwicklungsaufgaben und Herausforderungen konfrontiert, wobei die Peergroup als zentrale Sozialisationsinstanz in der Bewältigung dieser Aufgaben Unterstützung bietet. Prozesse und Dynamiken innerhalb der Gruppe spielen dabei eine wichtige Rolle und können die Jugendlichen sowohl positiv als auch negativ beeinflussen. Vor allem im Bereich Jugendgewalt können diese verstärkend wirken. Bei männlichen Jugendlichen kommt zusätzlich das Phänomen der männlichen Sozialisation und der hegemonialen Männlichkeit hinzu, welches insbesondere gewaltfördernd wirken kann. Neben dieser geschlechtlichen Differenzierung von Jugendgewalt zeigen sich für die Herleitung der Thematik Aspekte des abweichenden Verhaltens sinnvoll. Dies insbesondere durch den Ansatz der Etikettierung, durch Bewältigungsverhalten, die Subkulturtheorie und das soziale Milieu. Eine Verknüpfung der Bereiche "Peergroup" und "Jugendgewalt" zeigt bezüglich möglicher Interventionen für die Sozialen Arbeit, dass besonders die offene Jugendarbeit adäquate Handlungsmöglichkeiten bereitstellt. Beim Vergleich von verschiedenen Ansätzen innerhalb dieses Tätigkeitsbereichs kann festgestellt werden, dass sich einerseits die Methodik des Aufsuchens besonders in Bezug auf männlichen Peergroups eignet. Durch die Lebensweltorientierung setzen sie direkt bei den Jugendlichen in ihrem gewohnten Umfeld an. Andererseits beinhaltet die geschlechterspezifische Arbeit adäquate Ansatzpunkte in Bezug auf spezifische Interventionen mit dem männlichen Geschlecht.

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Sandra Aschwanden, Tamara Zurfluh
Die Peergroup und ihr Einfluss auf das Gewaltverhalten männlicher Jugendlicher
Handlungsmöglichkeiten für die Soziale Arbeit im Bereich der offenen Jugendarbeit
Bachelor-Thesis
15.08.2016