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Inklusive künstlerisch-ästhetische Praxis mit Menschen mit einer Beeinträchtigung

Ein Fall für die Soziokulturelle Animation?!

Die Autorin durfte im Rahmen der Soziokulturellen Animation (SKA) bereits erste Erfahrungen mit der inklusiven künstlerisch-ästhetischen Praxis mit Menschen mit einer Beeinträchtigung sammeln und musste dabei feststellen, dass deren Legitimation in der Praxis eine grosse Herausforderung darstellte. Inwiefern die inklusive künstlerisch-ästhetische Praxis mit Menschen mit einer Beeinträchtigung ein Fall für die SKA ist, wird in dieser Bachelorarbeit geklärt. Die Norm, dass Menschen mit einer Beeinträchtigung diskriminiert und kategorisiert werden, muss losgelassen werden. Offenheit und Wille für einen neuen Ansatz, wie derjenige der Inklusion, ist gefragt. Im Inklusionsprozess sind die Schaffung von Begegnungen und Erlebnissen von grosser Bedeutung. Die SKA darf die Diskriminierung von Menschen mit einer Beeinträchtigung nicht dulden. Vielmehr müssen die Vision und die Ziele der SKA wie zum Beispiel gesellschaftlicher Zusammenhalt und Chancengleichheit von soziokulturellen Institutionen angestrebt werden. Dazu eignet sich das soziokulturelle Handlungsfeld Kultur, in welchem die künstlerisch-ästhetische Praxis verortet werden kann. Die Arbeitsweisen und Arbeitsprinzipien der SKA und die der künstlerischästhetischen Praxis erzeugen Synergien, welche die nötigen Bedingungen für die Inklusion von Menschen mit einer Beeinträchtigung positiv stützen können. Die inklusive künstlerisch-ästhetische Praxis mit Menschen mit einer Beeinträchtigung ist klarerweise ein Fall für die SKA!

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Leonie Schaffner
Inklusive künstlerisch-ästhetische Praxis mit Menschen mit einer Beeinträchtigung
Ein Fall für die Soziokulturelle Animation?!
Bachelor-Thesis
55 Seiten
15.08.2019
10.5281/zenodo.3469847