Medienkompetenz in der stationären Kinder- und Jugendhilfe
Inwiefern kann die Soziale Arbeit in der stationären Kinder- und Jugendhilfe eine förderliche Mediennutzung begünstigen und über welche Kompetenzen sollten Sozialarbeitende dabei verfügen?
Digitale Medien prägen die Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen heute stärker denn je – auch in stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. Diese Bachelor-Thesis untersucht, wie die Soziale Arbeit eine förderliche Mediennutzung pädagogisch begleiten kann und welche medienpädagogischen Kompetenzen Fachkräfte dafür benötigen. Die Arbeit zeigt, dass Medienpädagogik kein Zusatz, sondern ein zentraler Bestandteil professionellen sozialpädagogischen Handelns ist. Auf Basis theoretischer Konzepte wie Mediensozialisation, Medienkompetenz und Medienwirkung sowie aktueller Forschungsergebnisse werden Chancen und Risiken digitaler Medien im Alltag junger Menschen systematisch beleuchtet. Im Fokus steht dabei nicht nur der Umgang mit digitalen Medien in der Einrichtung, sondern auch die Rolle des sozialen Umfelds im medienpädagogischen Prozess. Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit einer aktiven, reflexiven und partizipativen Haltung gegenüber digitalen Lebenswelten. Die Arbeit liefert konkrete Impulse und Denkansätze für eine nachhaltige Verankerung medienpädagogischer Konzepte in der stationären Kinder- und Jugendhilfe – praxisnah, zukunftsorientiert und mit Blick auf die Lebensrealität junger Menschen.