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Transinklusive offene Jugendarbeit

Trans Jugendliche in der offenen Jugendarbeit

Die Arbeit Transinklusive offene Jugendarbeit - Trans Jugendliche in der offenen Jugendarbeit von Lou Layritz, bearbeitet die Fragestellung, wie eine transinklusive offene Jugendarbeit aussehen könnte und formuliert konkrete Handlungsempfehlungen. Unsere westliche Gesellschaft ist geordnet in zwei Geschlechter, nämlich Frauen und Männer. Doch immer mehr wird diese Geschlechterbinarität durch trans Menschen herausgefordert. Obwohl diese in den Medien und der Gesellschaft sichtbarer werden, verfügen trans Menschen noch nicht über dieselben Rechte, sind mit zusätzlichen Schwierigkeiten konfrontiert und erleben diskriminierende Situationen und Strukturen. Bei trans Jugendlichen kommen neben den Herausforderungen, die das Erwachsenwerden mit sich bringen, noch transspezifische hinzu. Aufgrund dessen haben sie spezifische Ressourcen und Strategien entwickelt. Auch die offene Jugendarbeit ist geprägt von der Binarität der Geschlechter. Es ist daher an der Zeit, die Praxis der offenen Jugendarbeit auch für trans Jugendliche zu öffnen, um damit zu beginnen die starren Kategorien Mädchen und Jungen aufzuweichen und eine Unschärfe der Geschlechtergrenzen zuzulassen. Es braucht Anstrengungen in den Bereichen Wissensaufbau, Sensibilisierung und Reflexion der Fachpersonen sowie eine Anpassung der Angebote, der Infrastruktur und der Sprache sowie eine Öffnung bzw. Weiterentwicklung geschlechtsspezifischer Arbeit.

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Lou Layritz
Transinklusive offene Jugendarbeit
Trans Jugendliche in der offenen Jugendarbeit
Bachelor-Thesis
15.01.2020